„Was kannst du ?"
Gelächter.
„Schätzchen, wenn du die Hose runterlässt, zeige ich dir was ich kann"
Erneutes Gelächter. Sie klingen wie wiehernde Pferde.
Ich kenne diese Art von Typen. Erst ihre große Klappe zur Schau stellen und dann heulen, wenn es soweit war. Ich liebte besonders diesen Teil an meinem Job. Wenn ich die Angst sah. Wenn eingesehen wurde das man besser hätte hören sollen.
Doch ich musste nochmal nachfragen. So sind die Vorschriften.
„Was sind deine Talente?"
„Wenn du mitkommst zeige ich sie dir Schätzchen."
Der Moment war gekommen.
Endlich konnte ich meine Waffe rausholen.
Wer nicht hören will muss fühlen.
Das Gegrölle starb ab.
Ich liebe diese Ruhe.
Augen wurden geweitet.
Ich konnte die Unbehaglichkeit spüren.
„Hey! Beruhig dich Schätzchen! War doch nur Spaß."
Das sagten diese Typen immer.
"Im Auftrag des Staats muss ich sicherstellen was sie für uns leisten können. Leider sind sie für nichts geeignet. Laut Paragraph 7b sind Sie nicht nur eine Bedrohung, sondern auch ein Makel für unsere Gesellschaft."
Das berühmte fünfte Rad am Wagen.
„Deshalb kann es nur eins für Sie bedeuten: Aussonderung."
Panik.
Ich hob meine Waffe an. Sie ist schwerer als meine alte.
„Eins..."
Die Furcht macht ihn ganz blass.
„Zwei..."
Er begann sich umzudrehen um wegzulaufen.
Das wird dir nichts bringen...Schätzchen.
Mein Finger began den Ablöser runterzudrücken.
„DREI!" Ein Knall.
Wie immer hatte ich direkt getroffen.
Es spritze aus seinem Kopf.
Seine zuvor jodelnden Kompanen sprangen um die Wette, aber ich war schneller.
Sie standen nicht auf meiner Liste, doch sie machten auf mich auch keinen besonders guten Eindruck.
Und wo ich schon mal hier bin...
Ich drückte erneut ab. Ein Fall.
Der nächste stürzte hinterher. Ich liebe es. Ein erneuter Knall brachte einen letzten Schrei hervor und dann war es vorbei.
Stille.
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Aussonderung
Science FictionDystopie: In einer Zukunft/Welt die unserer ähnlich ist, aber nicht alle einen Platz haben. Die Menschheit macht von der natürlichen Auslese Gebrauch und wendet sie an sich selbst an.
