Wir lagen uns gegenüber. Ihr wunderschönes Gesicht glitzerte makellos im Schein des Mondes.
Wäre alles anders und ich nur ein teilnahmsloser Beobachter dieser Szene, hätte ich es womöglich kitschig gefunden und gelacht. Doch ich war niemand anderes, ich war ich und ich lag genau in diesem Moment an genau dieser Stelle und es gab keinen Platz, an dem ich lieber gewesen wäre. Es war perfekt. Die Stille um uns herum war nicht erdrückend, viel mehr war sie eine leise Melodie, die uns durch unsere Träume begleitete.
Sanft strich Rose mir eine verwirrte Haarsträhne aus dem Gesicht und lächelte mich an.
Ihre Lippen waren nur noch wenige Zentimeter von meinen entfernt und bald würden sie meine berühren. Ich sehnte mich danach, wollte ihre weiche Haut auf meiner spüren und das warme, angenehme Gefühl der Geborgenheit durch meinen Körper fließen fühlen. Erwartungsvoll hielt ich ihr mein Gesicht entgegen.
,,Ich liebe dich, Lia."
Kurz streiften ihre Lippen meine.
,,Ich liebe dich so sehr."
Als ich die Augen öffnete, war sie verschwunden. Nein.
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Red clouds
RomanceNew York, 1976 Zwei Mädchen, die unterschiedlicher nicht sein könnten. Drogen, Sex, Partys. Ein Kuss. Ein Geheimnis. Wäre Lia bereit für Rose mit dem zu bezahlen, was ihr am aller wichtigsten ist? Ihrer Freiheit?
