Endlich. Nachdem ich vor gast 18 Jahre in verschiedenen WGs gelebt hatte, hatte ich es endlich geschafft eine Hütte in meiner wahren Heimat zu finden, die ich sogar bezahlen konnte.
Ich stand gerade am Flughafen und verabschiedete mich von meinen Eltern.
"Und komm uns bald mal besuchen!", sagte meine Mam, als wir uns aus unserer Umarmung lösten. Ich erwiederte mit einem breiten Grinsen: "Jaja, ihr mich aber auch!"
Meine Mutter hatte Tränen in den Augen und der Blick meines Vaters war unergründlich. Ich wusste, dass sie mich nicht gerne gehen ließen, aber nach Irland zu ziehen war im Moment mein größter Wunsch und in Deutschland wäre ich nicht länger glücklich.
Dad riss mich aus meinen Gedanken: "Lucy, du solltest dich beeilen, wenn du deinen Flug nicht verpassen willst!"
Also nahm ich die beiden noch ein letztes Mal in den Arm und lief dann zu meinem Terminal.
Den Flug verbrachte ich mit Musik hören, Lesen und Schlafen, so dass der Flug ziemlich entspannend war.
In Irland angekommen beeilte ich mich, um möglichst schnell vom Flughafen in mein Taxi und zu meinem neuen zu Hause zu kommen.
Die kleine Hütte stand in einem Dorf in der Nähe von Dublin und relativ nahe an der Küste. Shankill war echt ein schöner Ort und wenn ich von meinem Haus aus aus dem Fenster schaute sah ich die wunderschöne, grüne Landschaft meines so geliebten Landes...
Meine Eltern und ich hatten uns schon vor zwei Monaten darum gekümmert meine Sachen in die Wohnung zu bringen, weshalb ich nun Zeit hatte einen kleinen Spaziergang zu machen und einzukaufen.
Hier in Irland fühlte ich mich gleich besser. Die weiten Wiesen und Felder, aber auch die vielen Wälder, die Leute mit ihrem so schön klingendem Englisch... da vergaß man doch gleich seine Sorgen...
Nun stand ich vor meiner Wohnung und blickte einfach nur auf die von mir so geliebte Landschaft und genoss den Wind in meinen kurzen, braunen Haaren. Ich war vollkommen in Gedanken versunken und wünschte mir, hier für immer so bleiben zu können, aber mein Hunger und die aufziehende Kälte der Nacht zwangen mich zurück in das Haus.
Also seufzte ich und machte mir erst mal etwas zu essen, bevor ich mich ans Fenster setzte und Musik hörte.
Nach einer Weile musste ich wohl eingeschlafen sein, denn am nächsten Morgen wurde ich von Sonnenstrahlen geweckt, die auf meinem Gesicht tanzten.
Verschlafen warf ich einen Blick auf die Uhr, woraufhin ich panisch auf sprang und ins Bad rannte.
Es war schon 8:30 Uhr und in einer Stunde hatte ich ein Vorstellungsgespräch bei einer Zeitung in Dublin.
In Rekordzeit zog ich mir also die weiße Bluse und die Jeans an, die ich aus meinem Koffer zog.
Als ich fertig war nahm ich mir noch einen Termobecher mit Kaffee und meinen Rucksack - ich war kein großer Fan von Taschen - und lief zur nächsten Bushaltestelle.
Letztendlich schaffte ich es zum Glück noch gerade so rechtzeitig zur Redaktion, die in einem großen Gebäude im Inneren Dublins lag.
Das Gespräch verlief ziemlich gut und als ich wieder ging war ich wirklich zuversichtlich.
Ich holte mein Frühstück mit einem belegten Brötchen vom Becker nach und nutzte die Zeit bis der nächste Bus nach Shankill kommen würde damit, mich in der Stadt umzusehen.
Schließlich beschloss ich noch etwas länger in Dublin zu bleiben und einen der nächsten Busse zu nehmen, da es so viele Orte gab, die ich gerne besucht hätte.
Natürlich konnte ich nicht alles an einem Tag sehen, aber ein oder Zwei sights würde ich jawohl aufsuchen können...
Also schaute ich mir das Guinness Storehous und irgend ein Museum von außen an - heute hatte ich weder Zeit noch Geld mir alles genauer anzugucken - und beschloss zuletzt noch die Christ Curch Cathedral aufzusuchen.
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The irish girl from Germany | Michael Patrick Kelly ༝FF༝
FanfictionAuch, wenn er auch amerikanischer Staatsbürger ist und nun in Deutschland lebt, auch, wenn er auf den Bühnen der USA und ganz Europas aufgewachsen ist, Paddys wahre Heimat ist Irland. Auch Lucy zieht es immer wieder in dieses wunderschöne Land, dass...
