Leise öffnete ich die Tür einen Spalt breit. Der alte Holzboden knartschte bei jedem Schritt unter meinen Füßen .
Ich lief zur Haustür, öffnete sie und trat in die dunkle Nacht hinaus.
Ich atmete tief ein.
Geschafft.
Ich schaute mich um und fragte mich die Frage, die ich mir schon seit einer Stunde stellte.
Was hatte ich mit all dem zutun ?
Ich war doch nur ein stink normales, unschuldiges Mädchen!
Oder vielleicht doch nicht?
Doch, das war ich und etwas anderes würde ich mir auch nicht einreden lassen und schon gar nicht von Mico
Er war so ein Idiot!
Wenn er doch nicht so gut aussehen würde...
Mit seinen wunderschönen blauen Augen und lockigen braunen Haaren.
Und dann sein charmantes Lächeln.
Plötzlich berührte etwas warmes meinen Nacken.
"Hey.", flüsterte mir des Arschlochs stimme ins Ohr.
Er gab einen kehligen laut von sich, nahm mich in den Arm und küsste meinen Nacken.
Ich liebte es, wenn er mich so behandelte, auch wenn es viel zu selten vorkam... Aber ich musste jetzt stark bleiben, ich musste ihm sagen, wie enttäuscht ich von ihm war.
Entäuscht von einem...Entschuldigung
Von meinem Idioten, den ich liebte.
Ich wollte ihn gerade von mir wegdrücken und mit ihm Klartext reden, doch er kam mir zuvor.
"Hey Süße, was ist denn los ?"
Warte, war das jetzt sein scheiß Egal?
Nach all dem, was passiert war, fragte er ernsthaft noch, was los wäre?
Ich lachte laut auf und riss mich von ihm los.
" Du hast mich im Stich gelassen du Idiot! Zum zweiten Mal", fauchte ich ihn an.
Verdatter schaute er mich an. Doch nur für kurze Zeit, denn dann fing sich sein Blick wieder und er lächelte mich wie immer so süß an
" Was lächelst du jetzt so bescheuert?", Fragte ich genervt und versuchte dabei überzeugend zu wirken.
Vergeblich.
Sein Lächeln wurde immer breiter.
"Was soll das? Jetzt im Ernst! So geht das nicht weiter!", Sagte ich so laut, das ich schon fast schrie.
Er kam mir noch einen Schritt näher, sodass die Luft zwischen uns entgültig verschwunden war.
" Was geht so nicht weiter ?", Fragte er und schaute mir direkt in die Augen.
" Du bedeutest mir alles und ich würde dich niemals mit Absicht im
Stich lassen. Du bist für mich so wichtig wie für eine Schnecke das Schneckenhaus."
Ich glaubte es nicht verglich er mich gerade ernsthaft mit einem Schneckenhaus?
Er flüsterte weiter:" Ohne dich kann ich nicht leben, Lis."
Und schon war mein Zorn wie weggeblasen. Diesem Dackelblick konnte man einfach nicht ausweichen.
" Ich auch nicht, Mico, ich auch nicht."
Er drückte mich so fest wie ich ihn drückte, vielleicht sogar noch ein bisschen doller.
Immer wenn er das tat, gab er mir ein Gefühl der Geborgenheit.
So Leute, das ist unser erstes Kapitel.
Wie findet ihr es ?
Wir würden uns echt über liebe Kommentare freuen 😂😄😘
...aber über böse auch 😂😂
Hauptsache etwas 😋
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Mission Completed
Fantasy16 Jahre, 156 Tage und 13 Stunden hatte Melissa Edwards die Chance, ein normales Leben zu führen. Doch als sie auf den lockigen Italiener Mico Cottals trifft, und er sich fakelicherweise in sie verliebt, soll sich ihr Leben schlagartig ändern - un...
