Es ist eine verregnete Nacht. In jeder Sekunde weichen meine Sachen noch mehr durch. Sinnflutartig fällt er, der Regen. Mir ist kalt. Eiskalt.
Meine Hände lassen an Farbe nach. Wie ich sonst aussehe, weiß ich nicht. Es wird immer kälter. Doch ich darf keine Pause machen. Muss weiter. Ehe meine Verfolger mich erwischen.
Gerade, als ich denke, ich falle um, sehe ich ein Licht. Dann mehrere. Sie scheinen aus einer Stadt zu kommen. Schnell schaue ich nach meinen Verfolgern, aber sehen konnte ich sie nicht. Wahrscheinlich haben sie im Regen meine Spur verloren. Zum Glück.
Neue Hoffnung durchdrang mich. Schnell wie ein Gepard renne ich zu den Lichtern, die mich blenden, da meine Augen noch an die Dunkelheit gewöhnt waren. Und tatsächlich. Es ist eine Stadt, und die Lichter kommen, soweit ich es erkennen kann, von einem Café.
Ich laufe hin, gehe aber nicht hinein, sondern sehe mich nach einem Hintereingang um, den ich kurz darauf finde. Schnell bemerke ich, dass es dort warm ist. Kurzerhand setze ich mich neben den Eingang und atme durch. Wenn mich meine Verfolger hier finden, ist das ein Wunder.
Die Wärme bahnte sich ihren Weg durch meinen ganzen Körper und ich spüre, wie ich immer schläfriger werde. Also lege ich mich hin, schließe meine Augen und schlafe sofort ein.
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Kajira
DiversosEs ist ein ganz normaler Tag, und die Schüler der Klasse 10a freuen sich über das schöne Wetter. Doch mitten im Schuljahr bekommen sie eine neue Schülerin in die Klasse, Kajira, die ein seltsames Muster unter ihren Augen hat. Das zunächst gefühlska...
