Das Mädchen aus Stahl

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"Gin, kommst du?", rief eine Frau mittleren Alters. Die Mutter eines 17 Jährigen Mädchens.
"Ja, Mama!", antwortete Gin, kämmte ihre Haare fertig und machte sich einen hohen Zopf, womit ihr die Haare nun bis zur Brust gingen. Offen waren sie etwas länger, fast bis zur Rückenmitte.

Gin's glatte Haare waren hellblond, wirkten fast Platinfarben, und ihre Augen waren Silberfarben. Warum ihre Augen so waren wusste niemand, jedenfalls bekam sie deswegen so ihren Namen. Gin bedeutet Silber.

Sie schnappte sich ihre Tasche und ging schnell die Treppe runter. Unten wartete schon ihre Mutter, Marie.
"Hier bin ich!", sagte Gin lächelnd. Marie lächelte ebenfalls und lief zur Haustüre. Sie würde ihre Tochter zur Schule fahren. Dieses Jahr war ihr Abschlussjahr.

Beide gingen aus dem Haus raus ud stiegen in das graue Auto, welches davor geparkt war. Sie schnallten sich an und die Mutter fuhr los. Gin hatte noch keinen Führerschein, allerdings wollte sie ihn nächstes Jahr machen.

Sie mussten einige Minuten lang fahren, dann waren sie an dem Gymnasium angekommen. Das Blonde Mädchen schnallte sich ab, verabschiedete sich von ihrer Mutter und stieg aus.

Als Marie weggefahren ist, wurde Gin beinahe von ihrer besten Freundin überrannt, welche sie fest umarmte. "Gin! Wie war dein Wochenende? Meins war total langweilig!", redete sie auch gleich darauf los. Katy, ein Mädchen mit kinnlangen, glatten braunen Haaren und ebenfalls braunen Augen. Sie war ein Jahr jünger als Gin.

Lachend umarmte Gin ihre Freundin. "Mein Wochenende war auch nicht sehr spannend."
Die beiden gingen in das Gebäude und redeten über ihr Wochenende. Ein paar relativ spannende Sachen konnten sie noch aufkratzen.

Als Gin und Katy jedoch an einem Kind aus der fünften Klasse vorbei liefen, welches sich scheinbar am Ellenbogen verletzt hatte und somit blutete, überkam der Blonden ein Gefühl, welches sie schon des öfteren hatte. Ein Verlangen, welches sie nicht zuordnen konnte.

Sie konnte nur eine Sache zuordnen, und das war schadenfreude. Vorallem als sie diesesn schmerzverzerrten Gesicht sah. Fast hätte sie gegrinst, sie konnte es aber unterdrücken. Ein älterer Schüler kümmerte sich gerade um die Wunde und sprühte Desinfektionsmittel auf die Wunde, wodurch es sicher noch viel mehr schmerzte.

Das machte Gin fröhlich, allerdings auch traurig. Warum hatte sie ihm nur nicht diesen schmerz zugefügt?

Schnell schüttelte Gin den Kopf. Was dachte sie nur da?
"Hey, Gin! Alles okay?", fragte Katy besorgt. Die Blonde nickte leicht benommen und sagte: "Ich... mache mir nur Sorgen um den Schüler."

Sie konnte ihrer Freundin nicht sagen was sie da dachte. Es verwirrte Gin selbst viel zu sehr. Also lächelte sie noch beschwichtigend, wodurch sich Katy vorerst zufrieden gab.

Aber es würde sicher nicht lange dauern, bis sie bemerken würde, das ihre beste Freundin sie angelogen hatte.

Zusammen betraten sie ihr Klassenzimmer und setzten sich auf ihre Plätze. Gin saß in der Mitte des Zimmers und Katy hinter ihr, so konnten sie sich noch etwas unterhalten. Wenig später begann aber der Unterricht und die beiden schauten nach vorne. Nun hatten sie Doppelstunde Kunst.

Der Lehrer betrat das Klassenzimmer und stellte sich vor den Lehrerpult.
"Guten Morgen, Klasse!", begrüßte er die relativ große Klasse. 24 Schüler.
Im Chor begrüßten auch sie ihren Lehrer, Herr Eisler.

Seine Haare waren dunkelbraun, wärend seine Augen grün waren und er hatte einen dreitage Bart.

"Nun gut, heute dürft ich zeichnen was ihr wollt. Aber ich werde ein paar Regeln geben:
Das Blatt muss komplett bemalt sein.
Es muss mindestens eine Person darauf zu sehen sein..."

Das Mädchen aus Stahl - CreepypastaDes histoires addictives. Découvre maintenant