•Chapter one•

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                     ^^Emma^^            
                                  Montag, 22.9.2016
Emmas PoV

Als ich das nervige drällern meines Weckers hörte, stöhnte ich genervt auf.
Heute war der erste Tag nach den Sommerferien, der erste Tag in der elften Klasse.

Ich stand auf und ging sofort in die Dusche, ohne einen Blick in den Spiegel. Einen Nervenzusammenbruch konnte ich mir sparen.

Als ich fertig mit der Dusche war, schlenderte ich in mein Zimmer, setzte mich an den Stuhl vor meinem Schminktisch und machte meine Haare zu einem unordentlichen Dutt.
Anschließend machte ich mein alltägliches Make-up.

Als ich mit diesem fertig war, machte ich meine Haare auf und föhnte sie, danach lief ich zu meinem Kleiderschrank und beobachtete den Inhalt erstmal gefühlte 20 Minuten bevor ich mir eine schwarze high waist shorts und ein lockeres weißes Top anzog.

"Schatz, bist du fertig? Frühstück ist fertig!", schrie meine Mum mit ihrer typischen nervigen und abnormal hohen Stimme.
Sie arbeitete, genauso wie mein Dad, ziemlich früh, weshalb es immer richtiges Frühstück gab.
Bevor ich runter ging, nahm ich mir noch mein goldenes Micheal Kors Armband und band es mir um mein Handgelenk.
Meinte Mutter saß schon am Tisch und wartete auf mich. Als sie mich sah setzte sie ihr Fake-Lächeln auf.
Ich weiß, dass ich ganz sicher nicht die Tochter bin, die sie wollte, aber das war ihr Pech.

"Guten Morgen, Emma. Freust du dich schon auf den Tag?", sie grinste dabei. Ich hasste es.
"Klar", sagte ich genervt während ich sarkastisch lächelte.

An sich mochte ich Schule ja, ich freute mich auch auf meine Freunde und meinen Freund, nur war es halt trotzdem Schule.

Um genau 7:16 ging ich aus dem Haus und lief los zur Schule. Ich brauchte um die 10 Minuten zur Schule, doch wollten ich und meine Freunde etwas früher kommen um uns noch zu unterhalten.
Als ich angekommen war, begrüßte ich meine Freunde mit einer Umarmung.
Ich hatte sie echt extrem vermisst, am meisten jedoch hatte ich meinen besten Freund Liam vermisst. Ich umarmte ihn etwas länger als die anderen und er mich dementsprechend auch. Ich unterhielt mich kurz mit ihnen über unsere Ferien, bis jemand mich von hinten umarmte und mir ins Ohr flüsterte: "Na Prinzessin."
Ich drehte mich um und sah meinen Freund, Max.
"Heyy." Ich umarmte ihn und gab ihm darauf einen kurzen Kuss.

Wir alle unterhielten uns in unserer typischen Gruppe über die Ferien und die Sommerromanzen meiner Freundinnen. So waren sie halt.
Liam dagegen sagte so gut wie garnichts, vielleicht war er einfach müde, oder es lag einfach daran, dass er mit meinen Freunden reden müsste und selbst ich musste zugeben, dass diese echt Bitchig sind.

Auf einmal sprach mich ein jüngeres Mädchen an, etwa in der 9. Klasse und sagte mir, dass ich hübsch sei.
Ich lächelte sie an und bedankte mich darauf. Sowas passierte öfters, da ich, im ehrlich zu sein, ziemlich beliebt auf dieser Schule war, ich konnte es nicht ganz verstehen aber naja, war schließlich irgendwie gut.
Meine Freunde, Lisa, Olivia, Emily, Noah, James und Ethan waren auch ziemlich beliebt, so wie mein Freund. Mein bester Freund hingegen hielt sich eher im Hintergrund, er ging aber auch in eine andere Klasse und hatte dementsprechend andere Freunde.

Es war eine riesige Schule, ein Gymnasium und dazu eine Privatschule. Um die 3 tausend Schüler gingen hier auf die Schule, viele davon aus anderen Ländern, wie auch wir alle. Die meisten von uns kamen aus Amerika, wie auch ich und Noah kam aus Belgien, Lisa aus Österreich. Ein Teil der Schule war ein Internat und ich mochte diese Schule ziemlich.
Sie war relativ modern eingerichtet und der Großteil der Lehrer war auch ziemlich nett.

Nach einer Zeit klingelte es auch schon zur ersten Stunde und wir gingen in unser neues Klassenzimmer. Unser neuer Lehrer stellte sich kurz vor, er hieß Herr White oder auch Mister White, da unsere Schule in verschiedene Sprachen sozusagen verteilt war. Es gab einen Französischen Teil, einen Deutschen und einen Englischen, in dem wir waren. Er schien ganz nett zu sein.

Die Zeit ging relativ schnell um, da wir nur 4 Stunden hatten und in diesen eigentlich nur unseren Stundenplan bekommen haben und unnötige Sachen besprochen haben. Eins jedoch war ziemlich wichtig und dies war die Klassenfahrt. Mich wunderte es zwar ziemlich, dass diese schon im Oktober sein sollte, aber sollte mir recht sein.
Wir werden wahrscheinlich nach Südfrankreich oder Italien fahren.

Nachdem die Klingel für die eigentliche Pause läutete, gingen wir aus dem Klassenzimmer und liefen aus dem großen Gebäude. Ich verabschiedete mich von meinen Freunden, mein bester Freund und ich hatten den gleichen Heimweg, weshalb ich mich noch nicht verabschiedete.

"Was hast du so in den Ferien gemacht?", fragte ich ihn.
"Naja, nichts Erwähnenswertes."
"Liam?"
"Hm?"
"Was ist los mit dir?", irgendwas stimmte nicht, sonst war er immer extrem aufgedreht und erzählte mir von jeder Scheisse.
"Was sollte sein?"
"Ja das frag ich mich doch auch?"
"Keine Ahnung."
"Keine Ahnung was?" Er wirkte traurig.
"Emma i.. is egal."
"Okay, sag es mir wenn du willst."
Ihn weiterhin dazu zu drängen mir etwas zu erzählen brachte ja auch nichts.
Den Rest des Weges schwiegen wir, bis wir an seinem Haus angekommen waren und er sich mit einem kalten "Tschüss" verabschiedete.

Nach kurzer Zeit kam auch ich bei mir an und machte die Tür meines relativ großen Hauses auf.
Meine Eltern waren eh noch nicht zu Hause, weswegen ich auch nicht "Hallo!" ins leere Haus geschrien hatte, das wäre etwas traurig gewesen.

Ich lief die Treppen hoch und lief in mein Zimmer, ich schmiss meinen Rucksack auf den Boden und legte mich in mein Bett.
Ich machte Musik an und ich dachte nach.
Ich dachte über die Beziehung von mir und Max nach.
Ich dachte darüber nach, was er in den Ferien wohl gemacht hat.
Ich hatte Angst, dass er in den Ferien mit irgendwem was hatte.
Auch wenn wohl ich nichts sagen konnte. Ich würde ihn zwar nie betrügen, doch ich wusste nicht ob ich ihn wirklich liebte.
Ich mein, ich liebte ihn, aber war es genug für eine Beziehung?
Ich wusste es nicht.
Ich wusste aber genauso wenig was ich machen sollte. Ich entschloss mich erstmal dazu, garnichts zu machen. Schließlich werde ich es nach einer gewissen Zeit bemerken. Oder?

Der Tag verlief noch ziemlich langweilig. Meine Eltern kamen am Abend und wir aßen. Wie jeden Tag, nichts besonderes halt.
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1078 Wörter
:)

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