Hallihallo. :)
Ich weiß, es ist lange her. Und gerade deshalb hoffe ich, dass es noch ein paar Leser da draußen gibt, die Lust darauf haben, meine Geschichten zu lesen. Ich bin gespannt darauf, wie euch mein neues Buch "At first sight" gefallen wird. Alle die CMH mochten, sollten sich unbedingt auch "At first sight" ansehen. (Übrigens verspreche ich hiermit, dass dieses Buch zu 100% zu Ende geschrieben wird!)
PS. Anbei übrigens ein kleiner Trailer.
Viel Spaß und liebe Grüße, loveAnthony
Kapitel 1
Erschöpft ließ ich mich auf den schweren Karton fallen. Wieso musste eigentlich ausgerechnet immer ich die besonders schweren Exemplare erwischen? Und was zur Hölle war bitteschön da drin? Hatte meine Mom etwa beschlossen, ein paar Felsbrocken aus Sun Valley mitgehen zu lassen?
Genervt sah ich mit an, wie Maya leichtfüßig wie eine Tänzerin mit einem kleinen, braunen Karton das Wohnzimmer betrat. Oder zumindest diesen furchtbar leeren Raum, der irgendwann später unser Wohnzimmer sein sollte.
„Was sitzt du hier so faul herum? Im Auto warten mindestens noch Zehntausend Kartons!", beschwerte sie sich. Und zeigte in Richtung Ausgang, während sie den Karton auf der anderen Hand balancierte. Als würde er nichts wiegen. Er wog auch nichts. Genau aus diesem Grund sah meine Schwester bezaubernd aus wie immer, während ich völlig erschöpft und verschwitzt war. Ich hätte schwören können, dass sie sich absichtlich nur die kleinen, leichten Kartons schnappte, damit sie sich auch bloß nicht überanstrengte.
Ich tötete sie mit meinem Blick, aber der hatte wahrscheinlich schon längst seine Wirkung verloren. Ich hatte sie schon viel zu oft mit meinem Blick getötet. Aber was konnte ich dafür, wenn sie so unglaublich nervig war?
Bevor ich irgendetwas auf ihre blöde Bemerkung erwidern konnte, betrat auch Mom den Raum, stellte einen Karton auf den Boden und seufzte glücklich. Sie stemmte ihre Hände in die Hüften und sah sich freudestrahlend in dem Raum um.
„Ich sehe alles schon genau vor mir", begann sie. „Die Couch kommt in diese Ecke dort.", sie zeigte auf die Ecke, in der ich auf dem tonnenschweren Karton saß und immer noch versuchte, nicht zu atmen als wäre ich gerade einen Marathon gelaufen. „Und neben dem Kamin ist der Platz für meine Nähmaschine. Wenn es im Winter kalt ist, kann ich am Feuer sitzen und gleichzeitig nähen. Ist das nicht toll?" Begeistert sah sie uns an.
„Mom, die Winter hier in South Carolina sind längst nicht so kalt wie in Sun Valley.", meinte Maya und auch wenn ich ihre besserwisserische Art normalerweise nicht leiden konnte, musste ich ihr in dieser Hinsicht zustimmen. Unser alter Wohnort Sun Valley in Idaho hatte zwar sehr heiße Sommer, dafür aber auch sehr kalte Winter. South Carolina hingegen erreichte im Winter nicht annähernd die Temperaturen, die Sun Valley teilweise erreichte. Ich hatte mich immer geärgert, dass der Name nur im Sommer zutraf.
„Ich möchte einen Kamin. Und meine Nähmaschine wird daneben stehen. Punkt."
Unwillkürlich musste ich grinsen, da ich immer wieder feststellen musste, dass meine Mom genauso stur war wie ich. Gott sei Dank hatte nur ich diese Sturheit von Mom geerbt. Mir reichte es, dass Maya eine Nervensäge war. Eine sture Nervensäge wäre wahrscheinlich unerträglich.
„Und ich bekomme definitiv das größere Schlafzimmer. Du brauchst sowieso nicht so viel Platz.", meinte Maya und verschränkte trotzig die Arme vor der Brust.
Das konnte sie sowas von vergessen. „Ich bin älter als du, deshalb steht mir das größere Zimmer zu.", konterte ich.
„Und was meinst du, wo meine ganzen Sachen hinsollen? Der Kleiderschrank, Schuhschrank, die Kommode...", setzte sie an, doch ich unterbrach sie.
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At first sight
RomanceSie hat sich geschworen, nie wieder in ihrem Leben einen Jungen an sich heranzulassen. Nachdem was ihr in der Vergangenheit widerfahren ist, freut Emily sich auf den Neuanfang, den der Umzug von Idaho ins sonnige Cameron mit sich bringt. Während si...
