Das kalte Wasser prasselte meinen Rücken herunter, es fühlte sich gut an nach langer Zeit mal wieder zu duschen. Ich bin zwar niemand, der total auf Reinlichkeit achtet, aber es ist ein schönes Gefühl, dass das eiskalte Wasser ein recht schmerzhaften Schauer hinterlässt. Vier Tage lang, war ich in der Zelle, ganz allein. Ich war dort zur Beobachtung.Nein, nein,in keinem Gefängnis, sondern in einer sogenannten psychiatrischen Klinik für Jugendliche mit psychosomatischen Problemen.Ich sage dazu einfach liebevoll :"Klapse". Warum ich hier war, war ganz einfach. Ich habe einen Mitschüler erstochen. Da ich laut Richter nicht ganz zurechnungsfähig bin, lautete das Urteil, anstatt Jugendgefängnis, geschlossene Anstalt. Ich stelle das Wasser aus. Meine Mutter war während der Verhandlung war mit den Nerven am Ende, sie dachte, dass ich niemanden umbringen konnte. Mein Vater und meine große Schwester waren da realistischer. Ich hatte jetzt jedoch keine Zeit, daran zurück zu denken, denn die Beschäftigungstherapie würde gleich anfangen. Die Ärzte hatten schnell gemerkt, dass ich gerne zeichne und lobten mich, doch es war mir bewusst, dass es ihnen völlig egal war. Sie wollten mich weich kriegen, sie wollten mein Vertrauen. Aber das schafften sie nicht. Ich ließ mich nicht auf unnötige Emotionen ein. Schnell trocknete ich mich ab, und warf mir meine halbwegs saubere Kleidung über. Unterwäsche und ein weißes Anstalthemd. Keine Jacke, keine Socken, keine Schuhe. Angeblich zur Sicherheit, damit niemand Waffen oder sonstiges verstecken konnte. Lächerlich meiner Meinung nach. Meine relativ kurzen Haare musste und durfte ich nicht föhnen. Ich richtete sie schnell mit meinen Händen und machte mich auf den Weg ins Erdgeschoss.
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Das war das erste Kapitel ^^ Wie gefällt es euch bis jetzt ?
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Klapsen Alltag
AdventureLara ist 14 Jahre und seit fast 2 Jahren in psychiatrischer Behandlung. Langsam hat sie darauf aber keine Lust mehr
