Es war Mitternacht, als ich mit einem unangenehmen trockenen Gefühl im Mund aufwachte. Ich stand auf und lief ans andere Ende des Flurs. Ich wollte gerade die Treppe runter in die Küche gehen als ich plötzlich einen dumpfen Schlag hinter mir hörte gefolgt von einer flüsternden Stimme. Das flüstern schien aus dem Gästezimmer, welches gegenüber von meinem Zimmer war, zu kommen. Doch dann hörte es auf und ich war mir sicher das ich mir wie immer alles nur eingebildet habe. Ich ging die knarrenden Holzstufen runter und öffnete die Tür der Küche in der es stockfinster war. Ich drücke mehrmals auf den Lichtschalter, aber das Licht wollte einfach nicht angehen. Also ging ich ins dunkle und suchte verzweifelt nach dem Griff der Schranktür. Als ich endlich den Griff in die Hand bekam, öffnete ich den Schrank und nahm mir ein Glas. Im selben Moment hörte ich noch einen lauten schlag von oben. Vor Scheck viel mir das Glas auf den Boden und zerbrach. Ich war so erschrocken das ich in mein Zimmer zurückrannte und mich unter der Decke versteckte. So sehr ich es auch versuchte ich konnte einfach nichtmehr einschlafen, vielleicht wegen dem starken Durst oder dem Gedanken die Glassplitter auf dem Boden liegen gelassen zu haben. Nein, ich wusste das es wegen der Angst von diesem Geräusch lag. Urplötzlich hörte ich dieses flüstern wieder, aber diesmal klang es so als käme es direkt aus dem Flur vor meinem Zimmer. Ich begann sehr panisch zu werden, weil ich in solchen Situationen schnell unruhig werde. Aus diesem Grund mag ich auch keine Horrorfilme. Das flüstern begann immer lauter zu werden. Ich riss mich endlich zusammen und schrie:"Hör auf damit!" Es wurde ruhig im Haus und ich hielt den Atem an. Ich ordnete meine Gedanken und kroch langsam unter meiner Decke hervor. Ich fühlte mich sehr benommen, als ich auf die Tür zuging. Ich öffnete sie langsam und vorsichtig und schaute mich im Flur um. Es war dunkel und still. Ich ging einen Schritt nach draußen und sah mich noch einmal genauer um, als ich erneut so einen dumpfen schlag hörte der aus dem Gästezimmer kam. Ich atmete tief ein und aus, als ich die Tür zum Gästezimmer auf stoß. Doch dann sah ich etwas furchtbares, ein Mann hing schwankend an einem Deckenventilator und schlug ab und an gegen die Wand. Ich ging rückwärts aus dem Zimmer und rannte die Treppe runter. Ich versuchte die Haustür zu öffnen als ich wieder das Flüstern hörte, aber diesmal konnte ich es verstehen was derjenige sagte "ich habe dir doch gesagt du solltest das Zimmer nicht betreten" Das letzte was ich mitbekam war dieses fiese, dämonische lachen.
KAMU SEDANG MEMBACA
Geräusche
HororEin 14-jähriger junge ist nachts allein Zuhause und hört plötzlich komische Geräusche aus dem Gästezimmer und Flur. Horrorkurzgeschichte by Luna5332
