1. Kapitel

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Schwer atme ich aus, als ich das kleine Gebäude des Gemüsehändlers verlasse und nun auf der Straße stehe. Ich strecke mein Gesicht dem Himmel entgegen und genieße die kleinen Regentropfen, die auf mein Gesicht treffen.

Das bin ich, Akemie Seo

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Das bin ich, Akemie Seo. Ich bin inzwischen fünfzehn Jahre alt und genieße meine Ferien. In der momentanen Situation habe ich Bestnoten und bin somit auch Jahrgangsbeste. Das mag nun vielleicht außergewöhnlich klingen, doch trotzdem ist mein Platz an der Spitze hart umkämpft. Aber nun erstmal ein paar Fakten über mich.

Name: Akemie Seo

Alter: 15 1/4

Geburtstag: 08. August 2000

Eltern: Vater: Abgehauen
Mutter: Arbeitslos

Wohnort: Japan-Hasetsu

Hobbys: /

Partner/Ehepartner/Geliebter: /

Aussehen

Augenfarbe: Braun

Haarfarbe: Dunkelbraun, fast schwarz

Figur: Schlank

Größe: 1,65m

Gewicht: 50kg


Nachdenklich starre ich auf die letzten paar Yen in meiner Hand und schiebe sie hin und her. Es sind nicht viele geblieben, seit meine Mutter arbeitslos ist. Das müssten inzwischen drei Jahre sein, in welchen wir nur die Sozialgelder des Staates erhielten - sonst nichts. Dass da nicht viel übrig bleibt, kann man sich ja ausmalen. Besonders, wenn man davon drei Kinder durchfüttern muss.

Deswegen habe ich große Ehrfurcht vor meiner Mutter Mikasa. Vor wenigen Jahren ist mein Vater dann auch noch abgehauen. Nach der Geburt meines kleinsten Bruders Akaya, der inzwischen ungefähr zwei Jahre alt ist. Obwohl es bloß ein so kurzer Zeitraum ist, erscheint es uns mehr wie eine doppelte Ewigkeit.

Ich seufze.

Wie soll das bloß weiter gehen?

Langsam mache ich mich auf den Weg nach Hause. Meine Mutter hatte mich noch schnell losgeschickt, um Gemüse zu holen. Mit unserem letzten Geld. Das letzte Gemüse, das der Laden eigentlich schon aussortiert hatte, der unser Geld ansonsten nicht mehr ausgereicht hätte. Zum Glück haben wir einen guten Freund dort, der uns immer etwas an die Seite legt und billiger verkauft, da unser Geld sonst für gar kein Gemüse mehr ausgereicht hätte.

Schnell überquere ich die viel befahrene Straße, schließe die Haustür auf und stehe auch schon im Flur des Mehrfamilienhauses, welches in der Stadt nah an der Autobahn liegt. Hier sind die Mietpreise am niedrigsten und das Sozialgeld reicht aus, um meinem Bruder Hinata und mir die Schulgelder zu bezahlen. Der jüngste meiner Brüder Akaya ist zum Glück noch zu jung für die Schule und würde erst eingeschult werden, wenn ich die Schule bereits seit mehreren Jahren abgeschlossen habe - dies sehr zur finanziellen Entspannung unseres Geldbeutels.

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