Es War nicht so, dass du nur an den Jungs interessiert warst, wie viele andere Mädchen, die zum Training oder den Spielen des Karasunos Volleyballteams kamen.
Du warst wirklich an dem Spiel interessiert, oder eher wie sie spielten.
Dieses Team War voller Energie und Tatendrang. Sie gaben wirklich 120%.
Und dann gab es da Tsukishima.
Er hatte 80% der Zeit ein genervtes Gesicht, die anderen 20% grinste er, wenn er sich über jemanden lustig machte.
Da ihr nun mal in derselben Klasse wart, gehörtest du auch zu seinen Opfern.
Er würde sich genau so wie bei Nishinoya und Hinata bei dir über deine Größe lustig machen.
Da du ihn einmal ausversehen mit Traubensaft übergossen hattest, hatte er dich auf der Schusslinie und selbst wenn du zwei Meter groß wärst, würde er dich weiter ärgern.
Auch wenn du zum Training nicht wegen Tsukishima erschienen bist, sondern um dir die Fähigkeiten des Teams anzusehen, endete es damit, dass dein Blick immer wieder auf ihn fiel.
>> Hey Zwerg! Wirst du jetzt etwa zu meinem persönlichen Stalker?<< fragte er und sah auf dich grinsend herab.
>> Tut mir leid dich enttäuschen zu müssen, aber ich bin nicht wegen dir hier << sagtest du mit einem zuckersüßen lächeln.
Nein, du konntest ihn nicht hassen, denn er war kein schlechter Mensch.
Er hatte dir oft geholfen, auch wenn er es nie zugeben würde. Mit dir ein Buch geteilt; wenn er merkte, dass du es vergessen hattest, beim Tafelwischen geholfen; wenn ihr Bücher tragen solltet; nahm er dir immer mindestens die Hälfte ab.
>> Ah freut mich dich wieder hier zu sehen! << grüßte dich Daichi und reichte dir die Hand. >> Hast du wieder einpaar Lücken in unseren Training gefunden? Trainer Ukai freut sich bestimmt darüber <<
>> Nun nichts großartiges, Tsukishima sollte allerdings weiter das Receiven üben, Hinata hingegen macht sich schon viel besser, er übt manchmal mit mir noch nach dem Training <<
Du unterhielst dich noch ein wenig mit Daichi und dann mit Ukai, immer begleitet mit den Blicken von Tsukishima.
Als deren Training zur späten Stunde zu Ende war, hattest du das Gefühl; als würde er auf dich warten.
>> Musst du noch etwas loswerden? << fragst du stumpf heraus mit einem kleinen lächeln auf den Lippen.
>> Es wird früh dunkel, ein Zwerg wie du kann da schnell abhanden kommen <<
Du musstest leicht lachen, irgendwie machte es dich schon glücklich.
>> Machst du dir etwa Sorgen um mich? <<
Er wendete den Blick von dir ab und ging vor.
Du beeiltest dich mit ihm Schritt zu halten, aber bald schon passte er sich wieder deinem Tempo an.
>> Du bist eigentlich wirklich lieb. Schade, dass es nur Yamaguchi und ich es merken. Wann hörst du eigentlich auf, den ober bösen zu spielen? <<
Er blieb stehen, seine Nase War rot von der kalten Nachtluft.
>> Und wann gibst du endlich zu, dass du mich liebst? << sagte er wieder mit diesem selbstsicheren Grinsen.
>> Meinetwegen jetzt! Tsukishima Kei; ich liebe dich! <<
Du lächeltest ihn mit einem breiten Grinsen an, während ihm seins vergangen war.
Er war mittlerweile ganz rot geworden, so überrascht wie er von dem Geständnis war.
>> Und jetzt du Tsukki, jetzt musst du mir sagen, dass du mich liebst <<
Er wendete sein Gesicht von dir ab, versteckte sein rotes Gesicht in seinem Schal.
>> Als ob ich es dir jetzt noch sage << murmelte er und mied weiterhin den Augenkontakt.
>> Ich weiß ja eh schon, dass du mich liebst, Kei <<
