Personal Jesus ~ Kapitel 1

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Hey Leute! Das ist meine erste Geschichte, ich hoffe sie gefällt euch :))

Zusammengefasst geht es um Ally, die sich in ein Mädchen verliebt.

Es ist erst die Einführung, die richtige Geschichte fängt dann im nächsten Kapitel an.

Es war 18:00, ich setzte mich hin und bemerkte, was für einen unglaublich beschissenen Tag ich hatte.

Na klar, ein 14 Jahre altes Mädchen denkt immer es ist beschissen, aber dieser Tag war wirklich nicht mehr zu toppen.

Es war schon früh morgens unglaublich warm, was mich wunderte. Ich kannte diese hitze aus Kalifornien. Doch hier in den Alpen?

Ich machte mich um die normale Zeit auf zu dem Bus mit dem ich normalerweiser fuhr, am normalen Platz an dem ich immer saß. Mein Leben wurde in 10 Monaten wieder zu einer langweiligen Routine. Ich hatte Freunde, Feinde, meine Lehrer mochten mich, ich war ok in der Schule.

So wie jeden Tag saßen natürlich die normalen Leute im Bus, wie immer, und ich dachte mir bei diesem einem brünetten Mädchen so wie jeden Tag, sie sehe nett aus.

Der Schultag war Gott sei dank schneller zu Ende als gedacht, ein paar Freunde wollten sich noch eine Pizzaschnitte holen. Die Hitze machte den kleinen Imbiss-Raum unerträglich, also ging ich raus.

Es war einer dieser magic moments an denen ich den unglaublichen Drang verspürte, über die Treppen zu gehen, an denen normalerweise rauchende Hauptschüler lehnten und die älteren Schüler standen, bis der Busfahrer die Tür hinten aufmachte. Ich wollte einfach über diese Treppen gehen, und da kam dieser Moment. Es war als hätte mir jemand ins Herz geschlagen. Mit sanften, roten, vollen Lippen, die ihre Zahnspange leicht zeigten, als sie so lachte, ja, schon fast strahlte. Sie war wie Fukushima, nur eben positiv. Kein Kind auf dieser Erde müsste mehr hungern, hätte es doch dieses wunderschöne Lachen gesehen. Marie und Kiki, meine Freundinnen die in die selbe Richtung mussten, kamen und sahen wie ich fast schon sabberte.

»Erde an Aly!« Kiki schrie schon, und ich wendete mich dieser Göttin ab. »Was zur Hölle war gerade los mit dir?! Bist du eingeschlafen?!« fragte Marie.

Die Frage war irgendwie berechtigt. Durch Augenprobleme musste ich am Tag immer eine Sonnenbrille tragen. So sah man nie ob ich schlief, jemanden anstarrte oder die Augen verrollte.

»Leute. Ich glaube ich bin verliebt.« sagte ich leise und immer noch die verkörperte anstarrend. Meine Freundinnen fragten sofort wer, wo und seit wann, doch in diesem Moment musste ich zugeben - ich kannte dieses Mädchen nicht. Ich wusste nicht einmal ihren Namen. Ich sah sie jeden Tag, sie war das nett ausschauende Mädchen, aber das war's.

In den nächsten Tagen redete ich nur noch von ihr. Ria. Oh Ria.

Durch meine verliebtheit machte ich Fehler, ich wurde dumm, ja, fast schon trottelig. Ich wurde wie ein Schaf. Ohne, dass ich je ein Wort mit ihr redete.

Ihre beste Freundin sah ziemlich aggressiv aus. Ohne es zu wollen, aber irgendwas ließ sie so wirken.

Ich wollte mich nicht mit ihr anlegen. Mit ihr, Lana.

Bis dieser perfekte Tag kam. Ria saß beim Bäcker, wir hatten nur vier Stunden, sie redete mit einer Freundin, die dann ging. Wir saßen zu fünft auf der Bank, sie anstarrend. Ich holte mir ein Twinni, als Deckung, um abzuchecken wie weit sie mit ihrem Erdbeerjoghurt war.

Sie holte sich auch ein Twinni. Die Jungs lästerten darüber ab, wie sie das Eis bearbeitete. Meines, das ich mit Kiki teilte (ich bekam den orangen Teil, doooof), schmolz fast weil ich so glühte. Wegen ihr.

