Teil 1 "Mein Alltag"

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Es war genau 8 Uhr als mein Wecker klingelte. Ich machte langsam meine Augen auf und machte den Wecker aus. Gelangweilt und müde legte ich meine Decke bei Seite und schlenderte ins Bad. Dort wusch ich meine Gesicht und putze meine Zähne, wie jeden morgen.

Ich lief wieder in mein Zimmer und stellte mich vor meinem großen Spiegel hin und betrachtete mich. 19 Jahre alt, Schwarze lange Naturlocken, grüne Augen, rundes Gesicht, schmale Lippen, kleine Stups Nase, 1.70 und ein normalen Körperbau. Ja, das bin ich Rüya Özdemir . Ein Einzelkind.

Ich lief rüber zu meinem Kleiderschrank und nahm mir meine Klamotten für den heutigen Tag, was aus einer engen Jeans und einer weißen Bluse bestand. Fertig angezogen ging ich zu meinem Schminktisch und fing an mich mit einer Creme mein Gesicht ein zu cremen. Danach kam mein Alltags Make up was aus Concealer, BB- Cream, Wimperntusche und Lippenstift bestand.

Fertig mit allem packte ich meine Tasche und lief runter um meine Schuhe an zu ziehen. Meine Eltern waren wie immer früher auf der Arbeit als ich. Meine Eltern besitzen viele Hotels und Büros. Und bei einem bin ich zuständig. Ich muss ehrlich sein, es ist echt angenehm auf der Arbeit. Nur paar Papierkrams erledigen und fertig.

Ich stieg also in mein Auto ein und fuhr zur Arbeit. Dort angekommen erledigte ich sofort meine ganzen Sachen.

Es war 12 Uhr. Das heißt ich hab Mittagspause. Ich lief runter in die Cafeteria und aß ein belegtes Brötchen und trank nebenbei noch mein Pfefferminz Tee. Ich starrte durch die Gegend, paar Tische die besetzt waren und paar waren leer. Ich dachte über die Schulzeit nach, da es auch immer dort eine Schulcafeteria gab, ich hatte nie eine beste Freundin den ich hatte in mein ganzen Leben nur ein besten Freund er hieß Sercan. Ich war vom Kindergarten bis zur 8 Klasse nur mit ihm, und auch privat waren wir sehr oft draußen. Ich kann mich noch erinnern als wir in den Sommerferien immer von 9 Uhr morgens bis 23 Uhr immer draußen am spazieren waren....

"Endlich ist das Schuljahr um, von den ganzen Clowns aus der Klasse habe ich ehrlich gesagt die Nase voll"

"Sei nicht so Sercan, denk positiv. Du musst sie ja nicht mehr sehen."

"Ja hast recht. Aber ich muss sagen du warst auch ab und zu nervig."

"Wie bitte!"

"War nur Spaß du Zicke."

"Idiot"

Wir mussten lachen und liefen weiter, es war schon dunkel. Wir sind immer so ein Waldweg gelaufen wo auch ein Fluss entlanglief . Es war nicht so ein gruseliger Wald, sondern er war mehr offen und friedlicher.
Dort saßen wir immer auf der selben Bank. Wo sogar noch unsere Namen drauf graviert waren. Wir haben es damals mit einem spitzen gegenstand drauf geschrieben. Sercan&Rüya. Wir waren nicht verliebt, wir waren wirklich nur beste Freunde.
Wie dem auch sei. Wir saßen auf der Bank und starrten stumm den Fluss an. Er war immer so sauber, das ich glatt rein springen könnte. Vor Langeweile pflückte ich einen langen Stiel aus der Wiese und kitzelte ihn damit in dem ich es langsam in sein Ohr hin und her bewegte. Er lachte und nahm es mir aus der Hand und schmiss es auf den Boden.

"Amateur"

Er lächelte dreckig und kam mir immer näher, ich ahnte was er vor hat und rannte schnell weg. Aber er war schneller als ich. Er packte mich von hinten, wir verloren in dem Moment das Gleichgewicht und fielen lachten auf dem Boden. Er kitzelte mich, obwohl er weiß das ich sehr kitzelig bin. Ich lachte laut. Er hört zum Glück rechtzeitig damit auf. Ich lachte aber immer noch weiter.

