Will war ein ganz normaler Bauern junge, er liebte Geschichten und in seiner Freizeit las er gerne Bücher über jene Helden der Menschheit, den Wächtern. Sie waren die besten Krieger ihrer Zeit und haben zu fünft den bösen Drachenlord Gragathur besiegt. So sagt man es seit eh und je, doch niemand weiß ob es wirklich passiert ist oder doch nur ein altes Märchen, da es zu lange her ist und sich die Wächter nach einem heftigen Streit getrennt hatten.
Will hatte bisher kein einfaches Leben gehabt, da seine Eltern ihn nicht so gut behandelt haben. Seine ältere Schwester wurde immer von seinen Eltern bevorzugt, da diese als Frau in diesem Zeitalter ein schwereres Leben haben würde. Deshalb bekam sie immer eine bessere Behandlung. Und Will blieb ein Bauern junge, obwohl er gerne reisen würde. Leider wird er niemals reisen können, da sich eine gigantische Mauer um die gesamte Welt streckte. Niemand wusste, warum, oder, woher sie kam. Keine Mensch jedenfalls.
Eines Tages kam ein Reiter, mit 13 Fußsoldaten, welche mit Waffen ausgestattet waren aber dennoch an dem Pferd angebunden waren, als wären sie Sklaven. Sie wollten, dass Will mit ihnen kommt würde um als Soldat ausgebildet zu werden. Erstaunt fragte Will, wofür es denn Soldaten geben würde, da es ja eine Mauer gäbe, um uns alle zu beschützen.
Der Reiter, welcher sehr edel gekleidet war, was auf einen hohen stand deutete, meinte, dass er morgen wieder kommen würde um Will mitzunehmen und auszubilden. Eine Erklärung wollte er ihm nicht geben.
Es war keine entspannte Nacht für Will, da er kein Soldat werden wollte, wenn er nicht einmal wüsste für wen oder was er kämpft.
Am nächsten morgen versuchte er mit seinen Eltern zu reden: „Mama, Papa, ich verstehe eure Sorgen aber ich bitte euch von ganzen Herzen: Ich möchte kein Soldat werden!" Seine Eltern antworteten streng, so wie immer: „Nein du wirst Soldat du taugst ja eh zu nichst! Vielleicht lernst du da endlich mal, dich diszipliniert zu benehmen! Und hört auf nur zu lesen, das bringt doch sowieso nichts!" Traurig wand sich Will von seinen Eltern ab. „Hoffentlich stirbt er schnell, dann haben wir ein Problem weniger...", flüsterte sein Vater noch.
Will wollte aber nicht Soldat werden also schlich er sich kurz vor Sonnenaufgang aus dem Haus und lief weg. Er hatte bereits alles gepackt. Das letzte Stück vom Apfelstrudel, Wechselklamotten, die Bücher über die Wächter und seine Gitarre.
Will kam an einer Gabelung vorbei. Er konnte sich nicht entscheiden, in welche Richtung er gehen wollte, als plötzlich ein Mann mit grauem Umhang vorbei kam und ihn fragte: „Weißt du nicht wo lang?" Vorsichtig antwortete Will: „Nein, Sir, ich weiß nicht, wo lang ich gehen soll.. Können sie mir sagen, welches der richtige Weg ist?"
Der Mann meinte: „Hör mir gut zu Jungchen. Wenn du mal nicht weiter weißt dann höre auf dein Herz, denn dein Herz hilft dir immer, egal, in welcher Situation du dich befindest. Also. Was ist deiner Meinung nach der Richtige Weg?" „Sie klingen wie eine unheimliche Gestalt aus einer meiner Geschichten! Außerdem waren sie grade ganz plötzlich wie aus dem Nichts da.. wer sind sie eigentlich?"
„Ich verstehe schon du traust mir nicht. Hast du noch nie davon gehört, dass man nie alleine hier draußen herumlungern sollte? Vor allem in diesem Jahr nicht." „Was meinen sie mit >in diesem Jahr<? Sagen sie es mir! Ich habe keine Zeit zu verlieren. Ich hätte kein Problem damit, sie zu bekämpfen." Der mysteriöse alte Mann schaute verwundert drein: „Du willst dich also beweisen?", fragte er. „Ich mache dir einen Vorschlag. Du kämpfst gegen mich - wenn ich siege, dann wirst du den Weg entscheiden aber ich werde dich von nun an begleiten und die einige Sachen beibringen. Wenn du siegst beantworte ich dir alle Fragen." „Sagen sie mir erst einmal ihren Namen." Emotionslos sagte der Mann: „Manche nennen mich Allanon. Aber die meisten kennen mich nur als Allanon den Flüchtenden."
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Ein Letzter Wunsch
FantasyWill ein normaler junge lernt die echte welt kennen und stösst schon bald an seine grenzen
