Mein Leben lang stand ich immer im Schatten meiner perfekten, wunderschönen Schwester Samantha.
Wieso auch nicht. Sie war etwas über 1,70 Meter groß, hatte lange schlanke Beine und einen wohlgeformten Körper wegen dem jeder Kerl sabberte vor Verlangen. Selbst die Frauen, die sie sahen, wollten so sein wie sie.
Ich hingegen war das Gegenteil.
Ich war klein, nur 1,65 Meter, rundlich vom Körperbau und hatte braune lange Haare.
Man könnte mir jetzt unterstellen, dass ich eifersüchtig auf sie war. Und ich gestehe, das war ich früher auch. Aber nur auf ihr aussehen. Auf ihren Charakter nicht.
Samantha war für alle ausenstehende immer liebreizend. Aber in Wahrheit war sie ein gemeines Biest.
Seitdem ich denken konnte, machte sie mir das Leben zur Hölle. Und unsere Eltern ließen sich von ihr um den Finger wickeln. Darauf war ich am meisten eifersüchtig.
Sie war der Liebling unserer Eltern. Man stellte sie Allen voller Stolz vor. Mich nicht. Ich war immer nur die andere Tochter. Die kleine dumme Emerson Hastings.
Die pummelige Emerson, die niemals einen Ehemann finden würde.
Die dumme Emerson, die anstatt aufs Collage auf eine Kochschule gegangen war.
Mein Leben war ihnen nie wichtig genug. Sie hakten sogar ziemlich auf mir herum. Dachten ich würde niemals etwas aus meinem Leben machen.
Und so war ich nach meinem Highschool Abschluss ausgezogen. Genau das, was meine Schwester immer gewollt hatte. Sie hatte mich los. Sie war der Mittelpunkt der Welt.
Durch viele Kredite und Nebenjobs konnte ich mir die drei Jahre auf dem Culinary Institute of America leisten. Während der Zeit hatte ich bei meinen älteren Bruder Jordan gewohnt. Der in Poughkeepsie seine Assistenzarztausbildung begonnen hatte. Er war der Einzige, der mich unterstützte. Und er war auch der Einzige, bei dem ich weniger Miete zahlen konnte, um über die Runden zu kommen. Denn meine Eltern halfen mir kein bisschen dabei. Jordan hätte mich auch umsonst bei sich wohnen lassen, aber das konnte und wollte ich nicht.
Jordan wusste es nicht, aber damit das er mich bei sich wohnen ließ und ich wenigstens ein bisschen Miete zahlte, hatte er mir geholfen, mein Selbstvertrauen aufzubauen.
Ich wusste, ich konnte es schaffen meinen Traum Konditorin zu werden erfüllen. Und das hatte ich.
Nach meinem Abschluss, als einer der besten meines Jahrgangs, kratzte ich all mein Geld zusammen, um nach Europa zu gehen. Ich arbeitete in den verschiedensten Bäckereien und Konditoreien, um meinen Horizont zu erweitern.
Ich gewann sogar die Weltmeisterschaft der Konditoren.
Nach diesem Sieg kehrte ich nach Hause zurück. Doch meinen Erfolg nahm niemand wahr.
Also fand ich mich endgültig damit ab, nur der Nervige Anhängsel zu sein und wandte mich meinen Leben zu.
Ich eröffnete meine eigene Konditorei Sweet Heaven.
Da war ich gerade mal 24 Jahre alt.
Heute gerade drei Jahre später lief mein Laden so gut, das ich darüber nachdenken konnte, zu expandieren und einen weiteren Laden aufzumachen.
Meine Familie besuchte ich nur, wenn es unbedingt sein musste. An den Geburtstagen, auch wenn sie meinen regelrecht vergaßen. Oder an Essen für die Familie. Ich nahm Teil.
Mein älterer Bruder Jordan war der Einzige, der nicht kam. Während ich in Europa unterwegs war, war er nämlich der Armee beigetreten. Was unseren Eltern noch weniger passte, als das ich Bäckerin geworden war.
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Dark Temptation - Nur für dich
RomanceAchtung: Auftreten von sexuellen Szenen. Logan Maxwell, ein Star Anwalt in New York City verbringt nur eine Nacht mit einer Frau, nicht mehr. Bis eines Abends eine Wette mit seinen Brüdern ihn dazu bringt, die einsame Frau an der Bar zu verführen...
