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Das Problem vom Neuanfang

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Hallo meine Lieben,

das heutige Thema ist der Neuanfang. Wer kennt es nicht? Irgendwas gefällt einem nicht und man würde am liebsten bei 0 anfangen. Ich muss zugeben, dieser Gedanke begegnet mir ziemlich oft. In meinem Leben gab es auch schon so einen großen Neuanfang. Der Umzug in eine neue Stadt und der Beginn eines Studiums. Weit weg von der Heimat. Ganz auf mich allein gestellt ohne Verwandte, Freunde oder gar Bekannte. An einem Ort, an dem ich bisher nur ein Mal war.

Ich bin eine, die fürchtet sich vor dem Gedanken, das ganze Leben an einem Platz festzusitzen. Auf der Stelle zu laufen. Ich bin kein Fan von Alltagstrott, mir wird relativ schnell langweilig und ich probiere ganz gern Neues aus. Das Problem ist nur, bevor man etwas Neues anfängt, muss man mit einer anderen Sache abschließen. Und damit hab ich es nicht so. Ich gestehe mir ungern Fehler und Schwächen ein und renne lieber davor weg, als das Problem bei der Wurzel anzupacken. Ist ja auch einfacher. Problematisch ist dabei nur, dass das auf Dauer einfach nicht klappt. Denn diese Schwächen tauchen dann mal wieder auf und je früher man ein Problem angeht, desto schneller ist es auch weg oder man bekommt es besser in den Griff. Ist ziemlich leicht gesagt.

Kommen wir zurück zum eigentlichen Thema. Ob kleine oder große Neuanfänge, nur weil du jetzt einen neuen Lebensabschnitt beginnst, heißt es nicht, dass du ein neuer Mensch bist. Du wirst auch nie von einen auf den anderen Tag ein neuer Mensch werden. Erfahrungen, Erlebnisse und Menschen können dich zwar prägen bzw. beeinflussen, aber Veränderung ist ein fortschreitender Prozess. Und wie der Begriff "Prozess" schon sagt, handelt es sich um einen längeren Zeitraum. Also nix mit heute auf morgen und tadá.

Es gehört einfach dazu, dass man selbst erkennen muss, wer man eigentlich ist. Sich selbst besser kennenlernen also. Und - ganz wichtig - sich selbst nicht zu belügen. Denn so gut wie du manches kannst, so schlecht kannst du anderes. Und das gehört einfach zum Menschsein dazu. Also werde dir klar über deine Schwächen und Stärken.

Zu mir: Ich kann ehrlich gesagt schlecht so pauschal sagen, was ich gut kann und was nicht. Ich hab nämlich das Problem, dass mein Verhalten launisch ist und sich binnen einiger Stunden stark ändern kann. Da spielen natürlich auch verschiedene Faktoren eine Rolle, die ich momentan versuche rauszubekommen. Prinzipiell bin ich schon recht offen, lerne gerne neue Leute kennen und verstehe mich auch mit vielen unterschiedlichen Menschen ganz gut. Auf der anderen Seite bin ich aber auch ziemlich gern für mich und fühle mich dann unter Leuten, die ich anfangs super sympathisch fand, total unwohl. Ich denk einfach gern drumherum und mach mir da ganz gern ein Bild von Leuten, die ich noch gar nicht so gut kenne.
Kennt ihr das auch, dass Ihr Leute erst oberflächlich kennenlernt und die euch gefallen und ihr gern mit denen befreundet sein will? Ist nicht nur in der Schule so.

Ich war dann auch öfter mit den Leuten dann enger in Kontakt. Aus manchen sind auch wirklich Freunde geworden, bei manchen habe ich gemerkt, dass es nicht passt. Und das ist auch vollkommen okay. Ich war früher immer total hin und weg, wenn jemand den gleichen Musikgeschmack hatte. Ich wollte auch unbedingt Menschen kennenlernen, die die gleiche Musik hören. Bei neuen Bekanntschaften habe ich dann schnell gefragt: "Und, was hörst du so für Musik?"

Klar, meist habe ich nicht die Antwort bekommen, die ich hören wollte. Und ehrlich gesagt, schmelze ich noch immer etwas dahin, wenn ich mit jemanden den Musikgeschmack teile.

Aber es ist mir nicht mehr so wichtig.

Man muss nicht auf die Leute warten, die ähnlich ticken wie man selbst. Und die Wahrscheinlichkeit, dass jemand sehr ähnlich tickt, ist auch nicht so groß. Und das ist  eigentlich auch gut so. Denn so lernt man neues und wer weiß, vielleicht magst du die andere Musik auch. Klammert euch da nicht so fest an dieser Vorstellung. Macht mal auch Dinge alleine. Macht einfach nicht so viel von anderen abhängig.

Das war's mit meinen Worten zum Sonntag.

♡♡♡♡♡

Meine Lieben, ich weiß gar nicht mehr, wer alles noch dabei ist. Meine erste und auch letzte Geschichte (🙈) ist schon relativ lange her und das hier ist auch schon ein ganz anderes Format.  Aber ich wollte sowas schon länger machen und jetzt habe ich es hier einfach mal gemacht. 💡
Ich habe lange überlegt, welches Medium gut für diese Art hier ist und mir erscheint wattpad ganz gelegen. Mal schauen, vielleicht wird das noch ein Blog später, keine Ahnung.
Wie regelmäßig diese Sache hier wird, steht auch noch in den Sternen. ⭐️💫 Ich würde euch einfach gerne etwas mitgeben und würde mich sehr freuen, wenn ihr hier unten kommentiert 👇 und mal eure Meinung 💌📬 zu dem ganzen hier sagt. 😌 Denn ihr könnt natürlich auch beeinflussen, was das hier wird und in welche Richtung das ganze gehen soll. 🗣👥
Danke, für Deine kurze Zeit. Ich freue mich, dass du sie mir gewidmet hast und hoffe, in deinem Gedankenapparat  💭⚙️ rattert es gerade etwas. 😉

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⏰ Last updated: Oct 30, 2016 ⏰

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