Kapitel 1

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Wie beschreibt man sein Leben? Vielleicht Abenteuerlustig oder Dramatisch? Nein, so kann man mein Leben echt nicht beschreiben! Ich bin vor einem Monat erst 17 Jahre alt geworden und eigentlich sollte ich mich darüber freuen, aber das kann ich nicht. Mein Leben ist ein einziges Wrack. Ich bin ein einziges Wrack! Meine Eltern haben sich scheiden lassen, als ich 9 war. Ich konnte und wollte es damals nicht verstehen, wenn ich heute darüber nachdenke, kann ich es einsehen warum meine Mutter so gehandelt hat! Sie liebt mich über alles, aber so viel Liebe sie mir auch gibt, das macht mein zerstörtes Herz nie wieder ganz.

Manch einer sagt, das Leben hat einen Sinn! Nur leider hat mich dieser Sinn des Lebens übersprungen! Meine Familie ist kaputt, meine aller beste Freundin zieht weg und ich muss meinen Heimatort, den ich mehr als alles andere schätze und liebe, verlassen. Normalerweise sage ich mir in solchen Momenten: Das Leben ist schön, aber das ist es nicht! Ganz und gar nicht! Ich fühle mich allein. Im Grunde geht es doch darum, an etwas zu glauben, dass für andere vollkommen verloren scheint! Selbst in den dunkelsten Momenten gibt es einen Lichtblick!

Mein Zimmer ist dunkel. Ich starre an die Decke und denke mir warum muss das Schicksal für einen entscheiden? Plötzlich geht meine Zimmertür auf. "Cassy?", sagte eine bekannte Stimme, die ich schon seit Jahren kenne. Ich brauchte ein paar Minuten um mich zu fassen und antwortete: "Ja? Ist es echt schon Zeit?", "Ja, wir müssen los, sonst verpassen wir den Zug!", sagte meine Mutter zu mir. Ich stand auf und zog meine Rolläden hoch, starrte auf eine weiße Landschaft und dachte darüber nach hier zu bleiben. "Muss ich mitkommen?", fragte ich. Meine Mutter starrte mich an und antwortete: "Möchtest du denn nicht mit? Wir hätten mal wieder etwas Zeit für uns. Durch die Schule sehen wir uns kaum und dir gefällt doch auch die Landschaft." Ich starrte immer noch aus dem Fenster. Ja ich wollte mehr Zeit mit meiner Mutter verbringen, aber was hatte ich von ihr, wenn sie doch irgendwie so weit weg von mir war. Es kommt mir vor, als wäre sie auf einem ganz anderen Kontinent und ich könnte sie nie erreichen!

Ja, das Leben ist schön, aber nur in bestimmten Momenten! Ich könnte mir diese Momente aussuchen, aber meistens werden Sie von dem Schicksal zerstört. "Ja, natürlich. Ich wollte aber auch noch ein bisschen Zeit mit Shila verbringen, bevor ich sie auch nicht mehr sehen kann. Im Moment wohnt sie nur 100 Meter von mir Weg, aber bald werden es fast 500 Kilometer sein! Kannst du das verstehen?", "Nunja.... wenn das dein Wunsch ist?". Ich drehte mich zu ihr um und nahm sie in den Arm. Sie war echt die beste Mutter, die man sich je vorstellen konnte! Aber plötzlich kam alles anders......

There are worse Games in Life! Historias para obsesionarse. Descúbrelo ahora