"Du Idiot du weißt doch das ich empfindlich bin.

"Ich weiß deshalb hab ich es doch extra gemacht, Zicke.

Ich schlug ihn auf seine Brust und er lachte. Doch plötzlich hat sich sein Gesichtsausdruck zu einem ernsten Blick verwandelt.

"Ich wünschte es währe für immer so."

"Das können wir doch, was hindert uns davon?"

"Der Umzug..."

"Welcher Umzug den?! Sercan was ist los?"

"Rüya wir ziehen um. Wo genau weiß ich nicht das wollen mir meine Eltern auch nicht sagen."

"Aber warum das den? Gefällt es euch hier nicht mehr?"

"Doch, aber wir müssen hier weg."

"Aber warum sag mir nur ein Grund."

"Ich kann nicht, Rüya bitte versteh das."

"Nein Sercan ich verstehe gar nichts. Ich will es auch nicht verstehen."

"Bitte sei nicht traurig, Ich verspreche dir ich melde mich."

Ich wollte nicht das er geht. Er war mein einziger Bester Freund, nur er kennt mich in und auswendig. Und jetzt muss er weg ziehen. Das ist ungerecht.

Weinend rannte ich weg. Sercan rief nach mir und rannte mir hinterher aber diesmal bekam er mich nicht. Ich rannte so schnell ich nur konnte nachhause. Daheim schloss ich mich in mein Zimmer rein. Meine Eltern versuchten ständig mit mir zu reden und rein zu kommen aber ich wollte nicht. Ich wollte einfach niemanden sehen. Ein Tag Später hörte ich nichts mehr von Sercan. Keine E-Mail, kein Brief, einfach gar nichts.

Und seit heute habe ich kein Lebenszeichen von ihm gesehen weder noch gehört. Er ist nur noch Teil meiner Vergangenheit.

"Frau Özdemir, ihr Tee wird kalt."

Ich schüttelte mein Kopf und kam aus der Trance raus. Vor mir saß Lenny. Ein Mitarbeiter.

" Wie bitte?"

"Ihr Tee wird noch kalt wenn sie weiter auf die Wand starren"

"Ach ja stimmt"

"Geht es ihnen Gut?"

"Ja alles bestens, danke der Nachfrage"

Er nickte höfflich und ging dann auch wieder. Ich räumte den Tisch auf und lief wieder in mein Büro wo ich meine restlichen Sachen erledigte. Ich machte um 17 Uhr Feierabend und fuhr zum einem Einkaufscenter um ein bisschen zu shoppen.Ich kaufte paar Oberteile und Hosen. Fertig mit den Shoppen lief ich zu meinem Auto und kaufte noch paar Lebensmittel ein und fuhr dann auch nach Hause.

Ich parkte in die Garage ein und nahm die ganzen Tüten vom Kofferraum und stellte die Lebensmittel Tüte in die Küche und die Klamotten in mein Zimmer. Ich lief runter zu meinen Eltern, wo sie schon im Esszimmer aßen und gab ihnen ein Kuss und begrüßte sie. Sie sind einfach alles für mich.

"Komm Schatz ich mach dir schnell des essen rein.

"Nein danke Mama ich mach es schon."

Aber sie war schon weg. Meine Papa lächelte mich an.

"So meine kleine erzähl, was hast du heute so schönes gemacht. Wie lief die Arbeit"

"Des übliche halt, ein Haufen Ordner mit mit neuen Plänen für die neuen Hotelzimmer"

"Ach sind sie schon fertig?"

"Nein ich muss noch paar Firmen anrufen dann sollte eigentlich schon alles geregelt sein."

"Ok dann ist gut."

Ich lächelte ihn an und schon war das essen vor meiner Nase. Ich aß mein essen auf und legte mein besteck in die Spülmaschine rein. Ich ging hoch in mein Zimmer und Duschte mich schnell und zog mich an. Erschöpft legte ich mich auf mein Bett und schlief auch direkt ein.

Und alles begann als ich dich sah...Stories to obsess over. Discover now