p r o l o g

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Genervt stoße ich die Luft aus und lege auf, bevor ich mir noch eine Entschuldigung der Person am anderen Ende anhören darf. Wenn Andrea so weiter macht, würde sie sich bald einen neuen Job suchen können. In den letzte Monaten sank ihr Engagement deutlich – oder ich war einfach zu genervt auf alles und jeden. Aber das würde ich mir natürlich niemals eingestehen.

„Zum Escala", befehle ich Taylor, der nickt und den Wagen startet.

Seufzend lehne ich mich in den Sitz der Rückbank und sehe nach draußen. Der Wagen fährt vom Grey House durch die Straßen Richtung Escala. Ich freue mich schon darauf, den Anzug abzulegen und mir ein Glas Scotch gönnen zu können. Als ich jedoch eine Gestalt auf dem Bürgersteig sehe, richte ich mich unwillkürlich auf und starre die zierliche Brünette durch die getönte Scheibe an. Ana. Meine Ana. Ihr Anblick erschreckt mich. In den letzten Monaten, seitdem sie tränenüberströmt in den Aufzug gestiegen war, hat sie sich sehr verändert. Sie ist so furchtbar dünn geworden. Ihre Haare fallen kreuz und quer über ihre Schulter und sind deutlich kürzer als vor einigen Monaten. Urplötzlich macht sich einmit allzu bekanntes Gefühl in mir breit. Ein Gefühl, welches ich nur bei ihr hatte. Ich möchte sie in meine Arme schließen, ihren Körper an mich drücken und ihr beteuern, wie sehr mir das alles leid tut. Ich möchte sie beschützen. Der Gedanke, dass ein anderer Mann das übernehmen könnte, macht mich rasend vor Zorn.

Oh Ana...


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