Ich lief auf der Straße umher und habe nicht die geringste Ahnung wo ich genau bin. Meine Familie war schon seit einiger Zeit verschwunden und ich wusste auch nicht wo sie sein könnte. Seit 3 Tagen bin ich auf der Suche nach ihnen. Doch bis jetzt hatte ich keine Spur gefunden. Ich hatte auch kaum geschlafen. Überhaupt hatte ich eigentlich nicht geschlafen und was gegessen auch nicht. Im Winter ist das gefährlich ich hatte auch keine warme Kleidung an nur eine Decke. Es ist furchtbar und hier oben bei den Bergen ist es besonders schlimm. Mir war eiskalt und ein Feuer machen konnte ich nicht da es hier kein Holz gab. Aber dafür war es längst zu spät ich knickte ein. Ich hörte etwas lautes wusste aber nicht was es war. Dann wurde es ruhig. Ich schloss die Augen ich hatte nicht mehr die Kraft dazu auf zu stehen und weiter zu gehen. Irgendetwas oder irgendjemand hob mich hoch. Eine Tür ging auf und zu. "Calcifer heiz das Schloss schnell"
Hauros Sicht:
Ich brachte das Mädchen das ich auf Armen hatte in mein Zimmer legte sie ins Bett und deckte sie zu. Ich ging in die Küche zurück. //Was macht ein junges Mädchen bei der Kälte hier draußen im Niemandsland.// "Schon komisch nicht das ein Mädchen in der Kälte hier draußen im Niemandsland herumläuft" "Da hast du recht Calcifer aber es gibt dafür bestimmt einen Grund" "Geht's dem Mädchen überhaupt gut?" "Ich fürchte nicht. Sie ist eiskalt, abgemagert und blass außerdem sieht sie so aus als ob sie seit Tagen nicht mehr geschlafen" "Und was nun?" "Erst mal sollte sie schlafen und wieder warm werden morgen sehen wir weiter" Ich ging nochmal ins Zimmer und beobachtete das Mädchen sie schlief tief und fest und hatte wieder Farbe im Gesicht. Um sie nicht zu wecken ging ich leise aus dem Zimmer und zu Sophie die tief und fest schlief.
Sonnenstrahlen scheinen mir ins Gesicht wovon ich aufwachte. Verschlafen fuhr ich mir durchs Gesicht. Wo war ich und was war geschehen? Eine Tür ging auf und ein junger Mann um die 25 kam herein. "Du bist wach" "Ja aber wo bin ich?" "In meinem Schloss ich habe dich gestern Abend aus der Kälte geholt" "Vielen Dank" Er setzte sich zu mir auf das Bett "Aber jetzt erzähl mir mal bitte warum bist du bei der Kälte in den Bergen gewesen?" "Ich habe meine Familie gesucht" "Warum das denn?" "Sie ist seit 1 Woche verschwunden und ich suche sie jetzt schon seit 3 Tagen ohne jede Spur" "Das ist eine traurige Geschichte" "Ich habe jeden gefragt der meine Familie kannte doch keiner konnte mir etwas sagen" "Gib die Hoffnung nicht auf du wirst sie finden" "Nein ohne Hinweise ist alles Hoffnungslos ich weiß einfach nicht mehr was ich tun soll" "Gibt es sonst noch jemanden" Ich überlegte und dann fiel mir etwas ein "Sophie sie war die Freundin meiner großen Schwester aber man hat sie schon eine Weile nicht mehr gesehen" "Woher kennst du sie?" "Ich hab sie oft in ihrem Hutladen besucht manchmal sogar geholfen" "Um Sophie brauchst du dir keine Sorgen zu machen sie ist hier?" "Das ist schön zu hören" "Ich denke wir sollten runter gehen" "In Ordnung" ich stand langsam auf. Ich musste auch langsam gehen da meine Beine noch etwas geschwächt waren. Bei der Treppe musste ich mich am Geländer fest halten sonst wäre ich womöglich noch umgefallen. "Melanie was machst du hier" "Sophie das ist eine lange Geschichte" "Setzt dich erstmal du siehst nicht gut aus bist total dünn" Sie führte mich zum Tisch wo ich mich hinsetzte. Sie stellte einen Teller vor mir hin. "Danke" ich weiß nicht wie lange es her war das ich etwas anstäniges hatte. Ich aß es. Alles verlief schweigsam. Währendessen überlegte ich auch wie es weitergehen würde. "Wir müssen umziehen" "Was umziehen" Ich dachte mir das ist doch jetzt nicht nötig. "Sophie hast du in letzter Zeit Liliana (Das ist die große Schwester) gesehen?" "Nein ich hab sie nicht gesehen. Warum fragst du? Ist etwas passiert?" "Kann man so sagen" "Was ist passiert?" "Sie ist wie meine Eltern verschwunden" "Das ist ja schrecklich" "Hast du eine Ahnung wo sie sein könnte?" "Den Palast können wir ausschließen den sie hatten keine Schulden oder?" "Soweit ich weiß nicht. In der Stadt sind sie jedenfalls nicht. Hier oben in den Bergen auch nicht. Dann bleibt nur noch der Palast" "Ich werde Letti fragen vielleicht waren sie bei ihr im Laden" "Das ist eine gute Idee Sophie aber was wenn nicht?"
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Das wandelnde Schloss
FanfictionIn dieser Geschichte geht es um ein Mädchen, das von Hauro auf der Straße gefunden wird. Er nimmt diese mit und kümmert sich um sie. Und was weiter geschehen wird könnt ihr jetzt selbst lesen.
