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Kapitel 1

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Ich wachte auf. Mein Kopf dröhnte. Ich fühlte, dass ich auf etwas weichem lag, ich vermute ein Bett. Mit geschlossenen Augen wollte ich mich aufsetzten, aber da tat mein Kopf noch mehr weh, also ließ ich ein schmerzerfülltes Stöhnen von mir.

Ich hörte etwas rascheln, so beschloss ich meine Augen zu öffnen.Mein Blick kreiste herum. Das war nicht mein Zimmer. Ich sah links von mir eine große Kommode, sie war weiß. Ich lag auf einem riesigem Himmelbett. Mein Blick ging weiter und da sah ich einen Mann auf einem Sessel sitzen. Ich erschreckte mich zu Tode und ließ einen erschrockenen Laut von mir.

,,Genug geguckt?'', fragte er. Ich musste zugeben: Er war sehr attraktiv, war groß, muskulös und auf seinen Armen hatte er unzählige Tattoos –vielleicht hatte er mehrere, aber seine Ärmel des weißen Hemdes,die er nur bis zu seinen Ellenbogen gerückt hatte, verdeckten seine restliche Haut.

Ich beschloss ihm nicht zu antworten und stellte dafür eine Gegenfrage:,,Wer bist du?''

Seine raue Lache erklang im ganzen Raum und er legte sein Buch weg und erhob sich aus seinem Sessel, um mir näher zu kommen. Mit jedemSchritt, den er machte, rückte ich weiter an die Wand. Er blieb vor dem Bett stehen, stützte seine Arme darauf und sagte mit gefährlicher, aber leiser Stimme: ,,Wenn ich dich etwas frage, hast du mir zu antworten.''

Er stand auf und drehte sich um. ,,Wenn es dich jedoch so sehr interessiert: Ich heiße Elijah''

Er drehte seinen Kopf zu mir und lächelte mich frech an. ,,Hast du noch irgendwelche fragen?'', fragte er mich und setzte sich wieder auf denSessel.

Ich nahm meinen Mut zusammen und fragte:,, Wo bin ich und warum bin ich hier?''

Er sah mich an, er überlegte, was er mir antworten sollte. Schließlich rückte er mit der Sprache raus:,, Wo du bist, musst du erstmals nicht wissen. Aber ich habe dich so zu sagen aufgenommen.''

Ich war fassungslos. Was sollte bedeuten, er habe mich aufgenommen? Ich muss zu meiner Familie zurück!

,,Inwiefern aufgenommen?'', fragte ich deshalb.

,,Oh mein Gott'', fing er genervt an zu reden,, ich habe dich entführt! Wolltest du das hören?''

,,Was?'',kam von mir raus. Ich stand vom Bett auf und blickte auf einmal zurTür. Ich rannte drauf los, jedoch hielt mich mein Entführer davon ab und schloss mich mit einem Ruck in seine kräftigen Arme.

,,Wo willst du bitteschön hin?'', schrie er mich an. Ich versuchte mich aus seinen Armen zu befreien, er war zu stark. Elijah zog mich mit sich hin und schmiss mich, nicht gerade sanft, auf den Sessel und stützte seine Arme auf den Armlehnen ab. ,,Versuchst du noch einmalso etwas zu machen, werden wir anders reden, verstanden?''

Ich nickte und strich mir über meinen Ellenbogen, weil ich mir diesen,bei dem Aufprall mit dem Sessel, gestoßen habe. Als Elijah das sah, griff er nach meinem Arm. Instinktiv zog ich ihn weg. Mein Gegenüber sah mich streng an und griff wieder nach meinem Arm, diesmal ließ ich ihn machen. Er zog ihn sanft zu sich hin und strich genauso leicht meinen Ellenbogen nach. ,,Tut sehr weh?'', fragte er besorgt.Ich schüttelte meinen Kopf. Wahrscheinlich nur ein blauer Fleck.

Er nickte und stand auf. ,,In der rechten Schublade der Kommode findest du Klamotten für heute. Ich werde dir jeden Tag welche hinlegen.''

Ich sah an mir herunter und bemerkte, dass ich nur ein großes, grauesShirt anhabe. Als würde Elijah mich die ganze Zeit beobachten, sagte er:,, Meins'', und lächelte.

Er fuhr fort:,, Ab morgen werden die Sachen in meinem Zimmer liegen, da du ab jetzt bei mir schlafen wirst.''

,,Was?'', schrie ich ihn an.

Kann es Liebe werden?Stories to obsess over. Discover now