*Sicht Rewi*
Es sind meist nur unwichtige Kleinigkeiten über die wir uns streiten, aber doch häufen sie sich in letzter Zeit. Wir leben uns auseinander. Ob wir noch lange zusammenhalten oder ob die Fassade einbricht und wir vollstens auseinander gehen, weiß ich nicht. Ich mache mir aber sorgen um sie. Sie ist wie so oft weg gerannt. Weg gerannt vor unseren Problemen. Sie ist aber länger als sonst weg. Ich beschließe also Kelly anzurufen. Bei ihr ist sie für normal immer, also wählte ich ihre Nummer und wartete darauf, dass sie abnimmt. "Rewi. Was gibt's?" "Ist Jodie bei dir?" "Nein. Wieso? Ist sie nicht bei dir?" "Nein. Weißt du ob sie bei Melina oder so ist?" Natürlich machten sich Sorgen um sie in mir breit, sie ist meine zweite Hälfte. Mein besseres Ich, auch wenn wir streiten. "Ne. Da ist sie nicht. Aber warte, sie hat mir geschrieben." Ich wartete etwas ungeduldig darauf, dass Kelly weiterspricht, aber plötzlich war sie leicht panisch. "Rewi ich hab ein ganz schlechtes Gefühl." "Was hat sie geschrieben Kelly?" "Ehm, also-" "Kelly sag mir sofort was sie dir geschrieben hat." "Ich soll dir sagen, dass sie jetzt kein Problem mehr von dir ist." Was? War es, weil ich vorhin gesagt hatte, dass ich durch sie nur zu Problemen komme? Ich bin ein Idiot. Mehr als. "Kelly, Danke. Ich leg jetzt auf." "Abe-." Weiter kam sie nicht, denn ich hatte den Anruf bereits beendet und lief augenblicklich in den Flur, zog mir schnell meine Schuhe an und nahm mir meinen Schlüssel und meine Jacke in die Hand. Ich öffnete schnell die Tür und rannte die Treppen runter. Im laufen zog ich mir meine Jacke drüber und lief zu der Brücke, an der wir damals ein Schloss befestigt hatten. Sie ging immer dort hin wenn es ihr schlecht geht. Es war schon ziemlich dunkel und dazu kam noch die Kälte, weil es Winter war. Von weitem sah ich eine Frau auf der Brücke stehen, aber warte. Sie steht vor dem Geländer. Oh verdammt, sie darf sich nichts antun. Ich verschnellerte augenblicklich meinen Schritt und als sie sah, dass ich ihr näher kam, wollte sie gerade loslassen und springen, aber ich konnte sie noch umfassen und oben halten. Ich merkte, dass ihr Herz so schnell schlägt, dass es schon ungesund sein müsste. Ich drückte sie für einen Moment einfach nur an mich, denn wenn ich eins nicht wollte, dann war es, dass diese Frau springt. "Bitte nicht Jodie." weinte ich ihr beinahe ins Haar. Sie drehte sich um und ich konnte in ihr tränenüberströmtes Gesicht schauen. Ich half ihr über das Geländer zu steigen und dann drückte sie ihr Gesicht einfach an meine Brust. Ich stütze mein Kinn auf ihrem Kopf ab und drückte sie so noch enger an mich. "Ich liebe dich. Du kannst mich nicht einfach allein lassen, ohne dich wäre ich nichts, glaub mir das bitte." Ich merkte wie mein Oberteil mit der Zeit immer nasser wurde. Sie weinte immer weiter, aber ich drückte sie ein Stück von mir weg und sah in ihre kastanienbraunen Augen. "Jodie glaub mir bitte. Du bist alles für mich. Was wäre ich denn ohne dich? Lieber springe ich mit dir zusammen, als auch nur eine Sekunde ohne dich leben zu müssen. Du machst mir keine Probleme, das sind nur Ausreden, mit denen ich versuche meine eigenen Fehler zu überspielen. Du bist eine unglaublich perfekte Frau und hör bitte auf zu weinen, ich kann dich so nicht sehen." Ich wischte ihr mit meinen Daumen die Tränen weg. Sie lächelte endlich wieder ein wenig. "Ich liebe dich auch. Vielleicht sogar mehr als das." Erleichtert zog ich sie wieder zu mir und presste meine Lippen auf ihre. "Mach sowas bitte nie wieder."
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*620 Wörter*
ANDA SEDANG MEMBACA
ein streit zu viel
Fiksyen Peminatjoar, ist halt ein oneshot, der mir heute spontan in geschichte eingefallen ist. have fun! 🌞
