Kapitel 1

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Alle Figuren, die ich mir von J. K. Rowling geborgt habe gehören ihr und wundert euch nicht, wenn ich die Zukunft der Hauptfiguren etwas abgeändert habe. Einige Sachen da gefallen mir einfach nicht... nichts gegen Rowling!!

Prolog
Es war nach dem Krieg. Eine schwere Zeit, wie nach jedem Krieg. Die Schüler von Hogwarts kehren wieder in ihr vertrautes Schloss zurück. Einige der Lehrer hatten die Schule wieder teilweise aufgebaut. Doch etwas war anders. Auf dem Weg zu Hagrids Hütte war ein Friedhof entstanden. All die Gefallenen der Schlacht von Hogwarts lagen hier in Würde begraben. Viele Mauern der Burg lagen noch in Trümmern. Doch es dachte niemand auch nur daran, dass Schloss wieder komplett aufzubauen. Auch dieser Teil gehörte zu der Geschichte Hogwarts'. Nach dem Sieg über Lord Voldemort war das erste mal seit Jahren wahrer Frieden eingekehrt. Keiner brauchte sich mehr um sein Leben zu fürchten. All die Todesser, die an der Schlacht von Hogwarts beteiligt waren, waren vor das Gericht gestellt worden. Die Großzahl saß nun in Azkaban ein, doch das Ministerium hatte entschieden, dass die ehemaligen Todesser unter 17 erst nach ihrem Schulabschluss vor Gericht gestellt werden würden. Darunter fiel auch Draco Malfoy. So kam es, dass der Sohn des ehemaligen Todessers gemeinsam mit den übrig gebliebenen Schülern nach Hogwarts zurück kehrte. Allen Slytherin Schülern war klar, dass dieses erste Jahr nach dem Krieg die mit vielen Vorurteilen und Missachten konfrontieren würde.

Rückkehrer zur Normalität?
Für Hermine war die vergangene Zeit sehr schwer gewesen. Sie hatte den ganzen Sommer für den Zauberspruch geübt, der sie wieder vollkommen glücklich machen würde. Novis Obliviate. Sie würde versuchen, die Erinnerung ihrer Eltern zurück zu holen. Sie sehnte sich nach ihnen, doch der Spruch, der ihr Gedankengut zurück holen würde war riskant und schwierig auszuführen. Etwa drei Wochen vor Schulbeginn fühle Hermine sich dann bereit und mit einem mulmigen Gefühl im Bauch kehrte sie in ihre Heimatstadt zurück. Als sie vor ihrem Zuhause stand kamen ihr die Tränen. Sie hatte ihre Eltern wirklich vermisst. Als sie die Haustür aufschloss, einen Dämpfungszauber sprach und durch das Haus schlich fühlte sich alles seltsam vertrauten gleichzeitig so fremd an. Nun stand sie, wie schon vor einem Jahr im Wohnzimmer hinter dem Sofa, auf dem ihre Eltern saßen. Hermine holte tief Luft, konzentrierte sich und sagte: "Novis Obliviate!"
Ein Strahl warmen Lichts sprühte aus ihrem Zauberstab, durchzog den ganzen Raum und erleuchtete die beiden Muggel auf dem Sofa. Hermine fühlte sich, wie in Zeitlupe. Das Licht pulsierte um sie herum und sie hatte das Gefühl von Erinnerungen umgeben zu sein. Die gemeinsamen Erlebnisse mit ihren Eltern zogen vor ihren Augen vorbei und sie durchlebte alles noch einmal. In dem Moment wusste sie, dass es ihr gelungen war. Das gleiche, wie sie, sahen auch ihre Eltern. Auf den Bildern, die auf der Kommode neben dem Fernseher standen erschien nun nach und nach wieder die geliebte Tochter der Muggel. Von all diesen Gefühlen überrumpelt brach die starke Hexe hinter ihren Eltern zusammen und eine gewaltige Last fiel von ihr ab. Sie hatte wieder Familie. Für eine lange Zeit hatte sie gewusst, wie sich Harry sein ganzes Leben fühlte. Als der Zauber vollendet war hob Hermine den Dämpfungszauber auf und eilte um das Sofa herum auf ihre Eltern zu. Glücklich umarmte sie sie und fing an ihnen alles zu erzählen. Sie fand, dass sie ein Recht auf die Wahrheit hatten. Unzählige Male erklärte die Muggelgeborene ihren Eltern, wie glücklich sie war, sie lebendig angetroffen zu haben. Die restlichen drei Wochen genoss sie in der wiedergewonnenen familiären Umgebung.
Am Tag der Abreise dann, fühlte sie zweierlei. Sie freute sich unheimlich ihre Freunde wiederzusehen, die im Kampf gegen Voldemort zusammen mit ihr gekämpft hatten, doch sie fürchtete sich auch ihre Eltern ein weiteres Mal zurückzulassen. Auf dem Weg nach London hielt sie die Hand ihrer Mutter. Am Bahnhof Kings Cross angekommen verabschiedete sie sich ausgiebig und machte sich dann auf den Weg durch die Absperrung zwischen Gleis 9 und 10 zum Gleis 9 3/4. Das passieren der Absperrung und der Anblick des Hogwarts Expresses lösten in ihr ein vertrautes, ja fast nostalgisches Gefühl aus. Doch auf der Platform angekommen wurde ihr klar wie viele geliebte Menschen der Machtgier Voldemorts zum Opfer gefallen waren. Eins wurde ihr klar: Dieses eine, und für sie letzte, Schuljahr würde anders werden, als all die Jahrhunderte zuvor.

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Ich hoffe, das erste Kapitel hat euch gefallen. Sagt mir eure Meinung, Kritik und Verbesserungsvorschläge. Hoffentlich gefällt euch mein Schreibstil. Und ja, später wird das eine Dramione Fanfiction. Ich versuche aber trotzdem die Geschichte zu berücksichtigen und miteinzubeziehen.

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