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Chapter 1

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Kuroo's p.o.v

Ich merkte nur noch wie die Stimmen der anderen Captains auf Skype immer leiser wurden und ich langsam abdriftete.
"Mmhh...so ein flauschiges Bett...", murmelte ich mit einem Lächeln auf den Lippen vor mich hin.
Danach hörte ich nurnoch ein "Hey, Hey, Hey, Kuroo! Nicht pennen!!!" von meinem besten Bro Bokuto, schlief aber dennoch ein.

"Heh Kuroo! Wach auf! Dein Laptop ist noch an. Kurooooo dreh dich nicht einfach um und ignorier mich nicht.", beschwerte sich Kenma während er das Laptop zuklappte und von meinem Bett schob.
"Noch 5 minuten ok?", flüsterte ich verschlafen und döste gerade wieder weg als ich aufeinmal ein Gewicht auf meinem Rücken spürte und kleine Fäustchen sanft auf meine Schulterblätter schlugen.

Ich drehte meinen Kopf so weit es ging nach hinten und fixierte Kenma mit einem gefaked, bösen Gesichtsausdruck.
"Oi Kenma, wieso haust du mich??", jammerte ich während ich mein Gesicht zu einer traurigen Grimasse verzog "Das tut doch weh..."
"Dann schlaf nicht einfach weiter, wenn ich komme...", murmelte der kleine Puddingkopf beleidigt.
Ich drehte mich, so dass er nun auf meinem Bauch anstatt auf meinem Rücken lag und nahm ihn fest in meine Arme.
"Tut mir ja leid", nuschelte ich in seine Haare hinein.
Seine Haare...mmh...ich liebe seine Haare. Nicht nur, dass sie so gut riechen, sie sind immer sooo weich und fluffig. Wie ein Berg Federn ungefähr oder wie ein flauschiges Kätzchen.

"Schnüffelst du schon wieder an meinen Haaren, Kuroo?", riss der Blondschopf mich aus meinen Gedanken.
"Mhmm...", gab ich als Antwort zurück.
Kenma seufzte und legte sich ,mit dem Rücken zu mir gedreht, neben mich, holte seine PSP aus seiner Jackentasche und fing an zu zocken. Ich drehte mich mit ihm und schlang meine kräftigen Arme um seinen kleinen Oberkörper.
Ab und zu lunste ich über Kenma's Kopf hinweg auf den kleinen, rechteckigen Bildschirm der PSP und schaute ihm beim spielen zu. Das sind immer die schönsten Momente. Die in denen man zwar nicht redet aber da liegt und zusammen ist.

Kenma's p.o.v

Nach einiger Zeit, in der keiner der beiden Jungs etwas sagte, brach ich dann die Stille.
"Hör mal Kuroo. Du erinnerst dich doch sicher daran, dass ich in zwei Wochen in dieses merkwürdige Camp muss oder?"
"Ja. In dieses möchtegern Militärcamp für schwer erziehbare Jugendliche...oder auch 'Eltern die mit ihren Kindern überfordert sind, obwohl diese nichts falsches machen' - Camp'?", schnaubte der schwarzhaarige verächtlich.

Mir war durchaus bewusst, dass Kuroo meine Eltern nicht mochte und das die Lage dadurch nicht gerade verbessert wurde. Aber im Moment hatte ich wirklich keine Lust, mich mit Kuroo über meine Eltern zu unterhalten. Obwohl es irgendwie verständlich ist warum er sie nicht leiden kann.
Immer wieder sagen sie, dass sie angeblich nichts gegen unsere Beziehung und meine Homosexualität hätten. Aber trotzdem versuchen meine Eltern alles, damit ich so wenig Zeit wie möglich mit Kuroo verbringe. Außerdem behandeln sie mich nicht gerade liebevoll und genau das hat Kuroo schon oft genug zur Weißglut gebracht.

