Ich bin ein ganz normales Mädchen in einer Welt voller Magie. Ich dachte bisher, dass ich völlig normal sein kann. Auch wenn ich unglaublicherweise an die erste Magieschule gehen werde. Ich weiß zwar nicht genau, wie ich es geschafft hatte, doch ich...
Ich hatte mich vor einiger Zeit in der ersten Magic High beworben. Darauf hatte ich einen Brief erhalten, dass ich zum Prüftag kommen sollte. Und ja, ich war magisch begabt. Doch das war in dieser Welt keine Seltenheit. Viele konnten Magie mithilfe von den Psions und den CADs wirken. Manche mehr oder weniger talentiert.
An besagtem Morgen des Prüftages stand ich also auf und ging ins Badezimmer. Ich duschte schnell und zog mich an. Dann legte ich meine kurzen braunen Haare und befestigte sie mit Haargel. Dabei betrachtete ich mich im Spiegel. Ich hatte mandelförmige Augen, die smaragdgrün funkelten. Stolz war ich nie auf sie gewesen. Wenn ich anderen glauben schenkte, waren sie wirklich schön, doch für mich waren sie eher dreckiggrün und ziemlich hässlig. Aber was weiß ich schon. Auf dem Deckel des Wäschekorps lag das Kleid, welches ich zur Prüfung tragen würde. Die Grundfarbe war weiß und es hatte schwarze Totenköpfe und Fledermaüse aufgenäht. Dazu hatte es Träger aus schwarzer Spitze und eine Schnürung am Bauch. Der Rock erinnerte ein bisschen an ein Kleid aus den 80/90ern, da es unter dem Oberstoff noch einen Haufen schwarzen Tüll gab.
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Schließlich wandte ich mich mit meinen 1,62 Metern Größe aus dem Badezimmer und ging in die Küche, bevor mich Erinnerungen heimsuchen konnten. In der Küche aß ich ein Müsli, rannte danach wieder hoch um mir die Zähne zu putzen. Erst dann machte ich mich auf den Weg in eine strahlende Zukunft. Nein, eigentlich ging ich nur zu der Schule in die ich, wenn alles glatt ging, bald aufgenommen werden würde.
Draußen drehte ich mich nochmal um, da ich meinen Schlüssel und mein Portmonee drinnen auf der Kommode vergessen hatte. Ich wohnte in einer kleinen Wohnung mit zwei Schlafzimmern, Küche, Bad, Flur, Wohnzimmer, Abstellkammer und einem Balkon. Es war gemütlich und überall lagen Bücher, die ich entweder für die Schule oder zum Vergnügen las. Ja, ich bin immer noch ein Bücherwurm.
Kurz bevor ich dann zum zweiten Mal gehen wollte, bemerkte ich, dass ich immer noch keine Schuhe an hatte. Also nochmal zurück und ich schlüpfte schnell in meine schwarzen Ballerinas, die hinter der Tür standen. Das Formular mit dem Treffpunkt und der Einladung hatte ich in der Hand und ohne lange zu überlegen legte ich einen Bewegungsspruch (A/N: Wie bei der Szene als Tatsuya und Miyuki zusammen unterwegs zu Kokonoe waren) auf meine Schuhe, sodass ich schneller laufen konnte. Ich guckte auf meine Handy und bemerkte das ich ziemlich spät dran war.
Ich vertrödelte keine Zeit mehr und rannte los. Meine Wohnung lag in einer sehr ruhigen Wohngegend, doch genau das genoss ich. Ich brauchte nicht viel Action. Aber wenn ich will kann ich schon anders. Naja, dann nach einiger Zeit war ich endlich an der Schule. Sie war riesig, allein schon der Zaun und das Tor rund um die Schule ließen einiges Vermuten. Und vom Inneren wurde ich auch nicht enttäuscht. Es sah alles gepflegt und modern aus. Passend für eine Schule ihres Ranges. Schnell rannte ich den Bürgersteig entlang und fing gerade noch eine andere Schülerin ab. Sie hatte hellbraune Haare, die sie in einem Flechtzopf trug und einen schwarzen Kittel über ihrem violetten Rollkragenpullover. Sie hatte dicke Augenbrauen und dunkelbraune Augen.