Prolog

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So hallo erstmal. Ich bin Nono und das ist mein erstes Mal hier. Ich mach sehr viele Fehler, wenn Ich schreibe, schon im Vorweg tut mir deshalb Leid. Ich werde dieses Buch auch wie ein "echtes Buch schreiben", also keine short Story, wo man schon im ersten Kapitel zum Thema kommt. Ich gib zu der Anfang wird langweilig sein, aber dann geht es richtig los;) Ich freue mich über jede Art von Kritik.







Er saß auf einem goldenen Thron neben einem noch größeren Thron, wo seine Mutter mal saß, und nebendran der Thron seines Vaters, wo nun sein Onkel saß, als der König des Landes. Eigentlich war es sein Platz nicht das seinen Onkels. Er war der Sohn des eigentlichen, verstorbenen Königs. Es war sein Sitz. Er schluckte seine Wut und saß sich zu recht. Sein Blick war nach vorn gerichtet ohne sich wirklich auf etwas zu fokussieren. Auf der Seite des großen Saals standen Männer in silbernen Rüstungen und mit Schwertern. In der Mitte des Saals über den kleinen Treppen bis zu den Stühlen der Königsfamilie entfachte sich ein roter Teppich.

„Bringt ihn rein!", befahl der König.

Ein heruntergekommener, verwahrloster Mann im mittleren Alter wurde von zwei Soldaten begleitet nach vorne gebracht. Mehr geschliffen, denn der Mann konnte sich kaum noch auf den Beinen halten. Vorn angekommen, ließen die Soldaten den Mann los und gingen wieder auf ihre Position. Sobald er losgelassen wurde, ging er in die Knie. Seine Schultern bebten und es schien, als würde er etwas flüstern. Niemand konnte es hören, aber der Prinz konnte alles hören, sowie sein Herzschlag. Ein anderer Mann trat mit zwei weiteren Soldaten aus der Seite hervor. Er beugte sich ganz tief vor und fing an zu reden: „Eure Majestät. Mein Name ist Xohn Mian. Dieser Herr.", Xohn blickte zu dem Herrn zur seiner rechten Seite, der immer noch sein Blick nach unten gerichtet hatte, mit einem verabscheuten Blick und wieder zu der Richtung, wo der König saß, wobei er Augenkontakt vermied.

„Stahl uns heimlich unsere Äpfel, für die wir sehr hart arbeiten um sie auf dem Markt anbieten zu können und von dem Gehalt unsere Familie ernähren können."

Der Prinz seufzte. Es war schon der zehnte Mann, der sich darüber beschwerte, dass man ihm Äpfel geklaut habe. Gibt es in diesem Land etwa nur Äpfel zum Klauen?

„Ist das wahr?", fragte der König und richtete seinen Blick auf dem Mann vor Ihm, dessen Schulter noch mehr bebten. Auch in seine Stimme glaubte der Prinz Verabscheuung zu hören. Der Prinz versuchte sein Grinsen vor den anderen zu verbergen, indem er seinen Kopf vorbeugte, wusste aber nicht, ob es nun jemand sah oder nicht.

„Eure Majestät!!", rief er in zitternde Stimme, „bitte habt erbarmen. Mein Sohn hat sich sein Bein verletzt während seiner Tätigkeit und kann somit sein Geld nicht verdienen. Das Geld, was ich verdiene reicht gerad mal für was zu trinken. Mein Sohn ist am Verhungern. Es war dringend. Ich verspreche es war das letzte Mal. Bitte verstehen sie meine Lage. Auch sie haben einen Neffen, der für sie wie ihr eigener Sohn ist, eure Majestät. Sie müssen mich verstehen, in was für eine Lage ich war, was mich angetrieben hat."

Der Prinz brach in einem plötzlichen Lachen aus. Er fühlte, dass alle Blicke auf ihn gerichtet waren. Er hustete und fasste sich zusammen.

„Tut mir leid. Mir ist gerade ein lustiger Gedanke gekommen.", antwortete der Prinz.

„Prinz, wie wäre es, wenn Sie heute die letzte Entscheidung treffen. Es wird Zeit, dass sie die Verantwortungen eines Königs kennenlernen."

Der Prinz grinste: „Aber gerne. Es ist nicht das erste Mal, dass ich eine Entscheidung getroffen habe, aber Sie waren nie zufrieden mit denen. Ich hoffe ich enttäusche sie heute nicht wieder, eure Majestät." Der Prinz stand auf. Er schaute in die Richtung, in der er glaubte der Angeklagte säße dort und fragte: „Wie viele Äpfel hat er ihnen gestohlen?" „Zwei, mein Herr.", antwortete er zitternd. Anscheinend haben sich die Gerüchte über die rücksichtslosen Entscheidungen des Prinzen schon in das verarmte Teil des Landes verbreitet.

„Dann ist die Entscheidung getroffen Er solle zwei Jahre seines Lebens in den Kerker verbringen." Soldaten zogen scharf die Luft ein, der Herr brach in Tränen aus und schien alles aufgegeben zu haben. Der Prinz drehte sich um und wollt den Saal verlassen. Sein Diener kam hingeeilt und brachte ihn raus aus dem Saal. „Wo soll's hin, mein Herr." „Bringt mich in meinem Gemach." Er konnte noch hören, wie sein Onkel sagte, so soll es sein. Er glaubte eine lächeln in seine Stimme zu höre, wenn das überhaupt möglich war.

„Jawohl, mein Herr" In seinem Gemach angekommen, ließ er sich von seinem Diener ausziehen und legte sich in sein Bett hin. Draußen hörte er die Diener reden.

„Unglaublich. Zwei Jahre für nur zwei Äpfel. Der Vater tut mir schon fast leid und auch sein Sohn.", sagte die erste Dienerin. Der Prinz schien unberührt und machte es sich gemütlich in seinem großen Baldachin.

„Wie soll ein König sein Land anführen, wenn er noch nicht mal den Abgrund vor sich sehen kann!", sagte die zweite. Zwei lachten. „Das stimmt. Außerdem, wie willst du die Bösen bestrafen, wenn du nicht mal deren Lügen von deren Gesichtern ablesen kannst!"

„Wenn er König wird, esse ich ein Besen! Ich will bestimmt keinen blinden Hund, der nicht mal Mist von Gold unterscheiden kann, als König haben." Er hörte Verabscheuung in ihre Stimme. Er konnte es nicht mehr aushalten.

„DINNER!!!!", rief der Prinz mit zittriger Stimme.

„Ja, mein Herr.". Der Gefolge kam angerannt und verbeugte sich vor ihm.

„Wirft alle Dinner raus aus diesem Schloss!", befahl er.

„Aber, mein Herr, das es schon das dritte..."

„Missachtest du etwa meine Befehle?"

„Nein, mein Herr. Ich kümmere mich heute um die Entlassung der Diener, jedoch wird es schwer wieder neue Diener einzustellen." Der Gefolge verbeugte sich und verließ das Gemach.

Der Prinz versuchte seine Augen zu schließen und zu schlafen, konnte jedoch kein Auge zu drücken und verbrachte somit die ganze Nacht ganz allein in seinem viel zu großen Gemach ohne Schlaf.



Der einsame PrinzStories to obsess over. Discover now