Aber da ich, wie gesagt, keine Lust hatte jetzt darüber zu reden ignorierte ich meinen Freund einfach gekonnt und sprach weiter.
"Ja, genau das. Meine Eltern haben beschlossen, dass ich früher hinfahre."
"Von wie viel früher reden wir hier? Ich mein, ist ja nicht so als wärst du schon 'nen kompletten Monat dafür weg und als wäre das nicht schon genug...", entgegnete der Captain sichtlich wütend.
"Ich fahre am Samstag. Meine Eltern haben schon alles abgeklärt und auch schon ein Zugtickett gekauft. Aber nicht sauer werden, okay?" Das wäre jetzt das letzte was ich wollte. Einen wütenden Kuroo. Nicht wenn ich schon so bald für über einen Monat weg musste.
"Ist das dein Ernst? Das heißt wir haben nurnoch heute und morgen zusammen bevor du fährst?" Kuroo knirschte mit den Zähnen und spannte seine Muskeln an bis seine Arme zitterten. Ich spürte jede einzelne seiner Muskeln an meinem Körper aber ich hatte keine Angst, dass Kuroo mir vielleicht weh tun könnte. Er würde mir nie im Leben etwas tun. Trotzdem hielt ich die Luft an und musste mein zittern unterdrücken. Ich wollte nicht, dass er mich los lässt und ich hatte Angst, dass er mich bei jeder noch so kleinen Bewegung wegschubsen könnte. Vielleicht aus Wut oder weil er sich allein unter der Decke verstecken und sich bemitleiden wollte, weil ich gehen muss.

Langsam entspannten sich seine Muskeln jedoch und er kuschelte sich wieder an mich.
Sein warmer Atem und die weichen schwarzen Haare kitzelten meinen Nacken.
Dann wurde ich aufeinmal noch ein Stück nach hinten gezogen und Kuroo's Atem strich warm an meinem Ohr vorbei als er sagte, dass ich nicht vergessen solle zu Atmen.
Ich atmtete schnell laut aus und öffnete den Mund um etwas zu sagen aber es kam nichts heraus.
Ich will nicht in dieses Camp.
Ich will bei Kuroo bleiben.
Ich schaffe es nicht ohne Kuroo dahin zu gehen.
Ich schaffe es nicht mich allein den ganzen fremden Menschen zu stellen.
Und ich schaffe es nicht über einen Monat von Kuroo getrennt zu sein.
Mein Hals fühlte sich dick und geschwollen an. Als würde ich keine Luft bekommen.

"I-ich will auch lieber hier bleiben Kuroo.", brachte ich, wenn auch mit gebrochener Stimme, endlich heraus "Ich hab mir das nicht ausgesucht so früh zu fahren..."
"Ich weiß. Tut mir leid, dass ich etwas wütend geworden bin.", nuschelte Kuroo unterwürfig.
Ich drehte mich zu ihm um und schaute ihm tief in seine dunklen Augen.
"Ich muss bald wieder nach Hause gehen. Und meine Eltern haben mir verboten mich morgen mit irgendwem zu treffen, weil ich ja packen muss.", ich sagte das Ende des Satzes mit einer extra Ladung Verachtung in der Stimme. Ich hasse meine Eltern...

"Daaaaann bleib heute Nacht hier okay?", Kuroo grinste schief und gab mir einen Kuss.
"Als würden meine Eltern das erlauben. Die sind doch sowieso schon nicht damit einverstanden, dass wir zusammen sind. Vermutlich ist das auch einer der Gründe warum ich in das Camp muss...", entgegnete Kenma hoffnungslos.
"Ja, hast ja recht.", entgegnete Kuroo sichtlich traurig. "Aber ich komme morgen trotzdem vorbei und bring dich auch zum Bahnhof!"
Kuroo lachte noch bescheuerter und das brachte mich letztendlich auch zum grinsen.
"Du bist ein Id-", fing ich an aber wurde dann von einem Kuss unterbrochen.
"Dann lass uns doch heute den Tag noch genießen", sagte Kuroo grinsend, beugte sich über mich und fing an mich zu küssen.

*

Heyoh( W͜ ʖ ͡ ͡°)/
Wenn die Geschichte euer Gehirn und eure Augen verbrannt hat weil sie trash ist, tut es mir leid
m(_ _)m *bows*
Well, vielleicht werde ich die Geschichte auch irgendwann auf Englisch nochmal schreiben.
Mal schauen.
Falls irgendjemand etwas besonderes drin haben will (in der Geshichte) dann schreibt es mir😏
~(=^•w•^)/
Stay kawaii
Unicorn out

Agony {KuroKen}Historias para obsesionarse. Descúbrelo ahora