Kapitel 1: Erster Tag.

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Eigentlich sollte ich mich auf diesen Tag freuen... Aber immer wieder kam mir in den Kopf was die Schüler da wohl über mich und meine Probleme denken werden. Ich hatte mir ja fest vorgenommen mich direkt so zu zeigen wie ich bin,da ich keine Lust mehr auf dieses Verstecken hatte,was eh immer schief ging. Also zog ich mir ein Top,eine Hotpans und eine Jeansjacke über,dazu ein paar coole Ketten mit meinen alltäglichen Armbändern. Meine blonden langen Haare lockte ich und ich schminkte mich dezent,ein bisschen Wimperntusche damit meine strahlenden Stahlblauen Augen besser zur Geltung kamen.

Als ich das getan hatte ging ich runter zur meiner Mutter,die mich schon anlächelte. "Samantha?" - "Ja?" - "Kannst du bitte Merlin mit zum Schwimmbad nehmen,seine Gitarrenstunden sind direkt neben dem Schwimmbad und da du zu der Zeit eh dahin musst wäre es lieb wenn du ihn mitnimmst." - "Eh ja klar."

Nach diesen Worten nahm ich meine Tasche aus der Ecke und lief los zur neuen Schule. Warum genau ich auf die Highschool sollte wusste ich nicht,aber es störte mich nicht sonderlich.

Angekommen schaute ich mich erstmal um und wirkte dabei wohl ziemlich hilflos,so dumm wie ich angeguckt wurde von allen Seiten... Ich öffnete die Tür zum Foyer und suchte nach dem Raum 169F,es dauerte nicht lange bis ich ihn fand. Zum Glück,denn diese Blicke waren echt schlimm...

Da fiel mir dann auch auf das ich meine Jacke noch an hatte,ich wollte sie ausgezogen habe. Ich dachte einen Moment nach. Ach scheiß drauf. Ich zog sie aus und klopfte vorsichtig an der Tür. Ich hörte ein sanftes "Herein." ,es hatte eine sehr freundlich klang,darauf öffnetet ich dann die Tür und sah einen junge Lehrerin,die mich lieb anguckte. Vorsichtig trat ich vor und schaute schüchtern zur Klasse. Die Lehrerin stellte mich vor und zeigte auf einen freien Platz neben einem sehr süßen Jungen,er hatte braune wuschelige Haare und tiefbraune Augen. Leider schenkte er mir keinen Blick,keine Reaktion,er schien als wäre er abwesend. Generell gab es keine richtige Reaktion,nur Getuschel,ich wusste nicht genau ob es positives oder negatives war...

*Nach der Stunde*

Ich packte meine Sachen zurück in meinen Niketurnbeutel und wollte aufstehen als mich der unbekannte Junge am Arm festhielt. "Warte-" Ich schaute ihn leicht verwirrt an "bis die anderen weg sind." Ich nickte und blieb stehen. Er musterte mich von oben bis unten und den Arm beachtete erst nicht,jedenfalls wirkte es so. Dann schaute er mir ernst in die Augen und fragte: "Warum?" Natürlich wusste ich was er meinte aber ich tat so als hätte ich keine Ahnung. Darauf machte er eine Geste mit seinem Kopf zu meinem Arm. "Naja...lange Geschichte,aber ich schäme mich nicht dafür..." - "Warum,hab ich gefragt." er sagte es mit einer so sanften,ruhigen Stimme das ich mit Gedanken abwich,bis er mich zurück auf den Boden der Realität holte,indem er vorsichtig seine Finger über die Narben und Wunden gleiten lies.

Ich wusste nicht genau was er mit mir machte,aber ich war wie in einem Bann. "Und?" Fragte er mich ruhig und erwartungsvoll. "I-ich.." - "Du?" - "Warum willst du das eigentlich wissen?" Darauf kam keine Reaktion,außer das er sich wegdrehte und ging. "H-hallo?" Er lies mich stotternd zurück,ich kannte nichtmal seinen Namen.

Glücklicherweise hatte ich jetzt Schwimmunterricht und könnte mich dann ablenken. Also ging ich zu der Schule wo Merlin,mein wundervoller kleiner Bruder,den Unterricht überstehen musste. Er wartete bereits draußen und lief mir in die Arme. Wir hatte eine lange innige Umarmung und ich fragte ihn wie die einzigen 2 Stunden die er heute hatte waren. "Grauenvoll.." - "Was? Warum?" ich schaute ihn besorgt an und lief los Richtung Schwimmbad "Meine Klasse ist grauenvoll,ich werde jetzt schon gemobbt." Ich blieb sauer und traurig zu gleich stehen,stellte mich vor ihn und legte meine Hände auf seine Schultern "Lass dich nicht wieder runterkriegen? Hast du verstanden? Du bist ein starker Junge,stärker als deine große Schwester-" er ließ mich nicht ausreden "Aber...man Sam." Er brach in tränen aus und ich umarmte ihn,meinen Satz beendete ich nicht mehr. "Willst du noch zur Gitarre oder soll ich fragen ob du mit zum Schwimmunterricht darfst?" - "Sch-Schwimmunterricht." Stotterte er so hilflos. Maaaan,können die meinen Bruder nicht einmal in ruhe lassen?! Wenn ich die erwische...

Am Schwimmbad angekommen kümmerte sich dann eine von den Mädels aus den Kurs um ihn,da sie nicht mit schwimmen konnte. Ich war ihr extrem dankbar,Merlin schien sich auch gut mit ihr zu verstehe,aber lange konnte ich denn beiden nicht zusehen...

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Sooooo,das war das erste Kapitel,momentan noch relativ langweilig und keine Fantasy etc. drin. Das wird sich wahrscheinlich in den nächsten Kapiteln ändern.

Ich hoffe den paar Menschen die diese Geschichte vielleicht lesen gefällt es bis jetzt. (: Ich werde versuchen jeden Tag ein Kapitel zu schreiben.

Danke fürs lesen. <33

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