Ankunft

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Ich lasse meine Tasche sowie meine Lederjacke achtlos auf den Boden fallen wärend ich die Tür mit meinem Fuß schließe und höre wie sie in's Schloss fällt. Ich setzte einen Fuß vor den anderen weiter in die Wohnung.

Das Mondlicht bescheint das offene Wohnzimmer und verleiht ihm etwas mystisches, ich gehe auf die Ledersofas zu. Ich lasse meine Finger über eines gleiten und erinnere mich an die schönen Erinnerungen.

Ich sehe uns hier sitzen wie wir zusammen Disneyfilme schauen und wie wir unser nächstes Wochenende planen, ich sehe meine Mutter zur Tür hereinkommen wie sie meinen Vater lieblich umarmt. Und ich erinnere mich wie glücklich wir waren, wie glücklich ich damals war.

Doch das ist nun vorbei, sie sind alle tod: meine Mutter, mein Dad und Liam. Hätte ich damals gewusst wie schnell unsere kleine Familie Stück für Stück auseinanderbrechen würde, hätte ich es alles mehr genossen. Ich hätte mehr mit ihnen unternommen, mich nicht von ihren peinlichen Umarmungen losgerissen und mich nicht so oft mit ihnen gestritten.

Doch das ist nun zu spät. Sie sind tot. Alle.

Und nun stehe ich hier, alleine von ihnen zurückgelassen. Ich weiß nicht wie lange ich mich mit dem Erinnerungen hier quälen muss, ob nur 1-2 Wochen, ein paar Monate oder sogar Jahre. Ich weiß nicht wie lange es dauern wird ES zu erledigen, ich weiß nur ich werde es tuen. Und das mit allen Mitteln die mir zur Verfügung stehen, egal ob ich mich selbst dafür Opfern muss.

Denn es ist meine Aufgabe, es ist meine Aufgabe mich zu rächen an ihm. Er hat mir genommen was mir am wichtigsten war, vielleicht unbeabsichtigt doch er tat es nun einmal. Und genau das werde ich mit ihm tuen, ich werde ihm das nehmen was ihm am meistem am Herzen liegt und ihn zu Boden bekommen, so hat es Liam gewollt.

"Mach ihn fertig!", das waren seine letzten Worte an mich und ich werde tuen was er mir aufgetragen hat, davon wird mich Niemand abhalten können.

Morgen wird das Lügenspiel beginnen. Ich muss vorsichtig sein, darf niemanden vertrauen und am wichtigsten, niemand darf erfahren wer ich wirklich bin.

Denn wird er meinen wahren Namen erfahren, wird er mich erkennen , wird wissen wer ich bin und im nächsten Moment werde ich tod sein, ohne es erfüllt zu haben. Das darf auf keinen Fall passieren, ich muss immer auf der Hut bleiben.

Ich hoffe nur es dauert nicht allzulange ,es zu tuen. Denn ich weiß, jeden Tag den ich in diesem Haus mehr verbringer wird für mich eine Qual.

Wenn ich sehe wie die Erinnerungen mich jetzt schon einholen, will ich gar nicht wissen wie es wird wenn ich hier längere Zeit verbringen muss. Am besten schaffe ich Morgen alle Bilder die im Haus herumstehen hinaus, vielleicht wird es dann etwas leichter.

Aber auch nur vielleicht.

Ich nehme einen der vielen Koffer von mir in die Hand und gehe in mein Zimmer. Oben angekommen schmeiße ich mich auf mein Bett und versuche einzuschlafen, doch ich bleibe noch lange wach liegen , da meine Gedanken immernoch bei Liam sind.

Ich weiß das die Träume noch lange bestehen bleiben, ich kann jetzt schon das Blut sehen.

Süße, mach ihn fertigCerita yang bikin terobses. Temukan sekarang