1.Kapitel

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Alles ist dunkel.
Ich drehe mich verzweifelt im Kreis und suche nach einer Licht Quelle.
Ich höre ein Geräusch.
"Hallo... ist da jemand?"
Ich rufe immer wieder in diese quälende Dunkelheit.
Auf einmal steht jemand vor mir.
Ich schaue in ein paar eiskalte blaue Augen.
"Ich habe auf dich gewartet. Du lässt ziemlich lange auf dich warten."
Er lächelt. Jedoch erreicht das lächeln nicht seine Augen.
"K-Kannst du mir sagen wo ich hier bin?"
"Alles zu seiner Zeit meine kleine."
Und dann war er fort.
"Nein Bitte komm zurück. Lass mich nicht allein zurück bitte."
Rufe ich ihm verzweifelt nach.
"Bald komme ich wieder, doch dann werde ich dich nie wieder verlassen. Das verspreche ich dir."
Schreiend werde ich wach, setzte mich aufrecht und sehe mich panisch um. Ich erkenne die dunklen Umrisse meines Zimmers. Obwohl der Name Abstellkammer eher zutreffend ist.
Ich schaue auf den kleinen Wecker neben meiner Matratze und lege mich seufzend wieder hin. Es ist erst 3:27. Ich drehe mich auf die Seite und versuche wieder zu schlafen. Nach einiger Zeit schlafe ich wieder ein und falle in einen zu meinem Glück Traumlosen Schlaf.

Ein paar Stunden später wache ich durch ein lauten klopfen auf.
Ich schaue auf die uhr. Es ist 7:45.
"Steh auf du faules Stück und hilf gefälligst den anderen beim Frühstück machen."
Ich höre wie die Tür auf geschlossen wird. Ich ziehe mir schnell einen Karierten Rock an, dazu eine weiße Bluse und schwarze Ballerinas.

Schnell aber leise laufe ich die Treppen runter und in die Küche

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Schnell aber leise laufe ich die Treppen runter und in die Küche. Die anderen machten bereits das Frühstück Währenddessen Mr. und Mrs. Cullen am Tisch sitzen und Zeitung lesen.
Ich helfe den anderen schnell, sobald ich ihnen aber zu nahe trete entfernen Sie sich von mir.
Nachdem wir fertig sind gehe ich wieder hoch und setzte mich auf meine Matratze. Stumm laufen mir Tränen über die Wange. Seit jahren meiden sie mich nun schon dabei habe ich doch nie etwas gemacht. Aus meiner Trauer wird nun Wut. Nie habe ich ihnen etwas angetan. Das was damals passiert ist War nicht meine Schuld.

Ich lauf mit Lisa über die Wiese. Wir spielen fangen. Ich mag Lisa und sie mag mich. Sie ist nicht so wie die anderen. Sie mag mich obwohl ich komisch bin. Obwohl ich anders bin. Sie sagt das ist gut. Anders sein ist gut. Lisa ist wie eine große Schwester für mich. Sie ist schon 10 und ich bin erst 6 Jahre alt. Sie hat gesagt sie beschützt mich. Sie liest mir oft etwas vor und bringt mir auch lesen bei. Doch eines Tages kam ein mann. Er nimmt mir Lisa weg. Ich bin traurig und wütend. So wütend das ich in den angrenzenden Wald renne. In dem Wald spielen immer die anderen Kinder. Ich begegne ihnen. Sie ärgern mich. Sagen böse Wörter zu mir. Ich werde wütender. Sie lachen mich aus. Meine Trauer verschwindet. Ich schaue den jungen an der damit angefangen hat. Ich werde wütender. Das lachen wird lauter. Ich schreie sie sollen aufhören. Doch sie hören nicht. Und dann schrie der junge. Er lag auf dem Boden und schrie vor Schmerz. Er schrie das ich aufhören soll doch ich konnte nicht. Ich hatte Angst. Ich rannte zurück. Ich versteckte mich. Ich wollte niemanden sehen und mit niemanden reden. Seither sage ich nichts mehr und gehe den anderen aus dem weg. Ich verkrieche mich nur noch in meine Bücher.

Ich liege auf der Matratze und denke nach. Das alles ist jetzt 4 Jahre her. Bald werde ich 11. Dann sind es nur noch wenige Jahre bis ich endlich frei bin. Ich nehme mir ein Buch und beginne zu lesen. Ich muss mir selbst wissen aneignen, da ich nicht zur Schule gehen darf. Mrs. Cullen meint mich sollte man niemanden zu muten. Aber ich bekomme viele interessante Bücher. Manchmal das was die anderen im meinem alter lernen manchmal auch etwas für ältere. Ich lerne gerne. Das macht mir Spaß. Mein größter Traum ist es doch irgendwann in die schule zu dürfen. Doch das dies irgendwann geschehen wird bezweifle ich. Ich schaue auf meinen Wecker. Es ist nacht. Ich lege mein Buch weg und schalte das kleine Licht aus. Nach einer gefühlten Ewigkeit falle ich in einen tiefen Schlaf.

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