das erste Kapitel richte ich an dich, ich bezweifle, dass es das letzte Kapitel sein wird das an dich geht. Aber ich habe bemerkt, dass das was ich immer gehasst habe, das Schreiben, mir am besten hilft so vieles zu verarbeiten.
Ich habe keine Ahnung wo ich anfangen soll. Ich weiß nicht ob ich deine Schwester lieben oder doch verfluchen sollte, dafür das sie uns einander vorgestellt hat. Wir sind groß geworden wie Geschwister, waren unzertrennlich, du, E. und ich, wir waren ein Dreamteam. Du hast uns viel mehr beigebracht als jeder Lehrer es je gekonnt hätten, du warst einfach für uns da. Und ich hab das alles zerstört, zerstört damit das ich mich verliebt habe. In meinen besten Freund. Hätte man uns mit 5 gesagt, das wir mit 10 getrennte Wege gehen, wir hätten gelächt und geschworen dass es nie so sein wird. Aber so war es leider. Wir verloren uns. Sahen uns immer seltener und ich habe dabei zugesehen wie du dich immer weiter in die Scheiße reitest , aber irgendetwas in meinem Inneren hat mich davon abgehalten dich zu "beschützen". Ich hab dich kaum noch wiedererkannt. Du warst immer öfter betrunken nach der Schule. Hast dich in Beziehungen gestürzt die nie länger als 2 Wochen hielten. Egal was du gemacht hast, ich hab dich vor allen immer verteidigt.
Wenn ich heute Bilder von dir sehe, sehe ich einen nunmehr volljährigen jungen Mann mit markanten Gesichtszügen und einem trainierten Körper und gleichzeitig sehe ich immer noch den 5 Jährigen Jungen, der mit strahlenden Augen und einem breiten Grinsen vom Fußball schwärmt und mit 12 das Motorrad seiner großen Schwester in den Graben gesetzt hat so das es nicht mehr fahren konnte. Kurzum, ich sehe meinen ersten besten Freund.
Danke für die tollsten 7 1/2 Jahre meines jungen Lebens.
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Weil du mir wichtig bist
PoetryBriefe an Menschen die mich zu dem machten was ich heute bin oder gerne sein würde Oder auch der Seelenmüll eines Teenagers, der manche Leute vielleicht interessiert
