Von außerhalb hört man lautes explodieren der Bomben. Jede Sekunde geht etwas in die Luft.
Keine Ahnung, wie spät es ist oder wo ich überhaupt bin. Naja, nicht ganz. Ich weiß, dass ich mit anderen Menschen in einem Schutzbunker bin. Ich erinnere mich ganz genau daran, wie ich hier her gekommen bin: Es hat geklingelt und die Bundeswehr stand vor der Tür. Ich hatte keine Ahnung, was los war. Heute weiß ich mehr: Der 3. Weltkrieg ist im vollem Gange. Außerdem kommt bald der Weltuntergang. Toll, oder?
In meinen Armen liegt mein bester Freund, den ich hier kennen gelernt habe. Naja, wir waren Nachbarn, haben aber nicht wirklich was miteinander zu tun gehabt, höchstens haben wir uns gegrüßt. Heute ist es komplett anders.
Wie war das nochmal? Ach ja, wir waren zusammen an der Front und er konnte nicht schießen, warum auch immer. Er stand einfach nur da wie so 'n Stück Holz. Auf jeden Fall wurde irgendwas auf ihn geschossen und er hat sich immernoch nicht bewegt. Ich hab zwar schnell genug reagieren können, hab aber dafür eine Brandnarbe bekommen. Und einen Freund. Und ich hab ein Leben gerettet. Hat auch was. Patrick drückt sich enger an mich und ich bin wieder aus meinen Gedanken raus. Ich streichle ihm durch seine weichen Haare um ihn wenigstens ein Bisschen zu beruhigen, was auch klappt.
Eigentlich darf er garnicht hier bei mir sein, aber wen juckt das schon? Ich fühle mich bei ihm wohler, als wenn ich alleine bin. Kein Plan warum, aber ich habe das Bedürfnis die ganze Zeit bei Patrick zu sein, mich um ihn zu kümmern und ihn vor allem und jedem zu beschützen. Er ist nicht einfach nur ein Freund, er ist was Besonderes.
Plötzlich geht ein Alarm los, der so viel bedeutet wie: Wir werden jetzt alle verrecken. Geil.
Eigentlich sollten wir uns alle in diesem Panikraum treffen, aber das will ich nicht. So oder so werde ich gleich sterben, da will ich nicht in die traurigen Augen von so vielen Menschen sehen. Also fasse ich einen Entschluss: Ich will nach draußen gehen, aber nicht alleine. Also nehme ich Patrick mit.
Wir gehen zusammen raus und schauen uns um. Es ist kein Mensch mehr da und es regnet. Ich schaue Patrick in die Augen. Sie sind gefüllt mit Angst und Trauer. Ich weiß nicht warum, aber ich küsse ihn und er erwiedert. Es ist ein wundervolles gefühl, ich kann es nicht beschreiben. Doch dann wird alles schwarz um mich und ich habe noch einen letzten Gedanken: Warum habe ich das alles nicht früher gemacht?
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Hurra, die Welt geht unter! (Palinside OneShot)
FanfictionDarauf hat die Welt gewartet: Ein Palinside-Weltuntergangs-etwas-OneShot Ja whatever. Für meine 'Kreativität' und 'Schreibfähigkeit' gut gelungen Viel spaß beim lesen ✌ {beendet}
