In einer längst vergangenen Zeit in einem verborgenem Königreich tief in den eisigen Bergen regierte eine freiheitsliebende Königin zusammen mit ihrem Mann.
Die Königin schritt mit ihrem Mann zu dem balkon worauf man auf die ganze versammelte Gevolkschaft hinunterblicken konnte. Ihre Pelzmäntel wärmten ihre Gliedmaßen. "Seht! Da ist Königin Alteria!" - "König William!", schrie die Menge freudig ihr geliebtes Ehepaar zu sehen. Das Schloss war im gothischen Stil errichtet, das mit dunklen Ziegeln und Spitzen ein ansehnlicher Ort. Die Breite dieses Schlosses umschloss gar schon die kleine aber dennoch gut bevölkerte Stadt. Mit Mauern so schwarz wie das Heim des Königs und der Königin wurde die Stadt von den majestätischen Bergen geschützt und trotz der Kälte blieb das Königreich dank des Ehepaars immer voller Wärme. Die Bürger verehrten sie - vertrauten ihnen mit Herz und Seele.
Die wunderschöne, langhaarige Königin legte ihre zierliche Hand auf die Schulter ihres geliebten und nickte als Zeichen die Rede zu beginnen. "Volk von Bergan! Heut ist die Nacht der Nächte denn der Blutmond steht uns kurz bevor!", sprach der König mit einer lautstarken Stimme. "Doch bevor wir mit dem Fest beginnen, lasst uns über den Verlust unserer Männer, die ihr Leben ohne jedweden Grund bei einer Schneelawine opfern mussten, beten.", fuhr der bärtige Mann fort, trat einen Schritt zurück, legte eine Hand an die Hüfte seiner Frau die ihn sanft zulächelte und vereinten ihre Hände in eins. Alteria schloss ihre Augen und murmelte kurz etwas unverständliches. "Unsere Königin beginnt gleich. Schweigt.", flüsterten sich die Menschen gegenseitig zu. Sie legten ihre Hände zusammen so wie das Königspaar und es war alles ganz still. Man hörte den kalten Wind in die Ohren flüstern, den knackenden Schnee bei jeder einzelnen Regung und das Atmen der Menschen. Alteria war eine Frau mit einer ganz besonderen Gabe die Menschen um sich herum von Sorge und Angst befreit. Das Gebet nannte sich 'Holy Rose' , dass schon seit Jahrtausenden im Blut der Blutlinie Alteria's Vorgänger lag. Ihre langen Haare begangen zu leuchten als sie das Gebet sprach. Die Sprache war nur den Bewohnern bekannt worauf sie aber niemals sprechen durften. Es war ein heiliges Ritual und sehr wichtig für William. Er litt an einer Krankheit die nicht geheilt werden konnte. Mit diesem Gebet würde Alteria seine Angst vor seinem bevorstehenden Tod nehmen können. Ihre leise Stimme hörte die ganze Stadt verstärkt durch eine Art mytischem Echo. Ihre rosanen Haare strahlten und sonderten magische Pollen aus die gold-transparent in die Herzen jedes einzelnen verzweifelnden Menschen flogen. Kurz darauf erlosch das Warme leuchten und die Königin verstummte. Sie lies die Hand ihres Mannes los und platzierte diese auf seine Wange. Er sah sie mit glänzenden Augen an was eine Bestätigung für sie war das die Polle auch in seinem Herzen war. Sie konnte den Gedanken nicht ertragen bald ohne Will an ihrer Seite zu herrschen aber laut den Ärzten gibt es für ihn keine Hoffnung mehr. Will sah ihr ihre Trauer an woraufhin er seine Große Hand über ihre an seiner wange legte und sich in diese schmiegte. "Für immer bist das der Tod uns scheidet, Alteria.", flüsterte er selbstsicher, bückte sich ein Stück und legte seine Lippen auf ihre. Die Menschen blickten hinauf und lächelten zufrieden ohne diesen wirklich magischen Moment zu unterbrechen. Als er ablies und sie nun endlich wieder ehrlich lächeln konnte drehte sie sich zu ihrem Volk. "Möget eure Sorgen und Ängste von jetzt an schwinden und Platz für Freude und Liebe schaffen. Auf diese Nacht!", rief sie fröhlich in die Menge mit ausgeweiteten Armen. Die Bevölkerung schrie feierlustig. Das Königspaar verlies den Balkon Hand in Hand. William drückte ihre Hand woraufhin sie stehen blieb und ihn verwundert ansah. "Was ist los Will?", fragte Alteria ihren Mann in die Augen sehend. "Liebling... Ich weile nicht mehr lange unter den lebenden... Versprich mir bitte eins.. Liebste..", tiefe Trauer spiegelte sich in seinen Augen. Sie wollte ihn so nicht sehen. Sie dachte ihr gebet hätte seinen Zauber erledigt. "Will... Sag sowas nicht..", entgegnete sie ihrem Mann mit leiser Stimmlage.
