König der Oberschule

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Akira schlecht gelaunt wie immer, lief mit seinen Jungs über die Flure. Alle wichen Ihnen ängstlich aus, ab und zu versuchten ältere Jungs-Cliquen ihn herauszufordern. Doch ohne Erfolg. Immer wieder besiegten Akira und seine Jungs ihre Gegner.
In der Stadt wurde es etwas kniffliger, dort könnten Typen mit Waffen rumlaufen, die schwere Verletzungen mitbringen. Am liebsten vermieden sie solche Gegenden, doch sie wollten das alle vor ihnen niederknien. Also riskierten sie auch solche Gegner.

Natürlich gab es Kämpfe die auch sie mal verloren haben, doch sie forderten am nächsten Tag immer wieder eine Revanche. Bis sie endlich gesiegt hatten.
Sie gaben nicht auf und stiegen immer höher. Akira als ihr Anführer schaffte es sie alle an die Spitze zu bringen.
Er und seine Schlägerkumpels waren mittlerweile schon Berühmtheiten auf ihrer Schule, sowie auf andern und natürlich besonders bei den Schlägern.
Wenn neue versuchten Akira's Revier für sich zu gewinnen, gab es stress.

Von der Polizei wurden sie auch schon oft gejagt. Zum Glück wurden sie nie gefasst. Einer aus ihrer Truppe wurde erwischt wie er eine Mülltonne zusammen schlug, als er etwas getrunken hatte. Er war nicht mehr im Stande abzuhauen, nun sitzt er eine Jugendstrafe ab. Verpfiffen hat er sie nicht, denn er weiß genau was auf ihn zukommt wenn er Akira nicht treu bleibt.
Trotz der harten Regeln, sind sie Akira für alles dankbar und folgen ihm auf Schritt und Tritt.
Die größte Regel die bei Ihnen galt ist:
„ Verliebe dich niemals, sonst bist du zu schwach um weiter zu machen."
Bei den harten Jungs ist Liebe, die größte Schwäche. Denn jemanden den man liebt, können Feinde schnell als Geisel nehmen und einen erpressen. Um also sich selbst und sein Revier zu schützen, ist es wichtig immer kalt zu bleiben egal wie hübsch das Mädchen ist.

Doch wer konnte schon ahnen, dass gerade Akira seine große Liebe trifft. Wird er sich gegen die Liebe oder für die Liebe entscheiden?

Akira's Familie ist arm, seine Mutter ist krank und sein Vater hat die beiden schon seit längerer Zeit im Stich gelassen. Wenn er nicht mit seinen Jungs unterwegs ist oder in der Schule ist, geht er in einem Kiosk arbeiten bis 22 Uhr. Danach macht er manchmal noch einen Rundgang um zu checken das alles in Ordnung ist, wenn er aber zu müde ist geht er direkt nach Hause.
Doch das passiert selten, er ist nicht gerne dort. Das seine Mutter schwer krank ist und ein Krankenhaus zu teuer für sie ist, macht ihm Angst.
Klar ist das auch eine Schwäche, aber er achtet genau drauf das ihn auch niemand verfolgt, niemand weiß wo er wohnt. Nicht mal seine Anhänger!

