Es war einmal in einem wunderschönen Königreich, dort lebte ein Mädchen mit wunderschönem hellblondem Haar.
Nein Spaß, ich erkläre euch erstmal wie die Lage bei uns aussieht. Zuerst, ja es stimmt, es dreht sich um dieses blonde Mädchen, und so ein Zufall ich bin es, die euch die Geschichte aus meiner Perspektive erzählt. Auf jeden Fall geht es nicht nur um mich, nein, es geht auch um einen Jungen. Ihr denkt jetzt wahrscheinlich: Wie typisch, dass ist jetzt wieder so eine öde Liebes Story.
Nein ist es nicht, da kann ich euch beruhigen. Im Genre seht ihr ja auch das es eher eine Fantasy Geschichte ist als eine Liebesgeschichte. Natürlich kommt auch etwas mehr Emotionen und Action vor, aber ich will euch ja jetzt nicht schon alles verraten.
Es ist so, es gibt zwei Königreiche die ziemlich, also wirklich ziemlich, unterschiedlich sind. In dem einen Königreich ist es meistens sonnig und strahlt viel wärme aus. Im anderen ist es eher düster, der Himmel ist blutrot getränkt und schwarze Wolken kreisen um die Festung.
Im schönen Königreich lebe ich, wir sind sozusagen Feen ohne Flügel, mit anderen Worten wir sind Elfen. Auch wenn wir keine Flügel besitzen, haben wir spitze Ohren und sind talentierte Kämpfer.
Im düsteren Königreich leben Dämonen. Sie sehen jetzt nicht so aus wie Monster, okay ein paar schon, doch was ich sagen will ist, dass die Dämonen uns Elfen vom Körperaufbau schon etwas ähneln. Sie bekommen zwar in einem gewissen alter Hörner und spitzere Zähne, haben aber zum Beispiel auch spitze Ohren und sehen etwas menschlich aus, sowie ihr es sagen würdet.
Unsere verschiedenen Welten treffen sich natürlich irgendwo, keiner darf diesen Ort betreten, da er laut Vorfahren zu Urteil verflucht sei. Ein dichter Wald grenzt unsere Welten ab, er ist wiederum auch eine sogenannte Schutzmauer für beide Seiten. Also herrscht momentan Frieden. Damals haben sich Elfen und Dämonen jahrelang bekämpft, eines Tages tauchte ein Fremder auf. Er war ein Dämon doch auch wiederum ein Elf, er schaffte es Magie zu erlernen und erschuf diesen Wald zur Abgrenzung unserer Welten. Er verstarb danach, da er zu viel Energie hinein gesteckt hatte.
Jahre vergingen und schließlich kam ich auf die Welt. Auch auf der anderen Seite wurde ein junger Prinz geboren, sein Name lautete Akaya. Akaya bedeutet Blutrote Nacht, er schien in einer sehr ausgeprägten roten Nacht geboren zu sein und so tauften seine Eltern ihn Akaya.
Meine Eltern gaben mir den Namen Hikari, er bedeutete Licht, ein Symbol für Hoffnung. Ich wuchs wunderbar auf, alle waren lieb zu mir, dennoch fühlte ich mich einsam. Niemand war mein richtiger Freund, sie waren alle auf ihre Art einfach nur oberflächlich. Dennoch zeigte ich niemanden wie es mir ging, als ich eines Tages vor dem verbotenen Wald stand, erzählte mein Vater mir die Geschichte von dem Fremden.
,, Mein Liebling, dieser Wald ist gefährlich, jeder der versucht ihn zu betreten kam nie wieder zurück. Bitte halte dich von dem Wald fern."
,, Ist der Wald so böse? " fragte ich.
,, Böse ist er nicht nein. Es ist so, der Fremde der diesen Wald errichtet hat sagte damals zu uns, dass er hofft das wir irgendwann alle in Frieden leben können, sowie es seine Eltern einst taten. Er sagte nur diejenigen die reinem Herzen sind und ohne jegliche böse Absicht zum anderen Königreich gehen möchte, kann die Welt verändern und den Wald unbeschadet wieder verlassen und betreten. Das waren seine Worte. Trotzdem möchte ich dich nicht nochmal in der Nähe hier von sehen, haben wir uns verstanden Hikari ?"er sah mir streng in die Augen, ich nickte und lief mit meinem Vater Hand in Hand zurück zu unserem Schloss. Ich drehte mich zum Wald um und sah ihn solange an bis der Hügel den Wald verschlang.
Im Alter von 6 Jahren schlich ich mich aus dem Schloss und lief zum verbotenen Wald. Ich zögerte nicht lange und betrat ihn anschließend. Zuerst war es schwer durch die dichten Bäume und Sträucher zu laufen, doch dann machten sie anschließend von alleine Platz. Ich lief solange weiter bis ich in der Mitte des Waldes ankam.
