Von, für und mit
HtCk01 als Anthea Devil
stargirl1423 als Cathy Devil
--ModricMalfoy-- als Kira Devil
Und _EstoraJoseph_ als Estora Devil
Ich saß im stickigen Auto und starrte genervt aus dem Fenster. Anthea hielt einfach nicht ihren Mund. Sie plapperte munter vor sich hin. In jeder Kurve rutschte sie zu mir rüber und ihre kurzen schwarzen Locken kitzeln mich im Gesicht. Ich war so kurz davor sie aus dem Auto zu stoßen, doch sie schaute mich vorwurfsvoll aus ihren tiefschwarzen Augen an, die mich nach den 16 Jahren noch immer wieder aufs Neue faszinierten. Es schien, als hätte Anthea keine Pupillen. "Kira", seufzte ich, "Wie lange müssen wir denn noch fahren? Ich kriege keine Luft mehr!" "Dann mach das Fenster auf", meinte unser älterer Bruder und blickte mich durch den Rückspiegel an. Er hatte ebenso schwarze Haare, wie Anthea, doch graue Augen. Ich kurbelte das Fenster runter. "Hey, es wird kalt!", beschwerte sich Anthea. "Stell dich nicht so an", fauchte ich, "Es ist Sommer! Es wird garantiert nicht kalt!" "Beruhig dich mal wieder, Estora!", kam es von meiner anderen Schwester Cathy. "Du hast gut reden", ich lachte kalt auf, "Sitz du mal zwei Stunden neben Anthea!" Cathy lachte mich nur aus, wofür ich ihr einen wenig heftigen Windstoß entgegen schickte. Ihre hüftlangen, hellblonden Haare flogen ihr ins Gesicht und bedeckten ihre türkis-blauen Augen. "Estora!", rief sie, "Lass das! Spinnst du?!" Kira stöhnte genervt auf. "Okay, da vorne ist eine Raststätte. Wir halten da an und warten, bis ihr euch beruhigt habt. Ich wollte sowieso noch Levi anrufen." Levi war Kiras fester Freund.
Kaum hatte unser Bruder geparkt, flüchtete ich aus dem Auto, um so weit weg wie nur möglich von meinen Drillingsschwestern zu kommen. Ich mochte sie zwar beide sehr gerne, doch manchmal gingen sie mir zu sehr auf die Nerven. Ich lief ins Toilettengebäude und betrachtete mich kurz im Spiegel. Blutrote Augen schauten mir entgegen. Meine dunkelblonden, brustlangen Haare waren etwas zerzaust. Einige Minuten verstrichen, bis ich mich entschloss, zurück zu meinen Geschwistern zu gehen. Kira war am telefonieren. Schon von weitem sah ich das Tattoo, das er unter seinem linken Ohr hatte. Wir vier hatten alle das gleiche. Es war ein schwarzes Kreuz, mit einem weiteren, längeren Querbalken unterhalb des ersten. Das Kreuz stand sozusagen auf einer umgedrehten 8.
Ich setzte mich zurück ins Auto, aber diesmal auf den Beifahrersitz und wartete. Gelangweilt betrachtete ich meinen Ring, der sich als Schlange um meinen rechten Ringfinger wandt. Die Schlange war silbern mit roten Rubinen als Augen. Sie sah sehr realistisch aus. Ich konnte der Versuchung, ihr einige Worte zu zu zischen kaum widerstehen. In diesem Moment kam Kira auf das Auto zu. "Schusch!", machte er, "Denk nicht mal dran!" Gehorsam hob ich den Blick. "Anthea, Cathy! Kommt jetzt!", schrie mein Bruder.
Anthea war die erste halbe Stunde still, doch dann begann sie wieder ununterbrochen zu plappern. Cathy war ganz kurz davor den Verstand zu verlieren und auch Kira starrte so langsam etwas zu genervt auf die Straße vor uns. Ich grinste und machte meine Musik eine Stufe lauter. Jetzt fing Cathy an über Anthea zu meckern. "Genug!", rief Kira und machte eine Vollbremse mitten auf der Straße, die auf einmal aufriss. Riesige Erdhügel schossen empor und stoppte den gesamten Verkehr. Unser Bruder seufzte. "Anthea, könntest du freundlicherweise den Platz mit Estora tauschen? Cathy, ich glaube, sie ist etwas überhitzt. Könntest du bitte dafür sorgen, dass sie ein bisschen abkühlt?", fragte er mit schwer beherrschter Stimme, "Ich werde mich in der Zwischenzeit um das da", er wies auf die Straße vor uns, "kümmern." Er stieg aus. Anthea kam nach vorne und ich setzte mich nach hinten. Cathy machte eine kurze Bewegung mit der Hand, woraufhin sich eine Eisschicht unter den Füßen unserer Schwester bildete. Plötzlich ertönte ein Klopfen an der Scheibe. Ein sehr unfreundlich aussehender Mann starrte uns an. Cathy kurbelte das Fenster runter. "Was soll das?!", schimpfte der Fremde. "Was soll was?", wollte Anthea wissen. "Jetzt werd mal nicht frech!", fauchte der Mann, "Wieso in aller Welt seid ihr angehalten?!" "Haben Sie etwas an den Augen?!", gab ich zurück, "Sehen Sie etwa nicht diese Erdhügel hier mitten auf der Straße?!" Er schien sie wirklich nicht bemerkt zu haben, denn er schaute verblüfft aus der Wäsche, als er seinen Kopf drehte. "Menschen", schnaubte ich. Kira warf uns einen verständnislosen Blick zu und machte mit dem Kopf eine Bewegung in die Richtung des Mannes. Wir begriffen. "Können Sie sich erklären, wie das passiert sein könnte?", lenkte Cathy den Fremden ab. "Nein, natürlich nicht", antwortete dieser. Meine Schwestern begannen irgendeinen Quatsch zu erfinden, um ihn davon abzulenken, was unser Bruder tat. Ich beobachtete Kira dabei, wie er mit großen Handbewegungen die Hügel dazu brachte, wieder glatt zu werden. Es dauerte eine Weile, doch schließlich setzte er sich zurück ins Auto. "Hey, sehen Sie mal", sagte er gespielt überrascht, "Die Straße ist wieder normal. Na dann, auf Wiedersehen." Er trat aufs Gaspedal und wir rasten davon.
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Ein teuflisches Geheimnis [Abgebrochen]
FantasyAusgeburten der Hölle? Kira, Anthea, Cathy und Estora Devil? Natürlich. Die vier Geschwister sind das Übel in Person. Ihnen begegnen? Nein, auf gar keinen Fall. Doch jetzt machen sie die Stadt Darkwood unsicher. Im Auftrag ihres Vaters suchen sie...
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