Sie sang, so wunderschön ... und tötlich. Er wand sich unter den Schmerzen, schrie zu ihrem Gesang. Wie ein Engel sang sie, das Lied vom Tod. Langsam, ganz langsam entrann ihm der Lebensgeist, bis er reglos auf dem Boden lag.
"Lucy" hörte ich jemanden rufen. Wer war mir gefolg? Da geht man extra in eine dunkle Gasse, abseits der ganzen Menschenmenge und trotzdem wird man entdeckt. Ich drehte mich um und sah meinen besten Freund Lucifer.
Wir waren beide Kinder von gewöhnlichen Eltern, aber mit dieser einen Gabe. Unsere Stimme ist unsere Waffe, jenachdem welches Lied wir singen, können wir Lebewesen beeinflussen. Aba dazu später noch mehr.
Lucifer kam mir entgegen. "Spinnst du! Du sollst doch nicht in der Stadt singen!" Schrie er mich an. "Es hat mich doch niemand gesehen" antwortete ich ihm. "Lucy unterschätz sie nicht, sie sind überall!" Flüsterte er.
Genau in dieser Sekunde kamen zwei Männer um die Ecke. "Sing! Lucy Sing!" Befahl mir Lucifer.
"No one can escape
No one lives longer
No one can breathe
No one without pain"
Sie begannen in die Knie sacken, doch mehr passierte nicht. "Sie haben diese Blockierteile in den Ohren" schrie Lucifer "sing die nächste Strophe!"
Je mehr Strophen oder je mehr Menschen mit dieser Gabe singen desto stärker ist der Zauber.
"Someone will die
Someone will scream
Someone will run
Someone will not escape"
Es funktionierte, die Männer sackten entgültig zusammen. Ein paar Zuckungen und sie langen reglos am Boden.
Lucifer ist mitlerweile auch in die Knie gegangen. Er ist eigentlich noch viel zu schwach um dieses Lied zu singen, doch er hat gesungen .... für mich. Trotz dieser heiklen situation musste ich grinsen.
"Alles klar bei dir" fragte ich ihn. "Ja alles klar, gib mir 5 Minuten" japste er zurück. "Klar aber wir sollten verschwinden, da kommt jemand ich höre schritte" flüsterte ich
Lucifer rappelte sich auf, nahm meine Hand rannte los. Wir rannten raus aus der Stadt so lange bis wir sicher waren das uns niemand gefolgt ist. Wir sahen uns um und merkten das wir ziehmlich weit gerannt sind, nur noch weite Wiesen und dazwischen ein paar Bäume.
"Wo sind wir?" fragt ich sichtlich beunruhigt. "Laut Google Maps 2 Kilometer von Berlinmitte entfernt, wusste gar nicht das wir so nah am Stadtrand waren" sagte er. "Wo sollen wir den jetzt hin wen uns diese Männer überall suchen?" Fragte ich den Tränen nahe. "Kom wir suchen uns mal ein Motel oder so etwas zum übernachten" antwortete er mir.
Also gingen wir los. Allerdings kamen wir nicht weit, denn plötzlich sah man riesige Vögel am Himmel ... nein warte Menschen mit Flügeln ... Engel!!!! "Was sind die den?" Staunte Lucifer. Engel, mit schwarzen Flügeln deren Federn im Mondlicht schimmern, kamen auf uns zu.
"Ihr da! Ihr müsst mit uns kommen! Ihr seit zu auffällig geworden, das können wir nicht dulden." sagte einer der Engel während er einen Schritt nach vorne macht. Er hatte längere schwarze Haare die ihm bis zu den Schulter gingen. "Stimmt nicht ich war unauffällig" schrie ich den Man an. "Ja gut für eine Anfängerin lass ich das gelten. Allerdings müsst ihr mit uns kommen" sagte er in einem überraschen freundlichem Ton. "Wiso sollten wir" fragt Lucifer. "Weil ihr so seit wie wir" antwortete er. Draufhin verschug es uns die Sprache.
Das was das erste Kapitel meiner Fantasystory, für Verbesserungs-vorschläge bin ich immer offen.
Lg. Mirror
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Todessängerin [abgeschlossen]
ParanormalSie sang, so wunderschön ... und tötlich. Er wand sich unter den Schmerzen, schrie zu ihrem Gesang. Wie ein Engel sang sie, das Lied vom Tod. Langsam, ganz langsam entrann ihm der Lebensgeist, bis er reglos auf dem Boden lag.....
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