Meine kleine verruckte Familie

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Kapitel 1 Meine kleine verruckte Familie.

Als ein turkisch/deutsches Madchen, in einer turkischen Familie aufzuwachsen ist nicht gerade ein Zuckerschlecken.
Doch in der Familie Yilmaz aufzuwachsen ist wesentlich schwieriger. Neben meiner Tante Derya, obwohl sie die alteste ist, ist sie die jungste, meiner Tante Deniz, sie konnte auch als mein Onkel durchgehen und meinem Papa, der jungste in der Familie, Neset.
Naturlich kommt dann auch noch meine Mutter Neslihan dazu.
Naja vielleicht sollte ich auch noch erwahnen, dass die verruckteste in der Familie, weit, weit, weg wohnt.
Bei so einer Familie ist es wirklich nicht so einfach gross zu werden. Und als Madchen schon gar nicht.

Ich wurde um 10 wach. An einem Sonntag. Nur war ich nicht die einzige die wach wurde. Leider.
Wie jeden morgen putzte ich mir die Zahne und ging nach unten.
Und wie jeden morgen sass meine "perfekte" Familie am Tisch.
"Du musst unbedingt diese Creme ausprobieren, Yenge". Dilek war wieder voll in ihrem Ich-bin-Kosmetikerin Element. "Sie verfeinert deine Poren und du bekommst direkt eine glatte Haut." (Versprechen uber verspreche).
Anscheind hatte sie was neues entdeckt.
"Und was ist mit der Creme letzter Woche?", fragte ich sie zuruck. Meine Mutter uberrumpelte mich mit einem Blech Borek.
"Ohh Borek." Mein Bruder kam die Treppen runter gerannt und schnappte sich direkt ein Stuck.
Ich beobachtete ihn beim essen. Niemand wirklich niemand konnte essen wie Sinan.
Schon war das erste Stuck unten kam das nachste und dies machte er mit 5 Stucken. Wurde irgendjemand so essen wie er, dann wurde niemand durch die Tur passen.
Doch Sinan war dunn wie ein Stock.
"Die war doch nicht so wie ich es erwartet habe", warf Dilek ein und holte mich in die Realitat zuruck.
"Die sind nie so, wie du sie erwartest." Ich zwinkerte ihr zu und setzte mich an den Tisch zu meinem Vater.
Er war morgens nie ansprechbar. Sowie jeder an diesem Tisch ausser meiner Mutter.
Sie war wie jeden Morgen Energiegeladen und holte schon das zweite Blech Borek raus.
Ich bewunderte ihre Energie. Sie schaffte es jeden morgen.
Sie war voller Energie und voller Elan. Doch leider kam ich nicht nach ihr. Nicht nur ein bisschen sondern gar nicht.
Sie war dynamisch, ich war faul. Was heisst hier war? Ich bin es immer noch.
Sie hatte eine wunderschone Haut, meine Haut war unreiner als die von Cameron Diaz in ihren jungen Jahren.
Sie hatte einen tollen Korper, meiner ahnelte eher einem Nilpferd, welches aufrecht gehen konnte.
Das einzige was ich Gott sei Dank von ihr hatte, war meine Nase. Meine Nase war genau so klein wie ihre und dies war wohl mein schonster Korperteil.
Ich schnappte mir ein Borek bevor Sinan alle aufass.
"An deiner Stelle wurde ich das nicht essen", sagte meine Tante Derya.
"Dein Hintern ist gross genug. Und zieh dein Oberteil um. Du siehst darin dick aus", sagte meine Tante Deniz.
Mir fiel dass abgebissene Stuck aus dem Mund. Und ich legte mein Stuck Borek weg.
Wie konnte man am fruhen morgen nur so fies sein?
Dilek schnappte sich an Stuck vor meiner Nase weg.
"Also ich kann das essen. Mein Hintern sieht gut aus".
Nicht jeder hatte bei uns in der Familie das Gluck dunn zu sein. Also jeder ausser ich hatte das Gluck dunn zu sein.
Dafur hatte ich einen tollen Busen.
Meine Mutter setzte sich zu mir. "Liebling warum isst du nichts?", fragte sie mich. Ach Mama wenn du nur wusstest.
"Lass sie, Neslihan", warf meine Tante Derya ein.
"Was soll sie noch alles essen? Die halbe Welt?!", warf meine andere Tante ein.
Sofort waren meine Diat-Anwalte bereit dazu mich vor meiner Liebevollen Mutter zu beschutzen.
"Nein Mama lass mal. Ich trinke lieber Kaffee". Ich kusste sie auf die Wange.
Ich machte mir eine Tasse Kaffee und wollte Zucker dazu geben.
Doch meine Diat- Anwalte waren schneller als ich.
"Lass den Zucker liegen". Und die Zuckerwurfel gesellten sich wieder zu ihren Zuckerwurfel Freunde.
"Ich trinke doch lieber keinen Kaffee", sagte ich, "Ich gehe raus."
"Zieh dir was lockeres an. Mein zieht deine Speckfalten", rief mir meine Tante Deniz zu.
Das einzige was ich noch horte war: " Nimm ab!"
Und die Tur fiel ins Schloss.

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