Die Liebe zwischen den beiden begann mit einem Angriff. Das kleine Dorf am Fuß der Berge wurde von einer herde Banditen angegriffen und ausgebeutet. DIe damalige 17-jährige Alteria lief um ihr Leben zu ihren Eltern aber das Haus stand in Flammen als sie es erreichte. Quallvolle schreie waren aus dem Haus zu hören und der Geruch von angebranntem Fleisch lag in der Luft. Sie brach Augenblicklich zusammen. Der Sinn zu fliehen verschwand. Sie wollte einfach nur noch zu ihren Eltern in den Himmel. Banditen packten sich die junge Frau und zerrten sie mit sich. Kurz vor dem Karren kam ein HInterhalt der Königlichen Guarde die sie mit Pfeil und Bogen beschossen. Ich war nicht die einizge die gerettet werden musste. Auf dem Karren waren 10 gefesselte Frauen die verzweifelt versuchten aus den Fesseln zu fliehen. Einer nach dem anderen wurde getroffen. Ihr Wille sich us der Schusszone zu begeben reichte nicht aus. Sie lag einfach am Boden mit offenen Augen. Die Wolken waren nicht mehr weiß und der Himmel trug ein trübes grau. "Mama...Papa...Elisa...", flüsterte die Frau mit der seltenden Haarfarbe brüchig. Als sich ein Pfeil direkt neben ihrem Arm in die Erde bohrte verspürte sie das verlangen es einfach selbst zu beenden doch jemand kam ihr zuvor als sie den Pfeil am Hals packte. Sie sah einem jungen Mann in die Augen der sie besorgt ansah. Er fragte ob alles in Ordnung sei und ob sie irgendwo verletzt war. Die warmen Berührungen die er ihr schenkte erinnerte sie an ihre Familie. Ohne Überlegungen schmiss sie sich in seine Arme und weinte sich die Seele aus dem Leib. Er erwiderte nur ihre Umarmung und sagte nichts. Obwohl die Gefahr noch lange nicht ausgelöscht wurde, ignorierten sie alles um sich herum. Kurze Zeit später folgte Hochzeit die sie zu zweit volllführten. Es war die wahre und erste Liebe. Es fühlte sich richtig an. Als William dann die Entscheidung traf aus dem Dorf zu fliehen und ihr eigenes Königreich zu errichten, zögerte Alteria nicht lange und folgte ihm. Denn nur mit ihm war sie glücklich...
"Alteria... versprich mir von hier zu verschwinden nachdem der Blutmond an der höchsten Stelle steht..", sagte er zu ihr ernst. Sie öffnete ihren Mund und etwas zu sagen aber er verweigerte es ihr und schüttelte einfach nur den Kopf. Tränen stiegen ihr in die Augen. Den beiden wurde klar das dies seine letzten Stunden waren.. Sie weigerte sich das zu glauben. ihre Knie wurden weich aber sie hielf sich auf den Beinen. "Will...", setzte sie an doch wurde unterbrochen. "Sattelt das Pferd und ruft alle verfügbaren Truppen zusammen. Wir gehen auf die Angriffposition!", rief William zu eines der Soldaten die auf beiden Seiten der Tür aufrecht standen. "Ihr Wunsch ist mir Befehl!!", antwortete der eine Ritter und lief sofort los. Der König drehte sich von seiner geliebten Weg und schritt zu der Tür. Vor der Tür blieb er ruckartig stehen, drehte sich schnell um, lief zu Alteria und küsste sie. Sie erwiderte diesen Kuss. Sie schmeckte den Salz seiner Tränen der in deren vereinten Lippen. Es war ein Abschiedskuss... Seine Entscheidung stand fest. Als er ablies flüsterte er: "Ich liebe dich, Alteria...", Stirn an Stirn standen sie da, ihre Hände vereint, die Tränen flossen unaufhaltsam. "Auch wenn ich nicht mehr bin...", fing Will an, "... bist du mein für immer...", beendete Alteria seinen Satz - der Satz den sie beide seit der Hochzeit nicht mehr ausgesprochen hatten... Und so machte sich der Jäger auf seinen Kampf ohne Wiederkehr auf. Seine Königin, seine Seele, seine große Liebe lies er zurück..
Alteria hielt ihr versprechen. Sie floh nachdem der Blutmond an der höchsten Stelle stand. Die Kreaturen girffen deas Dorf an. Die Truppen die gegen diese Monster vorgehen sollten wurden geschlagen. Das Dickflüssige Blut spritzte in alle Richtungen aus den Hälsen der Menschen die gebissen wurden. Alteria's Trauer verwandelte sich in tiefen Hass auf die Wesen die ihren Mann töteten - die Vampire.