Ein wunderschöner See strahlte mir entgegen. Es lag viel weiches Moss und Gras herum. Schmetterlinge flogen herum und landeten auf den schönsten Blumen die ich jemals gesehen habe. Es lag eine friedliche Stimmung in der Luft und man konnte sich hier direkt entspannen. Lachend rollte ich mich auf dem Grass hin und her, bis ich ein Geräusch vernahm. Es hörte sich an als würde jemand weinen. Neugierig sah ich mich um, bis ich einen Jungen in meinem Alter hinter einem Baum weinen sah.
,, Was hast du? " fragte ich sofort ohne groß zu überlegen, wer das sein könnte. Der Junge zuckte zusammen und drehte sich mit seinem verheultem Gesicht zu mir um. Seine Augen weiteten sich, er wischte sich seine Tränen schnell weg und stand auf.
,, Nichts! " antwortete er beleidigt. Neugierig musterte ich ihn.
,, Bist du dir sicher? Du hast doch eben geweint.." seine Wangen wurden rot und mied ruckartig meine Augen.
,, Das stimmt nicht. Ich habe nur etwas ins Auge bekommen! "
Ich seufzte und fing an zu lachen.
,, Was ist denn daran so lustig? Lachst du mich jetzt etwa auch aus?! " der Junge sah mich wütend und verletzt zugleich an.
,, Was? Nein, ich fands nur süß wie peinlich es dir war es einfach zuzugeben. Es ist nicht schlimm zu weinen, wenn du willst sag ich es auch keinem weiter versprochen! " ich sah ihn fest entschlossen an, er glaubte mir und setzte sich neben mich.
Als er ins Licht trat konnte ich ihn besser erkennen, er hatte schwarzes Haar, rot-glänzende Augen und spitze Ohren.
,, Bist du ein Elf? " fragte ich und deutete auf seine Ohren.
,, Was? Nein! Ich bin ein Dämon, als ob ich so ein schwacher Elf bin. Pah! " er verschränkte seine Arme vor die Brust und sah beleidigt weg.
,, Achso. Magst du keine Elfen? " fragte ich ohne ihm erst mal etwas über mich preiszugeben. Er sah mich überrascht an.
,, Nun ja, wirklich kennen tue ich sie nicht. Aber mein Vater hat mir einige Dinge über sie erzählt."
,, Und das ist jetzt auch deine Sichtweise, obwohl du keinerlei Erfahrungen mit ihnen gemacht hast? "
,, Äh ich weiß nicht..warum fragst du mich das? "
Ich deute lächelnd auf meine Ohren.
,, Nun ja ich bin nämlich eine Elfe." Der Junge nahm schockiert einen großen Abstand von mir. Ich fing an zu lachen und sah in sein schockiertes Gesicht.
,, Ich tu dir schon nichts, ich bin doch mindestens in deinem Alter. " Der Junge beruhigte sich und kam vorsichtig wieder näher.
,, Hast du denn keine Angst vor mir? "
Ich schüttelte den Kopf und sah auf den See.
,, Wieso sollte ich? Du scheinst ziemlich nett zu sein und dadurch das du hier rein konntest, hast du keine bösen Hintergedanken. " Erneut sah er mich überrascht an.
,, Wow, damit hätte ich jetzt nicht gerechnet. Aber was hat der Wald denn mit mir zu tun? "
,, Ach das weißt du nicht? Also mein Vater hat mir erzählt, dass der Fremde der den Wald errichtet hat gesagt hat, dass man den Wald nur mit reinem Herzen betreten und wieder verlassen kann. Wenn du keine bösen Hintergedanken hast wird er dir freiwillig den Weg frei machen." erklärte ich ihm.
,, Echt? Damit hätte ich jetzt nicht gerechnet. Heißt das wir sind sowas wie Auserwählte? "
Ich nickte zufrieden.
,, Ja ich denke schon, schließlich sind wir die einzigen die den Wald bisher so betreten konnten. Wir sind diejenigen die den langjährigen Hass endlich besiegen können! " strahlend streckte ich ihm meine Hand entgegen. Er sah meine Hand verwundert an, da er nicht in die Gänge kam schnappte ich mir seine Hand und schüttele sie.
,, Auf eine gute Freundschaft. Ich bin Hikari. " nun musste er auch lächeln.
,, Ja auf den Weltfrieden, ich bin übrigens Akaya. " Wir lächelten uns gegenseitig ehrlich an und legten uns schließlich seufzend zurück in das Grass.
,, Lass diesen Ort zu unserem Lieblingsort machen, und uns jeden Tag um die Abendstunde treffen." Akaya nickte.
,, So machen wir es. "
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Liebe bis in den Tod *Abgeschlossen*
Fantasía,, Auf das wir immer Freunde bleiben." ,, Ja." lächelte ich zurück. Unsere Kindheit war das Schönste was wir erlebt hatten, doch leider blieb es nicht so wie es war. Unsere Familien waren verfeindet und sie lehrten uns ihren Hass und Eigenstolz, wi...
