Prolog

49 4 3
                                        


Ich ging weinend durch die einsamen Gassen. Hatte er das wirklich getan?! Ich konnte es nicht glauben. Wie konnte er mir nur so etwas schlimmes antun?! Er wusste, dass mein Leben auch sonst nicht gerade schön war. Mein Vater hatte mich verlassen und meine Mutter war schon gestorben als ich 5 war. Bei einem Autounfall. Traurig schlurfte ich weiter. Ich wohnte jetzt bei meinem Onkel,der nur Bier trank und Fernsehen schaute. Vor der Zweizimmerwohnung atmete ich noch einmal ganz tief durch und schloss auf. Mir kamen die Bilder wieder in den Kopf. Er hatte sie geküsst und ich war ihm egal. Ich war nur eine Lückenbüßerin. Tränen schossen mir wieder in die Augen,doch ich blinzelte sie wieder weg.

In der Wohnung angekommen ging ich ins Wohnzimmer und nickte meinem Onkel zu,der nur grunzte und mich noch nicht mal ansah.Ich ging in mein Zimmer ,das einer Besenkammer ähnelte und warf mich auf mein Bett. Es gab ächzende Geräusche von sich. Müde schloss ich meine Augen und versuchte die Gedanken an ihn wegzuschieben.





~Jason~Stories to obsess over. Discover now