Aus einem spontanen Plan wurde der pure Horror, ich ging zu ihr hin, sie saß auf der hohen Lederbank, war so größer wie ich. Ich sprang herum, stotterte und machte ihr dumme Komplimente. Die nächste Stunde hörte auf, ihre Freunde kamen aus der Schule, plötzlich wusste es jeder, mein Herz schlug aber trotzdem wie wild.

Und jetzt kommen wir wieder auf diesen Punkt zurück. Es war 18:00, und ich kapierte was ich heute machte. Ich lag schon die ganze Zeit da, faul, fertig, tot, guckte Breaking Bad.

Die Sommerferien kamen kriechend, und ich lag im Schwimmbad. Ich wusste sie würde hier sein, mit ihren Freunden, und Lana. Ich hatte angst ins Wasser zu gehen, immerhin wollte ich nicht im Chlorwasser, untergetaucht von einer angsteinflößenden Blondine, enden. Ich setzte mich also an die Ecke und ließ meine Füße ins kalte Wasser hängen.

Meinen Berechnungen nach war es sicher, sie waren alle Teenies, sie waren gerade im Wasser gewesen und holten sich jetzt Gummischlangen und Pepsi.

Falsch berechnet, sie kamen plötzlich alle auf mich zu.

Ich war auf der tiefen Seite des Beckens und wollte eigentlich nicht ins Wasser, doch hätte ich nicht plötzlich aufstehen können, nur weil sie jetzt kamen, das wäre zu offensichtlich gewesen.

Sie tauchten sich unter, lachten laut und waren mir unheimlich. Ich schaute in die Sonne um ihnen zu zeigen, dass ich nicht sie anstarrte, sondern meinen Teint half, wieder Farbe zu bekommen. Doch das war eine Lüge.

Ich verdrehte meine Augen so, dass ich sie sehen konnte, was nur dazu führte, dass mir schwindlig wurde.

Keiner sah es durch die Sonnenbrille, ich stand auf, ging zu meinem Platz mit meinen Amerikanischen Freunden und warf den Football mit ihnen.

Während sich Ria und Lana mit Begleitung wieder auf ihren Plätzen breit machten, bekam ich den Ball ziemlich ungeschickt. Ich war sauer, schoss meinen Kumpel Jolly damit ab, der Ball prallte ab, nach oben, bam. Er landete hart auf Lanas Rücken, und ich überlegte ob ich mich den Berg mit den Brennnesseln runterrollen oder mich entschuldigen sollte. Als höfliches kalifornisches Mädchen lief ich nach oben, auf ihr Plateau, und entschuldigte mich beim vorbeilaufen, immerhin prallte der Ball auch auf ihrem Rücken so hart ab, dass er auf das nächste Plateau flog. Nur der Hügel war zwischen Ria, Lana, ihren Freunden und mir.

Ich wusste nicht wie, doch plötzlich waren die beiden auch da oben. Ich redete mit ihnen und entschuldigte mich für alles, sogar bei Ria.

Die Sache beim Bäcker war nur wegen Wahrheit oder Pflicht. Lüge.

Ich war so aufgedreht weil ich eine Koffeinunverträglichkeit hätte und zuvor eine Coke trank. Lüge.

Ich kannte sie ja kaum, und würde sie ja nicht mögen können, den Umständen entsprechend. Lüge.

Ich vertiefte mich mit Lana ins Gespräch über ihr Badetuch von Bülent Ceylan. Sie erzählte mir, sie wäre bei seiner Vorstellung gewesen, und sagte mir sogar privatere Sachen.

Lana war ritterlich, sie war klug, hatte tolle Ansichten, einen guten Geschmack und bekam sofort jeden  Respekt von mir.

Als die Sommerferien anfingen, haute ich ab. Ich sah niemanden von ihnen, ich war zuhause, Cali baby.

Ich versuchte mich von meinen Lügen abzulenken indem ich surfte, schwamm und sonst alles mögliche machte. Wie früher.

Doch plötzlich fing die Schule wieder an. Und alles änderte sich. Wenn ich gewusst hätte, was passieren würde. Oh Mann, oh mann.

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⏰ Cập nhật Lần cuối: Oct 08, 2013 ⏰

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