Pov Stegi
„Piep piep piep" Ahh ich hasse dieses Geräusch. Langsam richtete ich mich auf und schaltete meinen Wecker aus. Es war Montag, ich hasse Montag. Verschlafen und ohne Lust. Stand ich auf und tapste ins Badezimmer. Ich blickte in den Spiegel. Ein blasser Junge mit rotgeweinten Augen und dicken Augenringen, kurzen ,blonden Haaren und einem ziemlich dünnen Körper blickte mich an. Früher hätte ich mich bei diesem Anblick erschrocken, aber seit circa einem Monat bin ich das schon gewöhnt. Traurig, aber wahr. Ich putzte meine Zähne und wusch mein Gesicht. Ich wollte gerade aus dem Badezimmer gehen, als ich aufblickte und zurück ins Bad rannte. Zum Schrank, ihn öffnete und ein kleines, zusammengeknülltes Stück Papier heraus nahm. Mit zitternden Fingern faltete ich es auf. Darin lagen meine besten Freunde, die immer für mich da waren in schlechten Zeiten. Die Klingen. „Fast hätte ich euch vergessen" Ich nahm eine, krempelte meinen Pyjamaärmel hoch und setzte die Klinge an. Mit etwas druck zog ich sie durch. Ah der Schmerz tat so gut. Mit einemglücklichen Gesichtsausdruck beobachtete ich, wie das Blut meinen Arm hinunterlief und in das Waschbecken tropfte. „Ohne euch würde ich den Tag nicht überstehen, danke." „Stegi, kommst du bitte du musst in die Schule" Meine Mutter, ach ja stimmt heute ist mein erster Schultag an der neuen Schule. Letzte Woche sind wir von Berlin nach Köln gezogen, weil mein Vater hier eine neue Arbeit gefunden hat. Ich packte die Klinge wieder ein und versteckte sie ganz hinten im Schrank. Ich wusch meine Hand ab und verband die Schnitte. Dann tapste ich immer noch leicht verschlafen in mein Zimmer. Ich riss meinen Lieblingspulli und eine schwarze Hose aus meinen Kleiderschrank und zog mich an. Als ich meinen Pyjama ausgezogen hatte betrachtete ich mich im Spiegel. Meine Oberschenkel, mein Bauch und meine Arme waren überseht mit Schnitten. Ich zog mich schnell an und packte meine Schulsachen zusammen. Langsam machte ich die Tür auf und schlurfte den Flur entlang, die Treppe hinunter und in die Küche. „Morgen Schatz und hast du gut geschlafen, du bist bestimmt aufgeregt vor deinem ersten Schultag an der neuen Schule, dass brauchst du nicht du wirst dich bestimmt schnell einwohnen", begrüßte mich meine Mutter. „Hm ja", antwortete ich nur knapp, weil ich nur die hälfte verstanden habe. „Also ich freu mich schon neue Freunde zu finden" Meine kleine Schwester ist schon irgendwie süß, wie sie in allem etwas gute sieht. „Jetzt aber schnell ihr wollt ja an eurem neuen Schultag nicht zu spät kommen" Am liebsten würde ich ja gar nicht kommen, aber was sein muss, muss sein. Hungrig schlang ich mein Frühstück runter und zog mir meine Schuhe und meine Jacke an. „Tschüsi Mama bis später" verabschiedete sich meine Schwester. „Tschau" kam es nur von mir. Ich schlenderte die Treppe hinunter und ging ohne ein Wort zu sagen neben meiner Schwester her. „Wie kannst du nur immer so glücklich sein, Mara" unterbrach ich dann die Stille. „Naja ich sehe alles einfach positiv, wenn man immer nur schlecht gelaunt ist, ist das für deine Gesundheit auch nicht gut." Was sie nicht sagt. Danach sagte niemand mehr etwas, bis wir an dem riesigen Schulgebäude angekommen waren.
Heyy Leute, ich habe diese Geschichte schon vor langer Zeit geschrieben, nur halt statt Stegi mit einem Mädchen und anderen Freunden, also wenn es am Anfang noch irgendwo komisch ist nicht fragen ich muss alles erst umschreiben. Ich hoffe es gefällt euch. Wenn jemand von euch meine andere Fanfiction auch gelesen hat, dann schreibt mal "Andere" in die Kommentare. Wäre nett. Feedback und anderen Kram in die Kommentare. Danke. Na dann. Tschüüü<3
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So schnell könnte es vorbei sein #Stexpert Fanfiction
FanfictionStegi hat viele Probleme und ritzt sich deshalb. Er bemerkt wie schnell alle vorbei sein könnte und wie schnell man jeden verlieren kann. Hey Leute, dass hier ist eine depressive Geschichte über einen armen Stegi und wie sich alles ändern kann. Wer...