"Na los, du bist dran Samantha.", meinte Emily. Ich verdrehte aus Spaß die Augen. "hatten wir uns nicht darauf geeinigt, dass ihr mich Sam nennt?" Ich lachte und schlug aus Spaß mit einem Kissen nach Emily. Louis lachte und auch Lena fing an Kissen umher zu werfen. Mein Name war mir wichtig. Samantha erinnerte mich einfach zu sehr an meinen verstorbenen Vater. Doch das hatte ich ihnen noch nicht so genau erzählt.
Ich war zwar echt froh, dass ich nach dem Umzug in das neue Haus gleich Freunde gefunden hatte und hatte mich wirklich gefreut, dass sie alle zum übernachten kommen wollten. Aber ich kannte sie noch nicht gut genug um vor ihnen wichtige Inhalte meines Lebens preiszugeben. Deshalb hatte ich mich auch nur unter Protest zu einer Runde Wahrheit oder Pflicht überreden lassen, was doch ihrer Meinung nach zu jeder Übernachtung dazu gehörte.
"Also Sam, Wahrheit oder Pflicht?", fragte Louis, der wegen seiner letzten Aufgabe bis zum Ende des Spiels sein T-shirt ausziehen musste. Ich zögerte: "Wahrheit." Ich hatte wirklich keine Lust meinen BH auszuziehen oder jemanden zu küssen und so schlimm konnte es ja nicht werden oder?
"Bist du noch Jungfrau?", fragte Emily ohne zu zögern. Ich hatte mich wohl geirrt. "Ich...also...", setzte ich an. "Was für eine dumme Frage.", unterbrach mich Lena. "Ist doch klar, dass sie noch Jungfrau ist." Ich seuftzte. Natürlich hatte sie Recht aber musste sie mir das so an den Kopf werfen? "Stimmt", antwortete ich leise. Es war ja nicht so, dass ich noch nicht die Chance dazu gehabt hätte. Aber ich hatte nie etwas überstürzen wollen. Außerdem hatte ich mir seit langem vorgenommen es mit dem Richtigen zu tun und nicht nur mit irgendeinem der meinte der beste zu sein. In meinem Gehirn begannen sich alle Erinnerungen dies bezüglich zu drehen und ich konnte nicht anders als ihnen dabei zuzusehen.
Es war still im Raum geworden und ich hatte das Gefühl, dass alle mich anstarrten. "Ist alles okay?", fragte Louis. "du warst plötzlich so still." Ich schreckt hoch: "Was? Ja. Klar. Alles gut." "Machst du weiter?", fragte Lena. Ich nickte. "Also Lena, Wahrheit oder Pflicht?" Ich schaute sie an und wartete auf ihre Antwort. "Pflicht.", meinte sie. Während ich überlegte und darauf wartete, dass mir irgendeine gute Aufgabe einfiel unterbrach mich Emily: "Geh ins Bad und beschwöre Bloody Marry."
Mein Atem stockte. Hatte ich mich verhört? Als ich Lenas Gesicht sah wusste ich, dass dies nicht der Fall war. "Emily...", ihre Stimme klang belegt. Wenn ich es nicht besser gewusst hätte, hätte ich gesagt, dass darin sogar ein bisschen Angst mitschwang. "Was denn? Es ist doch nichts dabei. Du hast doch nicht etwa Angst?", lachte Emily. Ich war schockiert über die Leichtigkeit in ihrer Stimme. Genau vor solchen Momenten hatte mich mein Vater immer gewarnt. "Komm schon Em, wenn sie nicht will, dann muss sie das nicht machen.", versuchte Louis die Situation zu entschärfen. Doch Lena stand schweigend auf und lief zum Badezimmer.
Wir folgten ihr und Emily lachte "Wusste ich doch, dass du nicht so feige bist." Lena drehte sich noch einmal um, bevor sie die Badezimmer-Tür öffnete und darin verschwand.
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Demons like these
TerrorSam ist gerade umgezogen und hat dort Freunde gefunden als schreckliche Dinge passieren.
