verwischt

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kann es nicht glauben. sitze hier, denke nach

über so viele Sachen,  die ich nie verstehen werde.

versuche mich damit abzufinden,  das ich nicht mehr lebe,

nur noch existiere.

kann es nicht.

es tut weh ohne Tränen zu weinen.

schreie innerlich um mein Leben. bin genauso taub wie alle anderen.

halt es nicht aus, dieser Schmerz,  für den es keine Lösung gibt.

und selbst die versuche, den Schmerz auf den Körper zu leiten,  scheitern mittlerweile. drehe durch wenn ich sehe, wie alle meinen mich zu kennen, mich zu verstehen. kann das alles einfach nicht mehr. möchte nur noch alles beenden. will, dass der Schmerz aufhört, die innere Qual.  kann nicht mehr glücklich spielen. die wahren Momente sind zu selten,  habe das Gefühl mich zu freuen, längst vergessen. halte das alles nicht mehr aus

und kann doch nichts ändern...

bin ein Schatten, der immer mehr verblasst. mit der Schwärze verschmilzt. und vom Regen verwischt wie Staub,  der nie wirklich da war.

Schatten der SeeleDonde viven las historias. Descúbrelo ahora