Na-update namin ang aming Mga Alituntunin sa Nilalaman.
Suriin ang pinakabagong mga alituntunin para patuloy na makapagbahagi ng mga kuwento nang ligtas.

Darf ich vorstellen? Ich bin Dose.

4 1 0
                                        



Es passte. Gerade eben, aber es passte. Glücklich überprüfte ich noch einmal den Abstand zu den Autos neben mir und schüttelte den Gedanken ab, was passiert wäre, wenn die Parklücken nur so eng wie in Deutschland gewesen wären. Normalerweise konnte ich passabel einparken, doch ich war bereits seit vier Stunden unterwegs und das machte sich bemerkbar, weswegen ich auch überhaupt an der Tankstelle gehalten hatte. Ich schnallte mich ab, suchte mein Portemonnaie aus der Tasche und verließ den Wagen, den ich mir für die Rundreise in Amerika gemietet hatte. Ein schwarzer Toyota Corolla S. Nicht wirklich mein Auto, aber ich hatte mich damit zufrieden gegeben.

Die Wärme, die mir beim Ausstieg entgegenschlug, erinnerte mich wieder daran, dass der Sommer nicht nur schöne Seiten besaß und besonders bei einer langen Autofahrt verfluchte man den Sommer wieder. Ich dehnte mich, gähnte und ging einmal durch mein kurzes Haar. Dann warf ich einen Blick in das Seitenfenster meines Wagens und erschauderte kurz. Ich sah fertig aus. Meine Augen waren mit Augenringen gekennzeichnet und mein eigenes Gefühl unterstrich das Spiegelbild nur. Ein Mann seinen besten Jahren, Mitte 30, der aussah, als hätte er seit Wochen nicht geschlafen. Nicht das ich es gebraucht hätte jetzt gut auszusehen, aber meine Selbstachtung fiel durch einen Anblick wie diesen dermaßen in den Keller, dass ich die Tankstelle gar nicht betreten wollte, obwohl ich genau deswegen gehalten hatte.

Ich entschied mich gegen meinen Schweinehund, der danach schrie sich einfach wieder ins Auto zu setzen und eine Runde zu schlafen, und suchte zu allererst ein Klo auf. Das war schnell gefunden und obwohl ich aufgrund des Aussehens der meisten deutschen Tankstellentoiletten abgeneigt war auch nur einen Schritt hinein zu wagen, tat ich es. Ich wusch mir, nachdem ich auf Toilette war, mein Gesicht, indem ich mir lauwarmes Wasser, kaltes gab es nicht, ins Gesicht spritzte. Danach verließ ich die Toilette und betrat das Einkaufswunder der Tankstelle.

Ich hasste die riesige Auswahl von all dem Süßkram, der mir so verlockend entgegenleuchtete, konnte mich aber im Endeffekt zusammenreißen, da ich bereits Maikes Stimme in meinem Kopf hörte. „Daniel! Ich weiß, dass du gerne nascht, aber denk doch einmal daran, was du damit deinem Körper antust. Später wirst du dich verfluchen." Ich wusste, dass sie Recht hatte und dennoch sprach da das kleine Kind in mir, welches früher liebend gerne Schokolade und Gummibären genascht hatte. Meine Entscheidung fiel trotzdem sehr schnell, was das Essen anging, denn das leckere Schinkensandwich sah einfach köstlich aus und somit landeten zwei davon in meiner Hand. Ich schlenderte weiter, wich den Menschen aus, die vor den Regalen standen und sich nicht entscheiden konnten, während ich überlegte, ob ich noch etwas zu Trinken brauchte, denn das Wasser in meinem Auto war warm und abgestanden.

Ich weiß nicht, ob ich die Musik verdrängt hatte und sie nur aufgrund des seltsamen Zusammenspiels von Coladose und Cola-Werbemusik wahrnahm, im Nachhinein wirkt es aber für mich nicht wie ein bloßer Zufall. Ich kannte die Werbemusik bereits, da meine Frau es nie schaffte den Lautlosknopf auf der Fernbedienung zu betätigen, wenn die Werbung im Fernseher begann.


...

C'mon lift me up it's a brand new day
Open up a little happiness today
So I can be someone new
C'mon and lift me up to a better way
Open up a smile on another face
So I can feel something new

...

Das ich in diesem Moment nicht mitsang lag eher daran, dass mich die Coladosen vor meiner Nase noch verwirrten und ich auch meinen Stolz hatte. Nach ein paar Sekunden der Verwirrung überlegte ich, ob ich mir überhaupt eine Cola genehmigen konnte, denn erneut hörte ich Maikes Stimme in meinem Kopf. Ich liebte Cola und das wusste Maike, weswegen ich ihre Stimme in diesem Fall sehr leicht wegschieben konnte. Dennoch blieb ein schlechtes Gewissen da, welches ich dadurch ausschaltete, dass ich keine Flasche sondern eine Dose nahm und mir scheinheilig versprach das Wasser zu trinken.

Die Geschichte einer Dose (Arbeitstitel)Mga kuwentong kahuhumalingan mo. Tumuklas ngayon