Am nächsten Tag stand er früh auf und sah kurz ins Zimmer seiner Mutter. Sie schlief etwas ruhiger, was ihm ein großen Teils seiner sorgen nahm. Dann schnappte er sich seine Tasche, knöpfte sich sein Hemd etwas auf und ließ es lässig aussehen und lief aus der Wohnung. Zwei Blocks weiter stieß ein Kumpel zu ihm und folgte ihm. Keiner der beiden sagte etwas. Kurz vor der Schule waren alle beisammen.
Akira blieb stehen und drehte sich zu Ihnen um.
„ Irgendwas neues?" fragte er.
„ Nein nicht das ich wüsste." schüttelten sie die Köpfe.
„ Obwohl doch, es soll ein neues Mädchen an unsere Schule kommen. Ich habe gehört sie soll ziemlich hübsch sein."
Akira's Augen blitzten auf, was ihn zusammen zucken ließ.
„ Wie lautet unsere erste Regel, Yamato?!!"
„ K-k-kein Mädchen kann unsere Herrschaft beeinflussen, egal wie hübsch sie ist."
„ Und?!!"
„ L-liebe ist strengstens verboten." zitterte er. Und wartete darauf das Akira sich wieder beruhigte.
„ Gut gesagt." Akira's Gesicht entspannte sich und drehte sich um.
Als sie den Hof betraten, machten alle Platz und wenn nicht machten sie einen großen Bogen um die Bande.
Im Flur schaute Ihnen niemanden in die Augen, sie hätten alle zu große Angst, dass sie jemanden provozieren könnten. Ihre Wege trennten sich als sie in ihre Klassen gingen, dass erleichterte viele. Doch entspannt waren sie dennoch nicht.
Akira verschränkte seine Arme und versuchte sich etwas zu entspannen.

In der Pause trafen sich die Jungs wieder und schlenderten zur Mensa, dort holten sie sich ihr Essen und liefen zu Ihrem Stammtisch.
Doch dieses Mal war er besetzt, noch keiner hat es gewagt sich dahin zusetzen und jetzt sitzt da ein Mädchen und genießt ihr Brötchen.
Seine Kumpels wollten sofort einschreiten, doch Akira hielt sie zurück.
„ Ich mach das schon." sagte er wütend.
Er stampfte zum Tisch hin und knallte seine Hand auf den Tisch. Alles verstummte und alle sahen zu Akira und dem Mädchen. Das Mädchen zuckte zusammen und sah Akira mit vollem Mund an.
„ Hör mal dieser Tisch gilt nur für uns, falls du es vergessen hast wir sind die Bosse hier. Also mach einen Abflug."
Das Mädchen schien immer noch verwirrt und schluckte erst mal ihr Essen runter.
„ Warum soll der denn nur für euch sein? Ich dachte die Mensa ist offen für alle." fragte sie unschuldig.
Irritiert sah Akira in die Augen des Mädchens.
„ E-es.. Hmpf dieser Tisch hier ist aber nur uns gewidmet und basta!! Verschwinde endlich." schrie Akira nun.
Das Mädchen machte große Augen, sie packte schnell ihre sachen auf's Tablett und verschwand. Sie schmiss das Tablett in den Müll und rannte raus.
Akira sah ihr hinter her, seine Jungs klatschen ihm lachend auf die Schultern und setzten sich.
Nun war die Stille vorbei, alle fingen wieder an zu reden. Akira setzte sich ebenfalls und fing an zu essen, doch das traurige Gesicht das das Mädchen gemacht hat vergaß er nicht.
Nachdenklich stopfte er sich sein Essen in seinen Mund.
„ Was ist los, Akira?" fragte einer der Jungs.
„ Huh? Ach nichts. Kümmerst euch um euren eigenen scheiss!"

„ Bis morgen Boss." verabschiedete sich die Truppe von ihm. Akira nickte Ihnen nach und holte noch seine Tasche aus dem Klassenzimmer.
Als er die Tür zuzog, bemerkte er in dem Raum neben an eine Person. Es war das Mädchen von der Mensa, er blieb stehen und lugte durch den Spalt der Tür. Er sah wie sie auf ihr Handy starrte, ihre langen Haare ließen ihn nicht ihr Gesicht sehen.
Da sie die ganze Zeit reglos auf dem Display schaute, konnte er sich vorstellen was sie hatte. Er seufzte und wollte gerade gehen, als ein Windstoß kam und ihre Haare nach hinten wehten. Er sah wie sie zornig auf das Handy schaute, was ihn erstaunte. Damit hatte er nicht gerechnet.
Plötzlich drehte sie sich um in Richtung Tür. Akira bekam Panik und versteckte sich. Doch sie hatte ihn bereits bemerkt.
„ Was willst du?!" zischte sie und wartete darauf das er wieder auftauchte. Akira verstand sich selber grade nicht, warum hatte er sich gerade versteckt? Das machte er sonst auch nie, egal was ist.

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