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Der Regen prasselte auf die Steine. Der kleine Bach,der zuerst kaum zu erkennen war, wurde immer größer, und langsam wurde es schwer ihn zu überqueren. Ich setzte mich unter einen alten Baum, der mir Schutz vor dem Regen geben sollte. Jedoch nutze das nach kurzer Zeit nicht mehr viel und ich spürte Regentropfen auf mein langes Haar prasseln. Ich wusste nicht ,ob ich weinen ,schreien oder glücklich sein sollte. Doch dann gab mir der Regen den Rest und ich lies allen Gefühlen freien Lauf. Ich schrie und weinte ,schlug auf den Boden und schmetterte Steine in den Bach, der langsam schon eher einem Fluss ähnelte.
Das musste schon ein bemitleidenswertes Bild gewesen sein,ein junges Mädchen weinent und tobend vor Wut, völlig durchnässt, im Regen Schutz schuchent unter einem Baum, der so aussah als würde er jede Sekunde umkippen. Na ja, so jung war ich jetzt auch nicht mehr,
am 26.Juni wurde ich 16 Jahre alt.
Wie lange das bis dahin schon her ist kann ich nicht sagen,vielleicht eine Woche ,ein Monat oder vielleicht war es auch Gestern, ehrlich gesagt hab ich keine Ahnung. Ich weiß ja nicht mal ob gerade Tag oder Nacht ist,ob ich gerade schlafe oder doch wach bin. Am liebsten würde ich einfach alles vergessen.
Den kleinen Hügel runter rollen ,immer schneller werden,die Kontrolle verlieren und lachend unten ankommen ,so wie ich es früher immer getan habe.Ich und Charlotte sind dann immer direkt wieder hoch gelaufen und Mommy hat uns von unten zugeguckt-ich stoppte und began zu laufen. Ich wurde immer schneller und sah den alten Baum,den Hügel und den Bach gerade noch über den Horizont .Dann verschwand alles und ich war mir sicher,das ich nie wieder stehen bleiben würde.

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⏰ Last updated: May 31, 2016 ⏰

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