kalte Augen

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Und da war sie,
ich hatte es eilig die Bahn zu bekommen. Sonst hätte ich eine Stunde auf die nächste warten können. Es war sechs Uhr morgens und ich wollte nur noch heim. Meine Beine rannten los und ich atmete erleichtert aus, als ich in der Bahn trat. Überfordert fuhr ich mir über mein langes Haar und schaute mich nach einem leeren Platz. Als ich eine junge Frau sah, wurde meine Aufmerksamkeit geweckt. Ich lieg auf sie zu und zum Glück war der Platzt gegenüber von ihr frei. Ich biss mir auf meiner Unterlippe als ich unauffällig auf ihrem Dekolleté schaute. Sie hatte große Brüste, muss man schon sagen. Ihre Haare waren Pechschwarz und wellig. Meine Augen huschten hoch zu ihren. Sie waren ein grelles Grün, doch etwas störte mich wie sie lässig aus dem Fenster schaute. Ihre Augen waren leer, leer und kalt. Ich schluckte und achtete auf ihre Kleidung. Es war ein knappes dunkles Kleid. Ihre Lippen waren ein helles rosa und ich atmete tief aus. Lehnte mich nach hinten und genoss meine Musik, genau so wie meinen Ausblick. Egal wie merkwürdig es klingen mag. Ihre Beine waren lang und ihre Haut sah viel zu zart aus.
Als sie meinen Blick erwiderte, schaute ich schnell weg. Für kurz dachte ich zieht sie eine Braue hoch, doch das war bestimmt nur meine Einbildung. Ich schaute runter zu meinen langen Fingernägel und zupfte an meinem Rock. Ich fragte mich warum sie so eine Kälte ausstrahlt. Ich schätze sie im gleichen Alter wie ich, Mitte zwanzig. Und außerdem ist sie wunderschön. Gerade als ich ihr was sagen will, steht sie auf und geht.
Dann lieber nicht...lieber nicht.
Verblüfft schaue ich ihr zu. Sie streicht sich ihre Haare aus dem Gesicht und steigt aus. Mein Blick verharrt immer noch auf ihr,bis sie Bahn weiter fährt und sie nur noch eine Erinnerung bleibt.

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