„Und du kannst wirklich nicht mitkommen?" bettelte ich gerade meine beste Freundin an „Nein, ich hab doch schon gesagt, dass meine Oma Geburtstag hat!" „Ja ok, dann muss ich wohl alleine fahren." Eigentlich wollten wir zusammen zum Training vom FC Schalke fahren aber Madame lässt mich ja im Stich. „Komm unsere Freistunde ist gleich vorbei" „Ich geh noch schnell auf Klo" und schon war ich weg. Alicia und ich kennen uns schon seit dem Kindergarten und machen gerade unser Abi zusammen. Ich bin 18 Jahre alt und wohne mit meiner Mama in Oberhausen. Mein Papa wohnt in Bochum mit seiner neuen Freundin, mit ihr komme ich eigentlich recht gut aus, da meine Eltern sich schon getrennt haben als ich kleiner war.
Zurück im Unterricht ersehne ich den Schulschluss, Mathe ist nicht gerade einer meiner Stärken. Nach gefühlten Stunden werden wir von Herrn Müller erlöst „Ich wünsche dir viel Spaß beim Training. Nächstes mal bin ich wieder dabei, versprochen" „Danke, macht ja nichts, deine Oma ist wichtiger. Bestell ihr liebe Grüße von mir" zum Abschied drücke ich meine Freundin nochmal, um mich dann auf den Weg zu meinem Auto zu machen.
Zuhause angekommen werde ich sofort von meiner Mama begrüßt „Hey Mama, was hast du schönes gekocht? Ich hab echt Hunger" „Lasagne. Deckst du schon mal den Tisch? Wie war die Schule?" „Wie immer, ich fahr gleich nach Gelsenkirchen zum Training" antworte ich ihr während ich die Teller auf dem Tisch verteile. „Ich werde nie verstehen was du daran so toll findest, wie 20 Männer einem Ball hinterher laufen" „22 Mama" lache ich und setzte mich an den Tisch. „Dann eben 22" lacht auch nur meine Mutter. Nach dem Essen ziehe ich mich um, nehme meine Tasche und mache mich auf den Weg zum Trainingsgelände.
Die Fahrt vergeht eigentlich sehr schnell. Die Jungs haben schon angefangen als ich den Platz betrete, zu meinem Glück sind heute aber nicht so viele Menschen da. Ich finde es immer wieder interessant den Spielern beim trainieren und Quatsch machen zu zugucken. Nach zwei Stunde ist das Training auch vorbei, ich setzte mich allerdings noch in das Café. Als ich meine Kaffee leer getrunken habe, begebe ich mich auch wieder zu meinem Auto.
Mit dem Blick auf mein Handy laufe ich den Weg entlang bis ich gegen jemanden laufe und mein Handy den Weg zum Boden findet. „Kannst du nicht aufpassen!" „Tut mir leid das war nicht meine Absicht" „Sorry das ich dich so angefah..." mitten im Satz breche ich ab als ich bemerke wen ich da so angepflaumt habe. „Max Meyer" flüster ich eher zu mir als zu ihm und laufe dabei rot an. „Äh ja wie g-gesagt s-sorry das ich dich so angefahren bin, es war ja nicht deine Schuld, ich hab ja auf mein Handy geglotzt und nicht aufgepasst." „Alles gut, wie geht es deinem Handy?" „Alles gut" lächel ich nun. „Gut, also kann ich dir ja meine Nummer geben, du bist nämlich echt hübsch" sagt er und grinst mich vermitzt an „Tut mir leid aber ich bin nicht so eine" grinse ich „Schade, aber vielleicht sieht man sich ja nochmal" „Ja, tschüss" sage ich noch und begebe mich nach Hause, wo meine Mutter irgendwie nicht da ist.
Okaaay! Ab auf die Couch mit der Tüte Chips. Ich sollte unbedingt mal wieder Sport machen.
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the encounter of my life
Fanfiction"Niemand ist vergleichbar mit dir und nichts ist vergleichbar mit uns."
