Angestrengt Blicke ich auf die Decke. Ich kann mich kaum beim Bewusstsein halten. " fünfzehn, sechzehn, siebzehn".
Ich sitze auf dem Boden, und es herrscht kalte Dunkelheit nur ein kleiner Lichtstrahl ist durch das tür Loch zu sehen.
"Wie lange bin ich schon hier? Ich halte das nicht mehr aus",
sage ich während ich einzeln meine Wimpern abzupfe und sie geordnet auf den beton Boden ablege.
"Er macht mich verrückt, ich höre seine Stimme in meine Kopf".
Mit eisigen Blick starre ich auf meine Hände:" Omg" schreie ich tief erschüttert auf.
Ich hatte keine Fingernägel mehr, wie ist das nur passiert, denke ich während ich auf die Wunden an meinen Fingern schaue.
Plötzlich ertönen Schritte die anscheinend immer näher kommen.
Ich muss versuchen hier raus zu kommen sonst bringt er mich um. Schnell greife ich nach der Kabel die er mir vor nicht langer Zeit mit dem Essen gebracht hatte.
Mit angehaltenem Atem stelle ich mich neben die Tür. Mein Herz rast förmlich das es mir gleich aus der Brust springt.
Ein oder zwei Minuten warte ich jetzt schon, doch dann geht die Tür auf und ohne einen Blick zu riskieren, springe ich auf und steche mehrmals auf die Person ein.
Langsam öffne ich die Augen. Ein Blondes Mädchen liegt vor mir.
"Oh nein ich hab sie verletzt, das War nur ein Trick" sage ich unbewusst laut vor mich hin,
als mich plötzlich eine Hand am Genick packt und gegen die Wand drückt.
"Ich wusste du gibst nicht einfach so auf aber was gefällt dir denn nicht an mir, hast du etwa kein Spaß?",
"lass mich gehen du kranker pshysichopat, bist du als Kind auf den Kopf gefallen?".
"Na Na Steffi, es ist nicht sehr nett wenn du so mit mir redest, hast du etwa nichts gelernt?
Ja dann muss ich wohl noch einen drauf setzten".
Immer noch drückt er mich gegen die Wand so das ich ihn nicht sehen kann aber ich spüre sein Atem ganz nah an meinem Ohr, wie er langsam Ein und Aus atmet.
Ungewollt rollt mir eine Träne die Wange runter."Bitte Bitte" flüstere ich mit zittriger Stimme.
"Dafür ist es zu spät!". Langsam dreht er mich um so das er direkt vor mir steht. Er schaut mir tief in die Augen und spielt dabei mit meiner Haarsträhne die vor meinem Gesicht hängt.
Mit seinem Handrücken wischt er mir die Träne von der Wange.
"Nicht weinen Steffi, fröhlich siehst du so viel hübscher aus".
Schon im nächsten Moment hebt er die Hand und schlägt mir mit der flachen Seite ins Gesicht. Schreiend falle ich zu Boden.
Meine Wange schmerzt und brennt wie die Hölle. Ununterbrochen fließen mir weitere Tränen über mein Gesicht.
Das scheint ihm nicht zu gefallen, woraufhin er mich an denn Haaren packt und mich aus der Tür schleift.
"Ahhh lass mich los, das tut weh!" Doch er läuft ohne mich zu beachten weiter, bis wir in einem Raum angekommen sind.
Ich werde immer schwächer. Mit einem Arm zieht er mich wieder hoch auf die Beine.
Ich wollte nicht wagen meine Augen zu öffnen doch dann kneift er mir in die Taille. Und ich blicke in ein komplett schwarzes Zimmer.
Da steht ein Bett und eine Komode, sonst nichts.
"Komm meine Schöne wir machen es uns bequem", sagt er mit einem düsteren Lächeln auf den Lippen.
Mein Körper fängt an zu zittern und ich fühle mich so hilflos. "NEIN Fass mich nicht an" Schreie ich und drücke ihn weg von mir.
Nun stehe ich auf der anderen Seite des Bettes. "Ich kenne nicht einmal deinen Namen" rufe ich schluchzend.
"Das ist doch nicht Wichtig Steffi Hauptsache mir macht es Spaß und den werde ich auch kriegen". Sagt er mit seiner immer lauter werdenden stimme.
Mich macht es wahnsinnig ihn meinen Namen sagen zu hören.
"Steffi Steffi" stammelt er leise vor sich hin als ob er meine Gedanken lesen konnte.
Mit kleinen Schritten läuft er auf mich zu und meine Angst steigt von Sekunde zu Sekunde. Sein Blick ist auf meine Füße gerichtet als er vor mich stehen bleibt.
Ganz gründlich sieht er mich von unten bis oben an.
Mit einer ruckartigen Bewegung greift er an meine Hüfte und drückt sich an mich.
Ich trage leider nur ein grau weiß gestreiftes Hemd das mir bis zu den Oberschenkel reicht.
Jeden Tag hatte er mir ein Kleidungsstück weggenommen. Mir ist so kalt. Ich fühle meine Zehen nicht einmal mehr.
Durch die Tagträumerei hab ich nicht mehr auf ihn geachtet. Er hatte schon mein Hemd aufgeknöpft.
"Bitte hör auf, wieso ICH" sein Blick wird düster "du hast dein Schicksal ganz alleine bestimmt,
deine zwei Freundinnen waren schlauer und haben sich nicht auf mich eingelassen. Pech gehabt!"
Stimmt Alessia und Sara hatten mich gewarnt. Vermissen sie mich wohl ich fehlte jetzt schon über einer Woche in der Schule, das muss doch jemanden aufgefallen sein.
Nein ich will und werde hier nicht enden.
Mit neuer Hoffnung hole ich Schwung und trete ihm mit voller Wucht in sein bestes Stück.
Worauf hin er sich stöhnend auf die Knie fallen lässt. Ich ergreife die Chance und renne zur Tür.
Sie ist offen. In meinem ganzen Körper pocht Adrenalin. So viele Gänge bemerke ich und laufe einfach nach links.
Scheisse Sackgasse. Ich probiere alle Türen aus, ob vielleicht eine offen ist.
Doch sie sind alle verschlossen. Ich höre schon seine Stimme die immer klarer wird.
"Dachtest du wirklich du kommt hier raus. Es War doch gerade so schön und du musstest alles verderben"
"Verpiss dich Du Misses Stück Scheiße. Hilfe Hilfe hört mich jemand Hilfe?" Schreie ich mit aller letzter Kraft.
Doch im Nächsten Moment trifft mich seine Faust im Bauch und ich rolle mich mit grauenvollen Schmerzen auf dem Boden zusammen.
Ununterbrochen schlägt er auf mich ein. Zum Schluss tretet er mir ins Gesicht.
Ich starre auf den Boden der mit Blut verschmiert ist. Ein harter Griff zieht mich wieder nach oben.
Und ich verliere das Bewusstsein als er mich über seine Schulter wirft und mich durch denn scheinbar endlosen Flur trägt.
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Ich hoffe es gefällt euch♡ ich hab mir beim ersten Kapitel mühe gegeben
und wenn euch die Geschichte interessiert dann würde ich gerne weiter schreiben.
Ich versuche mindestens ein Kapitel pro Tag zu schaffen♡
Danke fürs lesen!
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Wrong Man
HorrorSie ist in der Hölle. Wird sie es je herausschaffen. Wird er sie bis zum Ende ausnutzen und dann einfach wegwerfen. Sie muss ein weg finden, sich aus seinen klauen zu befreien
