Kaito's Sicht:

"So sieht also das Ende aus?",fragte ich mich und blickte nach unten.

Hab ich was getan?
Stehe ich allen nur in weg?!

Ach,so wichtig ist das auch wieder nicht. Nichts ist mir mehr wichtig...
Ich bin keinem wichtig.

Keiner beachtet mich mehr. Keiner hat in der letzten Zeit was nettes zu mir gesagt,nicht mal ein Danke!

Keiner will mich mehr.
Keiner liebt mich mehr und das einzige was ich will IST ja geliebt zu werden.

Früher war alles perfekt.
Früher war meine Familie heil. Ich hatte die besten Freunde und hatte null Probleme.

Doch als meine kleine Schwester starb,veränderte sich alles.

Meine Eltern gaben sich gegenseitig Schuld an ihrem Tod.
Ich wendete mich weiter von meinen Freunden ab und sagte das ich keine Zeit habe,dabei wollte ich mich nur in meinem Zimmer verstecken und heulen.

Beachten tun mich meine Eltern auch nicht mehr.
Sie trennten sich und ich zog zu meinem Vater. In der neuen Stadt heiratet er bald eine verwöhnte Frau,die es nur auf das Geld meines Vaters abgesehen hatte,da er ein großes Unternehmen leitete.
Seine ganze Aufmerksamkeit gilt dieser Frau und ich war nur noch Luft.

Mit den traurigen Gedanken,dass nichts mehr so sein wird wie früher,ging ich jeden Tag deprimiert zur Schule.
Mit dieser negativen Einstellung,wollte niemand mit mir befreundet sein und da ich nie mit redete wurde ich das Opfer in meiner Klasse.

Ich blickte wieder nach unten.

Ich kann es kaum erwarten in das kalte Wasser zufallen,immer weiter und weiter zu sinken und nicht mehr atmen zu müssen.

Ich habe mir meinen Tod niemals so vorgestellt.
Ich habe mir den Tod nie vorgestellt,aber das ich so Ende hätte ich nicht gedacht.

Ich will eigentlich keine Selbstmord begehen,aber nichts hält mich mehr hier.
Man würde mich sowieso nicht vermissen.

Langsam ließ ich das rostige Geländer der Brücke los.

"Ich wünschte es hätte jemanden gegeben,der mir geholfen hätte...",was mein letzter gedanken,als ich mich fallen ließ.

Ich schloss meine Augen.

Es war Mitternacht und keiner war sonst um diese Uhrzeit auf dieser Brücke,deswegen habe ich mir auch diesen Ort ausgesucht.
Also würde mich keiner aufhalten.

Es würde mich auch wundern,wenn mein Vater morgen aufsteht und sich fragt,ob etwas fehlt.

...

Ich fühlte mich zu ersten mal seit langem wieder frei als ich fiel.
Wie lange falle ich den schon?

...

Ist es normal?...
Ist es normal,dass ich das Gefühl habe etwas zu vermissen?

...

NEIN ERNSTHAFT! WIE LANGE FALLE ICH SCHON?!

Langsam machte ich meine Augen wieder auf.

Ich falle garnicht. Jemand hat mich 3 Meter vor den Wasser aufgehalten...

3 Meter?!

Ich krallte mich schnell an die Person die mich in den Armen trug.

Zu meiner Verwunderung,war es ein Mädchen.

"Sorry aber du kannst glaube ich nicht fliegen,wie ich.",kicherte sie.

FLIEGEN?!

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⏰ Last updated: Jan 01, 2017 ⏰

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