Wäre es eine Lösung?
Wäre es befreiend?
Ich fühle mich so unvollkommen.
Dabei ist es ja meine Schuld.
Ich schotte mich ab.
Verstecke mich vor mir selbst.
Ich sitze hier.
Hier, auf der obersten Sprosse der Leiter.
Der Leiter, die aufs Dach führt.
Das Dach, hoch oben.
Unter mir höre ich die Stimmen.
Die Stimmen angetrunkener Freunde.
Das Lachen.
Das Kichern.
Den Spaß.
Es wäre keine Lösung.
Niemals wäre es das.
Befreiend? - Ja.
Konfliktlösend? - Nein.
Auch wenn man es nicht spürt.
Auch wenn ich es nicht spüre.
Da sind Menschen.
Menschen, denen ich etwas bedeute.
Menschen, die mich lieben.
Selbst wenn sie es nicht zeigen.
Es ist meine Schuld.
ICH habe mich abgeschottet.
ICH halte zu sehr am Alten fest.
ICH kann nicht loslassen.
MICH nicht einfügen,
MICH nicht zurechtfinden.
Zurechtfinden in einer Welt.
In meiner Welt.
In der der Welt aller.
Die Welt, die ich nicht versteh'.
Anstatt dass ich mich einfüge,
Statt dass ich mich dazu setze,
Gehe ich auf Abstand.
Ziehe ich mich zurück.
Zurück in die eine Welt.
Die Welt, die ich zu kennen meine.
Doch ich kenne die Welt nicht.
Weiss nicht wie sie funktioniert.
Versteh sie nicht.
Und sie versteht mich nicht.
Aber ich kann es verändern.
Kann mich einfügen.
Mitreden.
Und das verändert alles.
Für mich.
YOU ARE READING
thoughts
PoetryMeine Gedanken zu Themen die mich, vielleicht aber auch andere beschäftigen.
