Chapter 1

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Hey Leute, ich freue mich dass ihr auf diese Geschichte gekommen seid. Ich möchte mich gerne selber im Schreiben ausprobieren, heißt es könnte etwas anders klingen als bei den Profis. Ich nehme gerne Kritik an und würde mich freuen wenn ihr mir Votes hinterlasst.✅ Ansonsten viel Spaß beim Lesen!😊

Ich rannte ihm nach, tief in den Wald. Ich rannte so schnell ich konnte weiter, ohne darüber nachzudenken was passieren wird. Ich hatte nur ein Ziel: Ihn zu finden und ihn davon abzuhalten den Größten Fehler seines Lebens zu begehen. Ich spürte nach einer gewissen Zeit meine Lunge brennen, achtete jedoch wenig auf meinen Körper und rannte weiter. Endlich angekommen an DEM Hügel, sah ich ihn. Voller Freude rannte ich mit letzter Kraft zu ihm rüber und umarmte ihn kräftig. Plötzlich merkte ich wie er anfing sich aufzulösen und sich von mir zu entfernen.

„Ich werde dich nie verlassen Bella"sagte er zuletzt und verschwand vollständig.

Ich spürte einen stechenden Schmerz in der Brustpartie und meine Sicht verblasste.

Ich wachte mal wieder verschwitzt in meinem Bett auf. Mein Sommerpyjama klebte stark an meinem Körper, sodass ich mitten in der Nacht beschloss duschen zu gehen und den Kopf frei zu kriegen. Ich versuchte angestrengt, wie schon so oft nach diesem seltsamen Traum, über die Bedeutung dessen nachzudenken was ich gesehen und gehört habe. Doch wie so oft schon scheiterte ich an einem kleinen Detail: dem Gesicht der Person zu der ich mich in dem Traum so hingezogen fühle. Es schien verschwommen zu sein, jedes Mal wenn ich aufwachte. Ich kann mich erinnern es klar gesehen zu haben als ich geträumt habe. Nach dem erwachen jedoch jedes Mal Dunkelheit. Als wäre mir dieses kleine Detail extra von jemandem genommen worden, um mir den Zugriff zur Wahrheit zu verwären. Ich zog meinen nassen Pyjama aus und betrachtete mich kurz in dem kleinen Badezimmerspiegel, der unser Bad wenigstens etwas schöner machte. Ich betrachtete die vielen blauen Flecke, die mir jede Nacht neu hinzukamen, und von denen ich keine Ahnung hatte wie sie dort hingekommen sein konnten. Ich betrachtete meine kurvige, jedoch sportliche Figur, die mich schon seid der Pubertät gestört hatte und wegen der ich meiner Meinung nach zu schüchtern bin jemanden alleine anzusprechen. Meine dunklen langen Haare schienen das einzig schöne Detail an mir zu sein. Ja, ich mochte mich nicht, nicht so wie ich aussah und wie mich andere behandelt haben. Manchmal hatte ich das Gefühl ich konnte nur Zuhause mein wahres Ich entfalten, wäre da nicht meine beste Freundin Rosa, die mich immer gut verstand, mir half und immer zu mir hielt. Ich stieg in das Bad und versuchte jeden noch so kleinen Gedanken an den Traum abzuschalten. Nachdem ich mich wieder zurrück ins Bett gelegt hatte, schlief ich zu meiner Verwunderung relativ schnell ein. Morgens ging der Alltag um 6 Uhr morgens in vollem Gange wie jeden Tag wieder los. Anziehen, Essen, Tasche packen, Zähne putzen und auf Rosa warten, bis wir zusammen zur Schule gehen. Das einzige was mich seit den Osterferien aufmunterte, war der Gedanke, dass dies mein letztes Jahr hier war. Das kleine Örtchen Bidford in dem ich lebte war zwar schön und ruhig, jedoch wollte ich hier so schnell wie möglich nach meinem Schulabschluss weg, weil ich die Welt sehen wollte und weit weg von den Leuten sein wollte, die mich all die Jahre ausgegrenzt haben, weil ich für sie anders war. Meine beste Freundin schien nie von den anderen beeinflusst worden zu sein, trotz dem, dass sie das beliebteste Mädchen auf der Schule war. Sie hatte schon immer ihre eigene Meinung und fand mich ihrer Aussage nach, immer in dem guten Sinne anders, wieso wir uns auch so gut verstanden. Unser Örtchen war voll von Menschen die ihr ganzes Leben lang ,, normal" waren. Niemand unterschied sich sonderlich vom anderen und wenn es mal einer tat, wurde dieser direkt von allen ausgeschlossen.
Ich schaute raus in unser kleines Gärten das von Rosen bedeckt war und sah Rosa die sich unserem Haus mit langsamen Schritten näherte.

Nun werde ich endlich meine Last los. Irgendjemand muss ja von diesem Immer wiederkehrenden Traum wissen, und wem kann ich das eher erzählen als ihr?

„Ok, los“, dachte ich mir und ging raus

„Na du lame Schnecke auch mal angekommen? Ich warte schon eewig auf dich, du wirst echt von Tag zu Tag langsamer!“

„Dir auch einen wundervollen guten Morgen Bella hahaha" Wir lachten kurz und gingen los.

So, das war das erste Kapitel, ich weiß es ist recht kurz aber für den Anfang ists ja schonmal was, ich stelle jeden Tag ein neues Kapitel online, weil ich Ferien habe also freut euch schonmal auf die Fortsetzung 😊

Steps- If you were real Geschichten, die süchtig machen. Entdecke jetzt