Mein Ex, Der Arsch

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Ich muss schon sagen, dass mit die Zeit heilt Wunden, ist der größte Schwachsinn, es dauert Jahre villeicht auch Monate sagen sie. Ich liege hier, und vergesse die Zeit. Sind es schon 2 Tage, die ich jetzt heulend in meinem Bett verbringe? Oder sind es erst Minuten. Ich kann euch sagen, es kommt einem vor wie Jahre.
Draußen scheint die Sonne und es ist angenehm warm, ich höre die Kinder draußen spielen, und ich liege hier und verkümmer in meinem Bett. Aber ich will es auch so. Meine Haare sind seid 2 Wochen nicht mehr gewaschen, und mein Zimmer sieht aus als hätte eine Bombe eingeschlagen. Auf Dauerschleife läuft mein Fernseher, und meine Chipsreste befinden sich mittlerweile nicht mehr in der Tüte, sondern auf meinem Bett. Meine Mutter sagt hier zu schon lange nichts mehr. Meine Augenbrauen sind mittlerweile auch schon wieder zusammen gewachsen, und ich traue mich nicht aus meinem Bett zu steigen, ich kann meine Hässlichkeit nicht ertragen. Seid dem er weg ist, fühle ich mich hässlich, fett, und Vorallem leer. Aber ich beschließe mich doch aus meinem Bett zu steigen, und mich einmal an zu sehen.
Meine Beine sind unrasiert, und in meinem Gesicht hat sich mittlerweile schon der ganze Dreck aus meinem 2 Wochen Bett gesammelt. Ich habe keine Lust duschen zu gehen, ich will mir meinen Körper nicht ansehen, ich kann mich nicht anfassen. Es tut mir weh. Ich gucke mir noch einmal mein Bett an, und aus Angst es würden sich Maden oder sonst was an mein Bett gewöhnen, beziehe ich es neu. Mit einem Stoß hebe ich die Decke weg und höre jedes einzelne Chipskrümel Brot Reste, und Schokoladenstreusel auf den Boden raspeln. Mein Bett ist frisch bezogen,  das ist seine Bettwäsche, aber sie gefällt mir sehr gut. Sie ist weich, kuschelig, und riecht nach ihm. Irgendwie zerstört es mich auch, aber es macht mir ein sicheres Gefühl. Ich steige in meine Pantoffel, und laufe Richtung Dusche. Ich war hier so lange schon nicht mehr drin, dieser Boden fühlt sich an als wäre er neu. Vorsichtig hebe ich ein Bein in die Dusche, dann das nächste, und öffne das Wasser. Eine Fahne Gänsehaut steigt mir entgegen, als ich merke dass das Wasser eiskalt ist. Kann man das nicht wärmer stellen? Ich habe das ganz vergessen. Ich versinke in Selbstmitleid. Ich stehe in der Dusche, und das mittlerweile warme Wasser tropft mir über den Rücken und über meine Haare. Es fühlt sich gut an. Ich greife nach meinem pinken Bademantel und lege ihn mir um. Dann ziehe ich meinen Tanga an, und werfe mich auf mein frisch bezogenes Bett. Decke darüber und das wars. Das war mein Tag. So kann es nicht weiter gehen, ich gebe mich völlig auf. Ich beschließe mich, noch ein paar Minuten liegen zu bleiben, und dann mal ein paar Meter durch die Wohnung zu laufen, damit meinen Beinen mal wieder klar wird für was sie eigentlich an meinem Körper hängen.

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